Neiischkeiten

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 07. Dezember 2018

 

Liebe Mundartfreunde,

 

es geht die Post ab, die Mundart lebt jetzt Hessenweit auf, hierzu interessante Neiischkeite

 

Sendetermine mit unseren Mundartbabblern Gertrud Reining und Peter Dotterweich im Hessischen Rundfunk hr1

 

hr1- Sendung Koschwitz am Morgen,  UKW: 94,4 MHz,  im Internet Livestream:

do muschde druff-gligge  https://www.hr1.de/service/livestream,livestream-114.html

 

Gertrud Reining wird am Montag den 10.12. und am Mittwoch den 19.12. zu hören sein, Peter Dotterweich am Freitag

den 14.12. - jeweils ca gg 5:50 Uhr in der Früh.

 

Die Tonaufnahmen wurden im Tonstudio von Fritz Ehmke in Modautal-Lützelbach durchgeführt.

 

Es rentiert sich, mal früher aufzustehen, oder: lasst Euch mal mit lustigem Gebabbel wecken ;-)

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Unsere langjährige Mundartfreund Marlit Hoffmann, die ehemalige erste Vorsitzende vom Verein zur Erhaltung der mittelhessischen Mundart und Kultur e.V. Solms im Lahn Dill Kreis war die treibende Kraft den Dialekt Dachverband Hessen zu gründen.

Fritz Ehmke gehört mit zu den Gründungsmitgliedern und vertritt als Beiratsmitglied den Kreis DA-DI,

Walter Ullrich aus Trebur vertritt den Kreis Groß-Gerau. Für die anderen Landkreise und kreisfreien Städte werden aktuell weitere Beiräte gesucht. Wir wollen Vereine ansprechen, die Mundart pflegen und fördern, unserem Dialekt Dachverband

in Hessen beizutreten. Gerne könnt Ihr bei Interesse eine eMail schreiben an:  ehmke@fritzehmke.de oder auch an den ersten Vorsitzenden vom Dialekt- Dachverband in Hessen:  goetz.konrad@web.de   

 

Vorstellung und Ziele

Es gibt viele Dialekte in Hessen, aber kein „Hessisch“ als einheitlichen hessischen Dialekt. Zum Erhalt und zum weiteren Gebrauch dieser Vielfalt, haben wir am 28.04.2018 den Verein „MundART – der Dialekt-Dachverband in Hessen“ gegründet.

Wir möchten
- vernetzen:

In bislang nur wenigen Mundart-Vereinen, aber vielen Heimatvereinen, Brauchtumsgruppen und Kulturvereinen wird Mundart erlebbar gemacht. Wir möchten ihnen allen ein „Dach“ bieten für die vielen Dialekte. Deshalb können bei „MundART“ keine einzelnen Akteure Mitglied werden, sondern „juristische Personen“ (Vereine, Institutionen, usw.).

- Vereinen vor Ort helfen:
Als „Interessensvertretung“ für Mundart möchten wir den MundARTisten vor Ort helfen und Hilfe vermitteln. Als wichtiger Partner hat sich bereits das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst erwiesen, das Mundart als lebendige Brauchtumspflege fördert.

- projektorientiert arbeiten:
Wir möchten gerne die vielen Aktionen und Initiativen rund um die Mundart in allen Regionen Hessens bekannter machen. Deshalb soll diese Internet-Plattform vor allem Kontakte und eine „Ideenbörse“ bieten.

- Mundart lebendig gestalten:
Auch wenn viele Begriffe untergehen und   Sprachgrenzen verschwinden, können wir Dialekt nicht bewahren wie ein Ausstellungsstück in der Vitrine. Es gilt das gesprochene Wort! Bei Mundart kann man nur einen Fehler machen: Nämlich sie nicht zu sprechen. Deshalb machen Sie mit, werden Sie Mitglied. Sorgen auch Sie dafür, dass unsere Mundart zugleich weiter beredt Zeugnis unserer Herkunft als auch lebendiges Zeichen unserer Zukunft ist.

Verband
Der „Rittersaal“ am Autohof in Mücke war 28.04.2018 Schauplatz unserer Vereinsgründung.
Mücke ist so etwas wie die Mitte Hessens. Weil so günstig gelegen, haben sich im Rittersaal des dortigen Autohofs an der A 5 schon früh Plattschwätzer aus dem ganzen Bundesland getroffen, um sich auszutauschen. Bei der dritten Auflage dieses Treffens kam es auf Initiative von Marlit Hofmann am 28.04.2018 zur Gründung des Vereins „mundART – der Dialekt-Dachverband in Hessen“. Er sollte keine Konkurrenz sein zu den vielen Vereinen, die sich in ganz Hessen um ihre Mundarten kümmern, sondern ein Dachverband. Viele Kontakte hatte Marlit Hoffmann in der Vergangenheit geknüpft, nun soll ein gemeinsamer Verband für die nötige Vernetzung sorgen.

Marlit Hofmann gab den Anstoß und viele, viele kamen.
„Es gibt keinen hessischen Dialekt, sondern viele Dialekte in Hessen. Zweck des Vereins ist deshalb die Förderung der vielfältigen Mundart als

Bestandteil des traditionellen Brauchtums, Gegenstand von Kunst und Kultur und lebendiges Lehrmittel bei der Heimatpflege und Heimatkunde des kulturellen Lebens.“ So steht es ganz vorne in unserer Satzung.

Gemäß dieser Satzung haben wir uns zur Aufgabe gemacht:
- Organisation und Ausrichtung von Veranstaltungen zur Förderung und Pflege der hessischen Dialekte,
- Bereitstellung einer Infrastruktur zum Austausch der Mitglieder, insbesondere von lokalen Vereinen mit vergleichbaren Vereinszwecken

  (Dachverband für Dialekte in Hessen),
- Förderung der Forschung und Publikation von Forschungsergebnissen zu hessischen Dialekten,
- spartenübergreifende Kulturförderung,
- enge Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Vorstand
Nach den Beschlüssen zur Gründung und zur ausgearbeiteten Satzung hat die Gründungsversammlung von „mundART“

einen Vorstand gewählt. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an:
1. Vorsitzender: Götz Konrad (Eschenburg)
2. Vorsitzender: Ronald Lommel (Herborn)
Schriftführer: Ilona Martin (Runkel-Schadeck)
Kassenwart: Holger Schneider (Nidda-Ulfa)
Beirat: Damit „mundART“ im ganzen Land bekannt wird, haben wir einen Beirat, der maximal 26 Mitglieder haben kann. Denn wir möchten gerne in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt einen Ansprechpartner haben. Die Beiratsmitglieder müssen übrigens nicht Mitglied in einem Mitgliedsverein sein, sondern können einfach als „mundARTist“ benannt werden. Die Mitglieder des Beirats werden vom Vorstand benannt und durch die nächste Mitgliederversammlung durch Abstimmung bestätigt. Die Mundartfreunde Südhessen (www.gebabbel-suedhessen.de) machen schon vieles mit Erfolg vor, was

hessenweit - mit dem dortigen Zungenschlag - Nachahmung finden kann. Deshalb suchen wir ja auch den Zusammenschluss. 

 

Im Beirat sind aktuell:

  • Fritz Ehmke (Modautal-Lützelbach) Darmstadt-Dieburg
  • Gunther Zöller (Greifenstein-Ulmtal) Lahn-Dill-Kreis
  • Walter Ullrich (Trebur) – Groß-Gerau

Der Vorstand kann neue Beirats-Mitglieder auch dazwischen berufen. Der Beirat soll den Vorstand in seiner Arbeit unterstützen und die

vernetzte Arbeit im gesamten Bundesland erleichtern.

Aktionen
Unsere Gründung am 28.04.2018 in Mücke war unsere erste Aktion. Oliver Voos vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

war dabei Wahlleiter und somit „Geburtshelfer“. Hier wollen wir über unsere eigenen Aktionen berichten, auch wenn es wenige bleiben werden.

Denn „MundART“ will bündeln und stets darauf achten, dass Veranstaltungen und Initiativen vor Ort bleiben. Wo es also  gute Ideen

zum Nachmachen gibt, werden wir sie gerne in unserer Ideenbörse vorstellen.

Ideenbörse
Gut gedacht, gut gemacht. Hier möchten wir gelingende Beispiele geben, wie mundART in Hessen gesprochen und gelebt wird. Wer solche Beispiele

über dieses Internet-Portal bekannt machen möchte, trete bitte mit dem Vorstand in Kontakt.

 

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Terminvorschau

 

siehe Plakat

 

Weiterhin:

 

Wir machen mit beim großen Hessenquiz

 

Unsere Mundartfreundin Anja Blesing aus Mörlenbach babbelt am 23. Dezember 2018  22:15 Uhr beim großen Hessenquiz

 

Viele Grüße

 

Euer

 

Fritz Ehmke

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 04. Dezember 2018

 

Liebe Mundartfreunde,

 

es gibt über erfreuliche Neiischkeite zu berichten.

 

Tonaufnahmen für den Hessischen Rundfunk hr1

 

Der Hessische Rundfunk hr1 hat uns in letzter Woche angefragt, bei der Vorstellung von Hessischen Mundarten durch den

Hörfunk hr1 mitzuwirken.

Dazu haben unsere Mundartfreunde Gertrud Reining aus Brandau und Peter Dotterweich aus Reinheim-Ueberau am Abend

des ersten Advent-Sonntag bei Kerzenschein in meinem Tonstudio „gebabbelt“. Es hat einen riesen Spaß gemacht, und wir

haben gleich 10 Einspielungen mit Mundartbegriffen und Sätzen thematisch passend zum Advent und Winter aufgezeichnet.

Der HR ist begeistert von unserer Schnelligkeit und der Sendereifen Professionalität der Sprecher sowie von der Tonaufnahme.

Wir geben rechtzeitig den Sendetermin bekannt.

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Spendenübergabe 750 Euro an den Verein für krebs und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar verbunden mit der Auszeichnung des Regionalmuseum Reichelsheim mit dem Kultschild „Mer babbele Mundart“

 

Hier unsere Presse-Mitteilung:   

 

Den stolzen Spendenbetrag von 750 Euro wurde am Adventsmarkt im Regional Museum Reichelsheim an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar (VKKD) übergeben.

 

Hilde Pfeifer und Anita Grün aus Reichelsheim haben davon einen Anteil von 500 Euro an ihren Basaren in 2018 gesammelt. Einen Anteil von 250 Euro haben der Bayern-Fanclub  Reichelsheim –Fränkisch Crumbach mit ihrem 1. Vorsitzenden Werner Meister gespendet.

Fritz Ehmke, der Vormann von den Mundartfreunden Südhessen bedanke sich im Namen und in Vertretung des VKKD

für diese vorbildliche Aktion und stellte die segensreiche Arbeit des Vereins vor.

Der VKKD pflegt Kontakte zu den Kliniken in Frankfurt,  Mannheim und Heidelberg und setzt sich dafür ein, schwerkranke Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, damit sie in ihrer Lebensqualität und ihren Zukunftschancen anderen Kindern nicht nachstehen. Der Verein bietet den Eltern psychosoziale

und familientherapeutische Unterstützung an. Es gehört weiterhin zum Aufgabenspektrum, den Familien, welche durch die  Erkrankung ihres Kindes in eine finanzielle Notlage geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen. Der Verein ist auf öffentliche Spenden angewiesen damit Therapeuten bezahlt werden können und kranke Kinder in Ihrer Situation mit Ihren Familien nicht  allein gelassen werden. Weitere  Informationen unter  http://krebskranke-kinder-darmstadt.de.

 

Gleichzeitig übergab Ehmke an die Freunde des Regional-Museums Reichelsheim Albert Pfeifer und Gerd Lode, - beide bekennende Mundartfreunde, das Kultschild „Mer babbele Mundart“ das jetzt den Eingang des Museums schmückt. Das Schild soll die Besucher darauf hinweisen, dass hier gebabbelt wird und gleichzeitig dazu animieren, den heimischen Zungenschlag zu gebrauchen.

 

Bildunterschrift von links: Albert Pfeifer, Anita Grün, Hilde Pfeifer, Fritz Ehmke, Gerd Lode

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Vorankündigung

 

Aufführung Orff Weihnachtsgeschichte in heimischer Mundart

 

am Samstag den 15. Dezember, 17 Uhr in der ev. Kirche Lautertal- Reichenbach

am Sonntag den 16. Dezember, 10 Uhr in der Waldhufenkirche Lindenfels- Winterkasten

 

Der Lautertaler Musikkreis unter der Leitung von Arnold Schäfer bringt die Weihnachtsgeschichte

von Carl Orff mit Musik von Gunhild Keetmann.

Unsere Mundartfreundin Christine Hechler, hat die Geschichte aus der alpenländischen Originalfassung in den Odenwälder Dialekt übersetzt.

Als Erzieherin in Kindergärten konnte Christine Kinder aus Reichenbach und Umgebung zum Mitmachen und “babbeln“ begeistern.  

 

Herzliche Grüße und eine schöne Adventszeit

 

Euer

 

Fritz Ehmke

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 28. Oktober 2018

 

Liebe Mundartfreunde,

 

wir berichten heute von der Feierstunde Schildauszeichnung Rathaus in Büttelborn am 24.10.2018

weiterhin informieren wir zur heutigen Volksabstimmung in Hessen am Sonntag den 28 Oktober

 

Bericht und Bild von der Feierstunde im Groß-Gerauer Echo,

 

siehe: https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/buettelborn/es-gilt-nicht-nur-amtsdeutsch-im-buttelborner-rathaus_19144822

 

und folgender Bericht mit Bildern in den Büttelborner Nachrichten: https://ol.wittich.de/titel/734/ausgabe/43/2018/rubrik/alle/seite/0/sortiert/inhaltsverzeichnis

 

Mundartfreunde Südhessen übergeben Schild "Mer schwätze Mundart" an die Gemeindeverwaltung

 

Am 11. Oktober 2018 fand der 2. Workshop der Generationenhilfe Büttelborn „Platt es nett Platt“ unter der Leitung von Uwe Plahuta im Café Extra statt.

Zu Gast bei dieser gut besuchten Veranstaltung waren von den Mundartfreunden Südhessen Fitz Ehmke mit Gattin Dietlinde und Roland Bauer

(Bildmitte in Odenwälder Tracht). Fritz Ehmke hat sich dem Erhalt der Mundart verschrieben und ist seit Jahren schon in dieser Mission auf der Suche

nach Projekten und Menschen, die ebenso dieses Ansinnen haben. Im Dialog mit Bürgermeister Andreas Rotzinger hatte er von dem Projekt „Platt es nett Platt“ und Uwe Plahuta, dem Mundartfreund in der Gemeindeverwaltung, erfahren.

Während seiner Teilnahme am Workshop lernte Fritz Ehmke das Biddelbernerisch in der Tiefe kennen und besonders die Feinheit, dass wir in Büttelborn

nicht „babbele“ sondern „schwätze“. So kündigte er seine Absicht an: Die Verleihung des Schildes „Mer schwätze Mundart“ an die Gemeindeverwaltung - denn

schließlich arbeitet Uwe Plahuta hier.

Am Mittwoch, den 24.10.18 wurde das Schild nun überreicht.

 

Dabei (v.l.) Mundartliebhaber: Pfarrer Ullrich, Hans Funk, von den Mundartfreunden Südhessen,

Fitz Ehmke, Roland Bauer, Dietlinde Ehmke, Uwe Plahuta und Melitta Peter (Gemeindeverwaltung und Generationenhilfe) sowie Bürgermeister Andreas Rotzinger.

 

Das Schild trägt zum Ausdruck, dass Menschen, die Mundart sprechen in der Gemeindeverwaltung willkommen sind und Mundart verstanden aber auch

vereinzelt gesprochen wird.

 

Vielen Dank an alle Beteiligten 

 

Viele Grüße

 

Euer

 

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 19. Oktober 2018

 

Liebe Mundartfreunde, hier unsere aktuellen Neiischkeite


Mundart- Workshop in Büttelborn


Danke an die Redaktion vom Groß-Gerauer Echo für den am 13.10.2018 veröffentlichten Bericht

https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/buettelborn/schnabbe-aabsch-und-ejendwoann_19116268


Schnabbe, ääbsch und ejendwoann


Von Marvi Mensch

Zum zweiten Workshop „Platt es net Platt“ kommen 50 Besucher ins Büttelborner Café Extra. Fritz Ehmke und Roland Bauer

von den Mundartfreunden Südhessen sind zu Gast.


BÜTTELBORN - Hätten sich am Donnerstagabend Auswärtige im Café Extra unter den Gästen befunden, sie hätten vermutlich

nicht allzu viel vom Geschehen verstanden. Denn beim zweiten Workshop „Platt es net Platt“ von Uwe Plahuta in Zusammenarbeit

mit Melitta Peter von der Generationenhilfe wurde ausschließlich in südhessischer Mundart gebabbelt.

Uwe Plahuta, leidenschaftlicher Verfechter der Mundart, hatte dieses Mal Fritz Ehmke und Roland Bauer von den Mundartfreunden

Südhessen eingeladen. Beide kamen in original Lindenfelser Tracht mit gestickten Hosenträgern und Leinenhemden auf die Bühne. Ehmke,

Inhaber eines Tonstudios, hat in der Vergangenheit mit dem Büttelborner Männergesangverein (MGV) Liederkranz einige CDs eingespielt

und setzt sich überregional für den Erhalt der Mundart ein.

 

Mundartlieder und eine Plakette

„Wir sind die letzte Generation, die noch Mundart sprechen kann und müssen sie weitergeben, sonst stirbt sie in Schönheit aus“, erklärte

Ehmke den rund 50 Besuchern. Der Diplom-Ingenieur und Unternehmensberater möchte seine Bemühungen um deren Erhalt generationen-

übergreifend angehen und besucht daher mit Gleichgesinnten Kindergärten und Schulen, um Kinder für die Heimatsprache zu begeistern.

Daraus entstanden bereits ein Bilderbuch mit mundartlichen Begriffen und ein Liederbuch.

Jüngstes Vorhaben des rührigen Lützelbachers ist das Benefizprojekt „Kaiserturm – ein Herz für die Mundart“ mit der Vergabe von

Mundartpreisen für Babbel- oder Liedbeiträge und für Projekte zur Förderung der Mundart.

Als Gastgeschenk überreichte Ehmke Uwe Plahuta, der in der Gemeindeverwaltung tätig ist, eine Plakette mit der Aufschrift „Mer schwätze Platt“.

Die Plakette soll an der Gemeindeverwaltung angebracht werden und die Verbundenheit mit dem Dialekt zum Ausdruck bringen.

Roland Bauer unterhielt die Besucher auf seinem Akkordeon mit Mundartliedern wie den Balladen von der „Scholze Greet“ oder der „Kittelscherz“.

Auch MGV-Sänger Hans Funk ließ es sich nicht nehmen, Lieder anzustimmen und die Besucher zum Mitsingen zu animieren.

Hoch her ging es anschließend, als Uwe Plahuta Begriffe in alphabetischer Reihenfolge ins Südhessische übersetzte und reihum verlesen ließ.

Begriffe wie schnabbe (hinken), ääbsch (hässlich), ejendwoann (irgendwann) oder jounern (jammern) wurden mit viel Gelächter kommentiert.

Auch Plahutas Anekdote von den bei einer Tombola gewonnenen Hingel und Giggel, die alsbald als Hühnerragout auf dem Tellern landeten,

goutierten die Besucher mit viel Applaus.

Komplettiert wurde der Mundartabend mit einem Büfett leckerer hessischer Spezialitäten wie Handkäse, Koch- und Spundekäse, das Mitglieder

der Generationenhilfe zubereitet hatten.

TERMIN

Nächster Termin des Mundart-Workshops, der noch bis März fortgeführt werden soll, ist am 22. November um 18.30 Uhr im Café Extra. (lot)

Bilder: Dietlinde Ehmke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seid gespannt, das Projekt wird Anfang November vorgestellt.

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Terminvorschau:

 

Mittwoch, den 24. Oktober 2018  10:30Uhr

 

Auszeichnung Rathaus Büttelborn mit dem Kultschild „Mer schwätze Mundart“

 

Fritz Ehmke und Roland Bauer, der für ein musikalisches Ständchen sorgt, nehmen die Auszeichnung vor. Beide erscheinen in der Odenwälder Tracht.

Mit dabei ist der Rathaus-Chef Andreas Rotzinger, Uwe Plahuta, der Büttelborner Mundart Experte, Hans Funk aus Büttelborn, Walter Ullrich aus Geinsheim.  

    

Sonntag, den 21. Oktober: Wir machen mit beim großen Hessenquiz

 

Hessenquiz vom Hessischen Fernsehen, Mundarteinspielung mit unserer Mundartfreundin Liane Steigerwald aus Schaafheim

 

Viele Grüße

Euer

Fritz Ehmke

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