Neiischkeiten Seite 2

Der Vorhang geht auf
Großer Benefiz Mundart-Abend Hessentag in Rüsselsheim, unter dem Motto: „Mundart uff em Hessedoach“


Ort: 12  HVT Zelt „Trachtenland Hessen“ (am Fähranleger)

Zeitpunkt:  am Donnerstag den 15. Juni 2017,  Beginn 19:00 Uhr, Ende ca, 21:45 Uhr

Eintritt frei, um eine Spende für den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar wird gebeten

Veranstalter: Mundartfreunde Südhessen   www.gebabbel-suedhessen.de

Ansprechpartner: Fritz Ehmke Tel: 06254 2830,  Handy: 0179 2287340
 

Das HVT- Zelt Trachtenland Hessen ist mit das für das Auge schönst ausgestattete Zelt auf dem Hessentag mit gutem Caterer und hervorragender Tontechnik

Mundartbabbler, Sänger, Musikanten und eine Trachtentanzgruppe bieten ein buntes Nonstop Bühnenprogramm für alle Altersgruppen.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar im Musikantenhut wird gebeten. Alle Bühnenakteure treten im Ehrenamt auf. Wir freuen uns mit Euch auf einen schönen Abend.


Mitwirkende Bühnen- Akteure:

In schmucker Odenwälder Tracht moderieren Simone Meister aus Lautertal-Reichenbach mit Fritz Ehmke aus Modautal

 

„Die letzten Bänkelsänger Cornelia, Theo und Adam“ aus Ober-Beerbach, Balkhausen-Seeheim und Nieder-Beerbach/ Mühltal werben auf der Festmeile und begrüßen unsere Gäste am Zelt- Eingang mit einer Drehorgel
Die goldischen „Rheingauer Schlappmäulscher“ aus Eltville- Martinsthal am Rhein, eröffnen den Abend mit einem Lied und Babbelbeitrag
Urig und echte Originale sind die „Ourewäller Hartriel“, Peter Roßmann, David Strand aus Modautal und Peter Löw aus Fischbachtal- Nonrod
Ein echtes Hepprumer Mundart-Original ist Karl-Heinz Trares aus Heppenheim, er babbelt dass die Schwarte kracht.
Für Stimmung und gute Laune sorgt das bekannte Darmstädter Original Charlie Landzettel
„Mundart Clownin Mathilde“, Cornelia Gerlach, aus Seeheim-Ober-Beerbach sorgt für gute Stimmung und Spaß
Seppel Friedrich aus Lindenholzhausen/ Limburg babbelt aus seiner Heimat und singt wie eine Lerche
Der mit talentierteste Musikant vom Odenwald ist Roland Bauer aus Modautal Er hat etwas ganz Besonderes zu bieten.
Das Mundart-Multitalent Peter Dotterweich aus Ueberau bei Reinheim sorgt zu 100 % für Lachtränen
Einen besonderen Augenschmaus bietet die Trachtentanzgruppen- Gemeinschaft Mittershausen / Scheuerberg, begleitet mit Akkordeonspielern
Mit ein besonderer Höhepunkt ist der Auftritt von der charmanten Aurora DeMeehl mit Partner aus Darmstadt
Für Abwechslung und gute Laune sorgt die „Stroßemussig Biwwesem", Rainer Fischer und Berthold Bader aus Biebesheim am Rhein

Die stimmgewaltigen„IMS-Spatzen“ aus Schlierbach bei Lindenfels, Instrumental begleitet von Roland Bauer, Peter Gehrisch, Dieter Keil aus Schlierbach bei Lindenfels heizen die Stimmung zum Finale.

 

 

 

Wir freuen uns mit Euch auf einen schönen uns unvergesslichen Abend.


Bitte sagt es weiter und nehmt zahlreiche Freunde mit.

Sehr zu empfehlen und Grund am Donnerstag den 15.06.17 schon früher anzureisen.


Um 12.00 und 16.00 Uhr im HVT-Zelt Trachtenland Hessen


"Spinnstubb - wie´s frieje woar" und Auftritt der Jazzmädels vom TSV Reichenbach – mit Auszügen aus dem Musical „König der Löwen“
 

Unter dem Titel "Spinnstubb - wie´s frieje woar" zeigt der Verschönerungsverein Reichenbach / Odenwald wie es früher in einer Spinnstube zuging: Trachtenträger sitzen am surrendem Spinnrad, Gesang... begleitet mit Zieh und Mundharmonika, Gedicht und Sketch über Dorftratsch und Späße. Die „Spinnstubb“ früher war gleichzeitig Nachrichtenbörse und Heiratsmarkt. Simone Meister, erste Vorsitzende vom VV Reichenbach moderiert in ihrer heimischen Mundart.

Danach Auftritt der Jazzmädels vom TSV Reichenbach mit Auszügen aus dem Musical „König der Löwen“

 

Bild: Friedrich Kriechbaum

 

Fritz Ehmke,  06.06.2017

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen,  Ausgabe 23.05.2017

 

Liebe Mundartfreunde,

in dieser Ausgabe erfahrt ihr:

  • Vorbildliche  Geste von „Hannes un de Ourewäller Landrat“
  • "Kreativ und immer aktiv" Ein starkes Team, der Landfrauen-Verein Ober-Ramstadt
  • Großer Mundartabend uff em Hessedoach am Donnerstag den 15 Juni ab 19:00 Uhr

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Vorbildliche  Geste von „Hannes un de Ourewäller Landrat“

 

Hans Dörsam und Bernd Ginader beherrschen nicht nur perfekt die handwerkliche Kunst für Zubereitung von leckeren Torten und Kuchen. In ihrer Comedy Show als „Hannes un de Ourewäller Landrat“ hatten sie am Samstag den 13.05. einen grandiose  Auftritt im gut besetzten Saal  vom Gasthaus zum Odenwald in Ellenbach bei Fürth /Odw. Die Gäste hatten dabei viel Freude und trainierten kräftig ihre Lachmuskeln. Die beiden Komödianten machen das nicht für den Eigennutz, sondern mit Herzenzblut und Spaß an der Freude. Das zeigt sich auch daran, dass bei moderaten Eintrittspreisen die Hälfte ihrer Gage an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/ Rhein Main-Neckar (VKKD) gespendet wurde. Der Veranstalter Ralf Rauch, der Gastwirt und Fritz Ehmke, der an diesem Abend Frau Dr. Buchhold,  die erste Vorsitzende vom VKKD vertreten hat, bedankten sich bei den beiden Bühnenakteuren für diese vorbildliche Geste.

 

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"Kreativ und immer aktiv" Ein starkes Team, der Landfrauen-Verein Ober-Ramstadt

...hier auf der Ober-Ramstädter Gewerbeshow. Un freilisch werd mir`re Leit gebabbelt, siehe Schild: "Mer babbele Mundart"

 

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Mundart uff em Hessedoach

 

Der Termin von dem großen Benefiz Mundartabend auf dem Hessentag in Rüsselsheim rückt immer näher!

 

Das Bühnenprogramm wird dieses Mal bombastisch, das dürft ihr nicht verpassen!

 

In der nächsten Neiischkeite-Ausgabe wird der Vorhang geöffnet, wir stellen die Bühnenkünstler vor.

 

 

Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

 

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen,  Ausgabe 17.05.2017

 

Liebe Mundartfreunde,

in dieser Ausgabe berichten wir:

 

  • Landfrauen Fränkisch- Crumbach spenden für schwerkranke Kinder
  • Iwwer 150 Jaor werd gebagge un gebabbelt

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Landfrauen Fränkisch Crumbach spenden für schwerkranke Kinder

 

Sabine Best von den Landfrauen Fränkisch Crumbach übergab am 04 Mai in der Beratungsstelle des Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt  eine Spende von  500 Euro und 75 Euro für CD und Bücher-Verkauf. Dieser stolze Betrag kam bei  der am 12 Januar Veranstaltung  „Mundart & Musssig“ in der Aula der Rodensteinschule zusammen. Peter Dotterweich, Werner „Cook“ Ewald und Berthold Uhl boten vor 100 begeisterten Gästen im vollbesetzten Saal  ein buntes Bühnenprogramm mit Liedern, Geschichten, Gedichte, Anekdoten vun Sällemools bis heitzudoags. Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen stelle kostenlos die Tontechnik zur Verfügungund sorgte für einen guten Ton.  Bei der Spendenübergabe stellten Christine Gunder  Psychomotorikerin, Dipl. Sozialpädagogin, und Kinderkrankenschwester und Fritz von Ritter, der Geschäftsführer des Vereins sehr eindrucksvoll das vielfältige Aufgabenspektrum des Vereins vor.  Es werden  Kontakte zu den Kliniken in Frankfurt,  Mannheim und Heidelberg  gepflegt   und man setzt sich dafür ein, schwerkranke Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, damit siein ihrer Lebensqualität und ihren Zukunftschancen anderen Kindern nicht nachstehen. Geholfen wird  in unterschiedlicher Weise u.a. Krankheitsbewältigung durch Psychomotorik, psychosoziale Betreuung und Beratung für das kranke Kind und die gesamte Familie. Weiterhin Musiktherapie sowie Hilfestellung bei Anträgen und vieles mehr in der Geschäftsstelle in Darmstadt oder bei Hausbesuchen. Es gehört ebenso zum Aufgabenspektrum, den Familien, welche durch die Erkrankung ihres Kindes in eine finanzielle Notlage geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen. Der Verein ist auf öffentliche Spenden angewiesen damit Therapeuten bezahlt werden können und kranke Kinder in Ihrer Situation mit Ihren Familien nicht allein gelassen werden. Weitere  Informationen unter http://krebskranke-kinder-darmstadt.de  Sabine Best übergab weiterhin 75 Euro für verkaufte Benefiz Mundart- CDs und Bücher, die zu Gunsten des  VKKD in ihrem Lädchen „ Bienes Schnappsideen“ in Fränkisch Crumbach angeboten werden.  http://www.bienes-schnapsideen.de 

Infos zu den `Benefiz Mundart CDs und Büchern: www.gebabbel-suedhessen.de

Bildunterschrift  v.l. : Fritz Ehmke, Sabine Best, Christine Gunder, Fritz von Ritter

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Iwwer 150 Jaor werd gebagge un gebabbelt

 

Bäckerei Schellhaas in Groß-Bieberau erhält Auszeichnung

 

Seit über 150 Jahren werden jetzt in der sechsten Generation des Familienbetriebes Schellhaas hervorragende Backwaren nach dem Reinheitsgebot hergestellt und die alte Handwerkskunst gepflegt. 

Außer dem Stammhaus in Groß-Bieberau  gibt es 13 Filialen in der Region. Mit zu der traditionellen Backkunst gehört, dass in dem Familienbetrieb über viele Generationen hinweg der heimische Zungenschlag gepflegt wird. Dafür wurde Familie Schellhaas kürzlich mit dem Kultschild der Mundartfreunde Südhessen ausgezeichnet: „Mer babbele Mundart“, dass jetzt am Eingang des Stammhauses prangt.  Bei den Gratulanten waren mit dabei: Gabriele Erbach, Edgar Buchwald, Bürgermeister von Groß-Bieberau.  Edgar Bodensohn und Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen nahmen die Auszeichnung vor und bedankten sich für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V. Ursprung der Schild- Aktion ist, an Gaststätten, Geschäften, Rathäusern sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird. Der dahinter steckende Gedanke ist, dass Leute, die in das Haus  hineingehen, sich darauf einstellen sollen, dass hier „gebabbelt“ wird, heißt es in der Pressemitteilung der Mundartfreunde. Außerdem sollen sie dazu motiviert werden, sich ihrer „Muttersprache“ zu erinnern und dann selbst zu „babbeln“. „Die babbele ja wie isch“, denkt sich dann zum Beispiel ein Kunde in dem Bäckerladen Schellhaas. Barrieren werden abgebaut und man ist sich oft auf Anhieb sympathisch. „Trifft Dialektsprecher auf Dialektsprecher, so fördert das die Verbundenheit. „Der Kontakt wird auf eine persönliche Ebene gezogen. Es kann also durchaus förderlich sein, seinen regionalen Zungenschlag nicht zu verbergen. „Wer Dialekt spricht, schafft Vertrauen.“ Ein Geschäftsmann oder auch Unternehmer, der hörbar zu seiner Heimat steht, wird in der Region geschätzt als „einer von uns“. Dialekt ist die

Sprache des Herzens, Hochdeutsch eher die Sprache der Distanz.
 

Informationen unter:  http://baeckerei-schellhaas.de und www.gebabbel-suedhessen.de

 

Bildunterschrift von links: Gabriele Erbach, Edgar Bodensohn, Georg Schellhaas, Edgar Buchwald, Fritz Ehmke                             
Bild erstellt von Dietlinde Ehmke

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Herzliche Grüße

 

Euer

 

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 03. Mai 2017

 

Liebe Mundartfreunde,

in dieser Ausgabe berichten wir:

  • Informationen für Eltern, Erzieher, Lehrer in Schulen, Kindergärten und an Dirigenten von Kinder- sowie Jugendchören
  • „Iwwer 150 Jaor gebenseld un gebabbelt“ Auszeichnung Malerbetrieb Johann Kullmann in Büttelborn mit dem Kultschild „Mer babbele Mundart“
  • Ankündigung Großer Mundartabend am Hessentag in Rüsselsheim  am Donnerstag den 15 Juni 2017

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Informationen für Eltern, Erzieher, Lehrer in Schulen, Kindergärten und an Dirigenten von Kinder- sowie Jugendchören

Ein Auszug aus dem Bericht von Prof. Heike Wiese, Professorin für deutsche Sprache der Gegenwart an der  Universität Potsdam in der Zeitschrift "Eltern", Dezember- Ausgabe 2016

„Seitdem das so genannte Hochdeutsch Anfang des letzten Jahrhunderts von Bürokraten zum Standarddeutsch erklärt wurden, wird es benutzt um bestimmte Gesellschaftsgruppen auf- und abzuwerten. Diese Überzeugung prägt unsere Gesellschaft stärker als je zuvor, auch wenn sie völlig sinnlos und falsch ist. Deshalb ist es auch nötig, immer wieder die Wichtigkeit von Dialekten zu betonen. Je stärker ein Kind Dialekt spricht, desto mehr profitiert es davon. Es wächst mit doppeltem Vokabular auf und mit zwei verschiedenen Grammatiken: Das fordert das Gehirn ungemein  heraus! Hinzu kommt die emotionale Ebene.

Dialekt ist die Sprache des Gefühls,  ich spreche sie mit den Menschen, die ich am meisten liebe. Das gibt Sicherheit, Heimatgefühl, Identität.“

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Iwwer 150 Jaohr werd gebenseld un gebabbelt

(Pressetext für die Büttelborner Nachrichten)

Auszeichnung Malermeister Johann Kullmann GmbH Büttelborn mit dem Kultschild: „Mer babbele Mundart“ anlässlich der Feier zum 150 jährigen Bestehen. Die Johann Kullmann GmbH ist einer der ältesten Handwerksbetriebe in Büttelborn und in vierter Generation im Familienbesitz. Der Betrieb genießt aufgrund seiner Fachkompetenz einen guten Ruf, der weit über die Gemeindegrenzen hinausgeht. Seit über 150 Jahre wird über vier Generationen auch die Sprache des Herzens  gepflegt. Dafür wurden Familie Hans und Jan Kullmann mit dem Kultschild der Mundartfreunde Südhessen ausgezeichnet. Fritz Ehmke aus Modautal im Odenwald , der mit Hans Kullmann, dem zweiten Vorsitzenden vom MGV Liederkranz 1863 e.V. Büttelborn schon viele Jahre freundschaftlich verbunden ist, nahm die Auszeichnung vor und gratulierte im Namen der Mundartfreunde Südhessen. Ursprung der Schild- Aktion ist, die Mundartfreunde Südhessen haben eine Idee entwickelt, wie der heimische Zungenschlag weiter gefördert werden kann. An Gaststätten, Geschäften, Rathäusern sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird. Der dahinter steckende Gedanke ist, dass Leute, die in das Haus  hineingehen, sich darauf einstellen sollen, dass hier „gebabbelt“ wird, heißt es in der Pressemitteilung der Mundartfreunde. Außerdem sollen sie dazu motiviert werden, sich ihrer „Muttersprache“ zu erinnern und dann selbst zu „babbeln“. „Die babbele ja wie isch“, denkt sich dann zum Beispiel ein Kunde von dem Malerbetrieb Kullmann. Barrieren werden abgebaut und man ist sich oft auf Anhieb sympathisch. „Trifft Dialektsprecher auf Dialektsprecher, so fördert das die Verbundenheit. „Der Kontakt wird auf eine persönliche Ebene gezogen. Das führt oft zu besseren Erfolgen im gemeinsamen Dialog. Es kann also durchaus förderlich sein, seinen regionalen Zungenschlag nicht zu verbergen. „Wer Dialekt spricht, schafft Vertrauen.“ Ein Geschäftsmann oder auch Unternehmer, der hörbar zu seiner Heimat steht, wird in der Region geschätzt als „einer von uns“. Insbesondere kann man in Mundart so manches sagen, was einem in Hochdeutsch krumm genommen werden könnte. Mittlerweile wurden in ganz Südhessen über 100  Schilder angebracht. Das ist ein wertvoller Beitrag unsere Mundart zu schützen. Denn wenn man Mundart benützt, dann wird sie geschützt, so Fritz Ehmke. Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der in der Folge auch die Zustimmung erhält, das Schild – alternativ gibt es auch einen Aufkleber – am Eingang anzubringen. Eine Gebühr wird nicht fällig, „jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V.


Kontakt: Fritz Ehmke (Telefon 06254-28 30). Informationen unter www.gebabbel-suedhessen.de   Facebook:  Mundartfreunde Südhessen

Bildunterschrift von links:

Hans Kullmann, Fritz Ehmke, Erika und Jan Kullmann
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Ankündigung: Die Mundartfreunde Südhessen präsentieren am
Donnerstag den 15. Juni 2017
„Mundart uff em Hessedoach“ in Rüsselsheim,

 

siehe Plakat

 

 

Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Sonderausgabe 15. April 2017

 

Liebe Mundartfreunde,

in dieser Neiischkeite- Sonderausgabe möchten wir auf die Sendung im HR Fernsehen am Ostersonntag 09:10- 09:55 Uhr hinweisen. Weiterhin weisen wir auf den Verkauf von kostbaren Büchern zu Mundart, Brauchtum und Volksglauben zu Gunsten für einen guten Zweck hin.

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Am Ostersonntag den 14.04.2017 09:10-09:55 Uhr  im Hessischen Fernsehen

 

*** Mundarten in Hessen***

 

Mit dabei ist unsere Mundartfreunde Grete Eberle aus Linnenbach bei Fürth/Odw. und Gerd Grein aus Lengfeld

 

In Hessen werden noch recht unterschiedliche Mundarten gesprochen. An diese kulturelle Vielfalt möchte der Film heranführen. In einem Streifzug durch die verschiedenen Landschaften Hessens hören wir Einheimischen bei ihrer Unterhaltung zu und lassen uns auch über ihre Motive berichten, warum sie bis zur Gegenwart gerne Mundart sprechen. Wir treffen Menschen aus dem Diemel- und Werratal, aus der Homberger Region, der Schwalm, dem Hersfelder Raum sowie aus der Rhön, dem Marburger Land, aus dem Hüttenberg, aus dem Odenwald und zu guter Letzt aus Frankfurt.

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*** Mundartbücherverkauf für einen guten Zweck ***

 

Aus dem Nachlass von unserer unvergessenen und beliebten Mundartdichterin Erika Pöschl (+2016) verkaufen wir auf Wunsch von ihrer Tochter Bücher über Brauchtum, Volksglauben,  von Erika Pöschl  zu Gunsten vom Verein für krebs und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.

Folgende neuwertige und zum  größten Teil in Cellophan verpackte Bücher können zu 12 Euro/Stück + Verp./ Versandkosten bestellt werden:

- De Dischdelkrapp

- Licht, waonns duschde werd

- Ourewälle Gundsjen

- Odenwälder Sagenschatz

- Odenwälder Zauberschlüssel

- Oigebutzeld

- Paonnekuche in de Sunn gebagge

- Lucy und der Feind im Licht

 

Information zu Erika Pöschl

Auszüge Bericht Darmstädter Echo von Miriam Gartlgruber

 

*** Eine Verfechterin der Mundart ***

Die beliebte Mundartdichterin Erika Pöschl (+ 2016) aus Rohrbach/Ober-Ramstadt war  eine begnadete Künstlerin und über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden. Seit vielen Jahren lebte sie ihre Leidenschaft, in hessischen Dialekten zu reimen, aus. Sie schrieb zwölf Bücher über Brauchtum und Volksglauben, und war in der „Interessengemeinschaft Mundartfreunde Südhessen“ aktiv. Hierzu kam sie über eine Anzeige im ECHO, in der für eine Benefiz-CD mit dem Titel „Balladen, Bänkellieder & Gebabbel aus Südhessen“, „Mundartbabbler“ gesucht wurden. Pöschl meldete sich und wurde bald zum hoch geschätzten Mitglied der Gruppe. Ihr Beitrag zur ersten CD der Gemeinschaft lautete: „De Kreislauf vun de Marie“. Alle Geschichten, die Erika Pöschl im Laufe ihres Lebens niederschrieb, stammen dabei aus ihrer Feder. Außerdem hielt sie Lesungen, mit denen sie ihr Publikum regemäßig begeisterte. Zu ihrem Talent als Mundartdichterin kam außerdem eine große Begabung im Malen. So illustrierte sie nicht nur ihre Bücher selbst, sondern erstellte auch Graphiken am Computer. Dabei handelte es sich größtenteils um geometrische Phantasie-Figuren aus Blumen und Schmetterlingen, mit denen sie die Schönheit der heimischen Mundart zum Ausdruck bringen wollte. Mit ihrer Kunst nahm sie auch an Ausstellungen teil, wie etwa 2010 im Landratsamt Erbach, zu der sie der damalige Landrat Horst Schnur persönlich eingeladen hatte. Im gesamten Odenwaldkreis war Erika Pöschl bekannt und beliebt. Ihre Bücher verkauften sich in ganz Deutschland und sogar im Ausland, wo die heimischen Anekdoten so manchem Auswanderer halfen, sich wieder auf seine Muttersprache zu besinnen. „Erika Pöschl hat maßgeblich dazu beigetragen, die Mundart vom Makel zum Markenzeichen zu führen“, betont Fritz Ehmke. „Wurde diese Art zu sprechen einst noch von vielen als Zeichen der Minderwertigkeit angesehen, so ist Mundart heute im Trend, dem selbst junge Leute folgen“. Zu dieser Entwicklung habe Erika Pöschl einen großen Beitrag geleistet.

 

Euer

Fritz Ehmke

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 11. April 2017

 

 Liebe Mundartfreunde,

in dieser Neiischkeite- Ausgabe berichten wir über die erfolgten Tonaufnahmen an der Frankensteinschule in Darmstadt Eberstadt und sehr passend dazu stellen wir eine Veröffentlichung  im Darmstädter Echo vom Samstag den 08.04.2017 vor:   

„Babbeln ist wieder in“

Herzlichen Dank an Matthias Voigt vom Darmstädter Echo für den gelungenen Kommentar und den Echo Bericht vom 08.04.2017  
http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/rossdorf/aus-voller-kehle_17806786.htm

 

oder unter Presse.

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"Babbeln kommt auch bei Kindern gut an"

Die „Affenklasse“ von der Frankensteinschule Darmstadt-Eberstadt babbelt und singt für die  Benefiz Mundart CD- Produktion: "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,… Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“

Einen riesen Spaß hatten die Kinder von der Frankensteinschule Darmstadt-Eberstadt beim Einüben von Mundartgeschichten und Liedern. Der Höhepunkt waren dann die Tonaufnahmen, bei denen wie schon in einigen anderen Kindergärten und Schulen erlebt, die Mundart auch bei den Kindern sehr gut ankommt. Die Beiträge sind eine sehr schöne Bereicherung für das Benefiz Mundart-CD Projekt: "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,… Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“  Danke an alle Akteure, insbesondere am Meike Henkel, die Lehrerin.  Die CD wird am Samstag den 30 September 2017 in der Stadthalle Ober-Ramstadt vorgestellt.

 

Gruppenbild der MundArtisten mit Lehrerin Meike Henkel

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Bild:
Spannende Momente das eigene Gebabbel mit dem Kopfhörer anzuhören. Danke an Lehrerin Meike Henkel für das Bild 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Herzliche Grüße und ein schönes Osterfest

 

Euer

 

Fritz Ehmke

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Osterbrunnen am alten Rathaus in Seeheim / Bergstraße

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 08. April 2017


Liebe Mundartfreunde,

viel Freude mit unserer Oster- Ausgabe Osterbräuche im Odenwald


Danke an Marieta Hiller aus Reichenbach für den schönen Bericht mit Werbung für unsere CD  siehe Internetseite: 

http://www.felsenmeerdrachen.de/das-maerchenschatzkaestlein/kieselbarts-maerchen/zwoelf-maerchen-und-mehr/ostergeschichten/de-ouschdehaaas/
 

„Als mer in de Schuul noch Platt schwätze durft...“

 

Bild: Anders als heimlich in der Küche gefärbte Eier: Kunsthandwerk beim Lindenfelser Ostermarkt (Marieta Hiller, April 2017)

 

Bild: Farbenfroher Gruß aus der Dorfmitte: der Osterbrunnen auf dem Reichenbacher Marktplatz

 

1958 brachte der Hessische Rundfunk eine Hörfunksendung (Fernsehen hatte da noch fast niemand) mit Kindern aus Lindenfels. Die Kinder mit ihrem Lehrer Philipp Bickelhaupt sangen Lieder zum Osterfest. Der Sprecher ließ sich von den Kindern einiges über das Osterfest und die Bräuche, die damit zusammengingen, erklären. Und völlig unverfälscht sprachen die Kinder, heute alle um die 65 Jahre alt, breiten Odenwälder Dialekt - in der Schule und im Radio.

Von Nestern aus Moos, einem Hasengärtchen und dem Nebel über Waldwiesen erzählen sie. Das ist gar kein Nebel, sondern Rauch aus der Werkstatt der Osterhasen. Es müssen nämlich so viele Ostereier bemalt werden, das kann unmöglich nur ein einziger Osterhase schaffen. Seine ganze Familie hat viel zu tun vor Ostern. Man darf ihnen aber nicht zu nahe kommen, sonst sind sie schwupps verschwunden. "Woher weißte’n des?" fragt eines der Kinder den Sprecher. Der erzählt weiter: Glück und ein gutes Herz für die Tiere muß man haben, dann darf man vielleicht sogar mit in die Osterwerkstatt und alle Geheimnisse erfahren. Aber wer schon dort war, darf niemandem etwas verraten. Ein Häschen habe ihm aber erzählt, daß die Leute im Odenwald immer sehr hilfsbereit und nett sind. Die Kinder bauten einen Hasenwagen aus Zweigen, der mit Moos gepolstert wird. Der Wagen hat „koa Räädschen“ und den Brauch gab es schon 1500, denn er ist auf einem Bildnis von Lucas Cranach zu sehen. Wagen ohne Räder, Schlitten also, gibt es schon in der Bronzezeit, und wer weiß - vielleicht ist der Brauch des Ostereiersuchens auch schon so alt. Die Kinder suchten Hoasebabbelchen (Waldsimse, auch Hoasebrot genannt) und Moos für den Hasenwagen. Sie glaubten daß der Osterhase das Hoase-babbelchen besonders gern mag. Aber leider wußten die Kinder auch 1958 schon, wo die Ostereier wirklich herkommen. Färben, mit Speckschwarte einreiben, all das machte die Mutter heimlich - aber eben nicht heimlich genug:

»De Ouschdehaas, des konn uns kaaner weißmache, isch waaß was isch waaß.

Des Hinkel is de Haas, die Modder is de Färweschwanz (Färberschwanz) die läigt die Aaie in die Pann, läigt se dann ins griine Gras un säigt es wär de Ouschdehaas.«

oder wenn die Kinder dem Osterhas „guck dort dort hinten rennt er“ ganz schnell Salz auf den Schwanz streuen sollten, weil er dann stehen bleiben muß:

„Ewwe kriggd häww isch en nie. In dere Zeit wou isch em nochgerennd bin hott die Modder schnell die Aaie ins Gras gläigt.“  Gefärbt hat die Modder die Eier mit Zwiebelschalen (rotbraun), mit Brennessel (gelb), Brombeerblätter (gelbgrün), Korn- oder Grasspitzen (grün), Labkraut (rot). Labkraut heißt in Kreidach oder in Mittershausen auch Osterwurzel.

 

Die Originalsendung des Hessischen Rundfunks aus dem Jahr 1958 wurde von Fritz Ehmke aus Modautal restauriert und auf ein neues Medium gespeichert. Die CD ist bei ihm erhältlich. Telefon 06254 2830

 

Lehrer Philipp Bickelhaupt schrieb das Manuskript für die Sendung, spielte Zither und übte die Osterlieder mit den Kindern ein.

 

Marieta Hiller, April 2017

- Felsenmeerdrachen

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Tonaufnahmen mit den 80er Kerweburschen Roßdorf, Christel Sprößler Bürgermeisterin von Roßdorf und Peter Fischer für das Benefiz Mundart-Projekt "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“

 

Siehe Bericht im Darmstädter Echo vom 08.04.17 -  http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/rossdorf/aus-voller-kehle_17806786.htm

 

Ein riesen Spaß machten die Tonaufnahmen mit den 80er Kerweborsch Roßdorf für das Benefiz Mundart-Projekt http://www.gebabbel-suedhessen.de/benefiz-mundart-projekt/  Herzlichen Dank an alle Akteure, insbesondere an Christel Sprößler, Bürgermeisterin von Roßdsorf und Peter Fischer für die musikalische Begleitung mit dem Akkordeon und Einstudierung eines Liedbeitrages von Arnold Kratz aus Michelstadt „Uff de Käischtormspitz“.  Mit dabei war unser Mundartfreund Edgar Bodensohn, er hatte die Kontakte geknüpft. Für eine später geplante CD wurde das Roßdörfer Kerwelied sowie das „Lumpensammlerlied“ mit aufgenommen.

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„Tante- Emma Laden“ Ernsthofen
erhält Auszeichnung mit dem Kultschild: Mer babbele Mundart“


Ja es gibt ihn tatsächlich noch, einen echten kleinen urgemütlichen Tante Emma Laden mit allem, was ein Haushalt so gebrauchen kann. Keine lange Anfahrt und Hektik. Kein Überangebot in endlos langen Regalreihen, von denen man regelrecht erschlagen wird und Sterilität und Anonymität wie es in den großen Einkaufszentren anzutreffen ist. Und die insbesondere betagteren Menschen aus dem Dorf brauchen kein Auto und erfahren so ganz nebenbei allerlei Neuigkeiten aus dem Dorfleben. Dort ist es besonders gemütlich und man fühlt sich wohl, denn die charmante und freundliche Inhaberin Gerlinde Schütz mit ihrem Team pflegt die heimische Mundart. Dafür wurde sie jetzt mit dem Schild  der Mundartfreunde Südhessen „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet. Fritz Ehmke bedankte sich für die Einladung sowie eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V. 

Informationen zum Tante Emma Laden unter: http://www.dertanteemmaladen-ernsthofen.de/

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Metzgerei und Partyservice Braun Ober-Ramstadt erhält Auszeichnung mit dem Kult-Schild „Mer babbele Mundart“

 

Außer leckerem Wurst und Fleischwaren serviert das Team um Metzgermeister Jürgen Braun seinen Kunden beim Einkaufen heimische Mundart, die schennsch`sd Spraoch, bei der mer sisch so rischdisch wohlisch  un wie dehaom fiehlt. Danke an Karin Spalt für die Vermittlung und den herzlichen Empfang. Mit dabei waren Karin Spalt, Kreistagsabgeordnete DA-DI  und Karl Vierheller, der erste Stadtrat von Ober-Ramstadt. Fritz Ehmke, der die Auszeichnung im Namen der Mundartfreunde Südhessen vornahm, berichtete , dass nun mehr in Ober-Ramstadt, der Stadt der Farben und in der noch Traditionen und die Mundart lebt jetzt die  siebte Stelle mit dem Kultschild „Mer babbele Mundart“  ausgezeichnet wurde und bedankte sich für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar. e.V

Informationen zu Metzgerei und Partyservice Braun;  http://www.partyservice-metzgereibraun.de/

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Ausstellung „Alle meine Katzen“

 

Unsere Mundartfreundin Conny Abramzik aus Biebesheim am Rhein ist eine sehr talentierte Künstlerin und erstellt aktuell passende Illustrationen für unser Begleitbüchlein zu unserer Benefiz Mundart CD:  "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“.

Eine Kostprobe ihrer Zeichnungen, Radierungen, Aquarelle, Acryl kann man im historischen Rathaus der Gemeindebücherei Seeheim bewundern, siehe Plakat  (Zeitraum Ostern bis Juli)

 

Herzliche Grüße und ein schönes Osterfest

Euer

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 25. März 2017

 

Liebe Mundartfreunde,

der Frühling ist gekommen, auch die Mundart blüht prächtig auf!  

In unserer Frühlingsausgabe erfahrt Ihr über:

  • Aufnahmen für die TV-Sendung "Hessenquiz" beim Hessischen Fernsehen in Frankfurt
  • Unser Mundartfreund und Mitstreiter Klaus Keimp aus Seeheim erhielt den Ehrenbrief des Landes Hessen
  • Auszeichnung Kreisjugendheim Ernsthofen
  • Auszeichnung Gartencenter Welter in Michelstadt

 

Aufnahmen für die TV-Sendung "Hessenquiz" beim Hessischen Fernsehen in Frankfurt

Einen riesen Spaß hatten wir am Samstag den 25 März im Fernseh-Studio vom Hessischen Fernsehen in Frankfurt. Vor der Kamera babbelten unsere MundArtisten Cornelia Gerlach, Anja Blesing, Liane Steigerwald und Fritz Ehmke. Herzlichen Dank an alle Akteure insbesondere auch an Heidi Hehrlein mit ihrem Team vom HR für die großartige Betreuung.

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Unser Mundartfreund und Mitstreiter Klaus Keimp aus Seeheim erhielt
den Ehrenbrief des Landes Hessen.

 

Unser Mundartfreund und Mitstreiter Klaus Keimp bekam am 22.03.2017  für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in seiner Heimatgemeinde Seeheim sowie für sein aktives Mitwirken bei den Mundartfreunden Südhessen zu Gunsten schwerkranker Kinder den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. Christel Fleischmann nahm stellvertretend für Landrat Klaus Peter Schellhaas die Auszeichnung vor.  Fritz Ehmke gratulierte im Namen der Mundartfreunde Südhessen und bedankte sich mit einer Bildcollage die an 10 Jahre aktive Mitwirkung von Klaus Keimp bei Mundartveranstaltungen und Benefiz CD- Projekten  erinnert. Dafür wurde Klaus Keimp weiterhin mit dem Kult- Schild „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet.

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Auszeichnung Kreisjugendheim Ernsthofen
 

Eine coole Mannschaft sorgt sich im Kreisjugendheim Ernsthofen, eine Einrichtung der Kreisverwaltung DA-DI, für das Wohl von jungen Menschen. Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen freute sich über die Einladung durch die Heimleitung und findet es ganz toll, dass sich das gesamte Team zur heimischen Mundart bekennt. Am Tor- Eingang prangt jetzt das Schild „Mer babbele Mundart“ und soll insbesondere die sehr zahlreichen und durchweg jungen Gäste zum „babbeln“ animieren. Insbesondere fühlt man sich beim "babbeln" in dem Heim geborgen, un mer maont, mer wär dort dehaom. Die lustige Mundart-Prüfung und Übungen  gelangen bei der Auszeichnung mit allen Beteiligten perfekt. (siehe Bild). Unterstützt wurde diese Aktion von Landrat Klaus-Peter Schellhaas, einem bekennendem Mundartfreund.  Fritz Ehmke bedankte sich bei Oliver Diehl für die Einladung, dem Heimleiter Herrn Willems und allen weiteren Beteiligten für den tollen Empfang sowie einer Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt. 
 

Informationen zur Arbeit und dem Angebot des Kreisjugendheim unter: www.kjh-ernsthofen.de

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Auszeichnung Gartencenter Welter in Michelstadt
 

Das im Gartencenter Welter angebotene umfangreiche Sortiment an Produkten für Haus und Garten werden in und um Michelstadt sehr geschätzt.

Das Mitarbeiter Team steht jedem Kunden mit Rat und Tat zur Seite,  denn Service und Kundenorientierung wird  GROß geschrieben. Mit dazu gehört, dass mit den Kunden in heimischer Mundart gebabbelt wird. Damit wird die Nähe und Verbundenheit zur Heimat bekundet und die Kunden fühlen sich wohl, denn Mundart ist die Sprache des Herzens und Hochdeutsch ist eher die Sprache der Distanz. Nicht von ungefähr wurde deshalb  das Gartencenter in Michelstadt im Herzen vom Odenwald mit dem Schild „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet, daß nun am Eingang prangt und die Kunden darauf hinweist, dass hier gebabbelt werden soll. Karl Ohl, er hatte den Kontakt hergestellt, und Fritz Ehmke, beide von den Mundartfreunden Südhessen nahmen die Auszeichnung vor und bedankten sich bei dem Junior- Chef Welter und seinem Team für die Unterstützung zum Erhalt und Förderung eines wertvollen Kulturgutes. „Mundart wird geschützt, in dem man sie benützt“ freute sich Ehmke und dankte weiterhin für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar .
 

Nähere Informationen zum Gartencenter:   http://www.welter-gartencenter.de/wir-uber-uns/markt-michelstadt/

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 06. März 2017

Aufruf zum Mundart Wettbewerb


Liebe Mundartfreunde,

unser aktuelles Benefiz Mundartprojekt von und für Kinder nimmt jetzt langsam Formen an  und geht in die Endphase. Bis Ende des Sommers laufen noch die Tonaufnahmen.


Am 30. September 2017 wird die CD in der Stadthalle Ober-Ramstadt vorgestellt.  Es werden  dazu alle mitwirkenden Mundartkünstler eingeladen. Wir können einige Beiträge auf der geplanten Doppel CD mit unterbringen. Dazu werden noch weitere mutige MundArtisten zum mitmachen gesucht, damit die CD möglichst rappelvoll wird. Hier der Pressetext mit Aufruf zum Mundart- Wettbewerb,… die besten Babbel und Lied- Beiträge kommen mit auf die Benefiz Mundart- CD 

Bewerben können sich:

Erwachsene MundArtisten als Einzelpersonen und Gruppen mit Babbel und Liedbeiträgen, die für Kinder und Jungebliebene geeignet sind.  Kinder und Kindergruppen mit Lied und Babbelbeiträgen in heimischer Mundart.


"Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“ heisst das aktuelle Benefiz Mundart Projekt der Mundartfreunde Südhessen.

 

Geplant ist eine Doppel-CD.

Auf der ersten Silberscheibe werden von Kindern vorgetragene Lieder, Gedichten und Geschichten in heimischer Mundart zu hören sein. Auf der zweiten CD  werden Erwachsene Mundartkünstler mit Liedern, Gedichten und Geschichten für Kinder babbeln, singen und musizieren. Fritz Ehmke, der ein eigenes Tonstudio betreibt, freut sich über weitere Bewerbungen mit einem Gedicht, Lied, Geschicht`chen in heimischer Mundart. Dauer der Beiträge maximal 4 Minuten. Die Tonaufnahmen laufen bis Spätsommer 2017. Mit den ersten sehr erfolgreichen Benefiz Mundart-CDs der Mundartfreunde Südhessen wurde unsere Mundart dokumentiert. Bei dem aktuellen Projekt soll „nicht nur die Asche aufbewahrt werden, sondern das Feuer wird neu entfacht“.

Kindergärten, Schulen und MundArtisten aus der Region Südhessen werden bei der Vorstellung der CD am 30. September 2017 in der Stadthalle Ober-Ramstadt einen bunten Blumenstrauß mit Südhessischen Dialekten präsentieren. Die Schirmherrschaft hat Landrat Klaus-Peter Schellhaas übernommen. Der Verkaufserlös der CD unterstützt den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt. Bewerbungen unter Tel: 06254 2830 


So wird unsere CD (siehe Bild) aussehen, unsere Mundartfreundin Conny Abramzik aus Biebesheim am Rhein hat passend zum Titel der CD eine Illustration erstellt und wird auch das Begleitbüchlein zur CD mit passenden Bildern zu den Beiträgen zu einem Schmuckstück machen. An dieser Stelle schon mal unseren herzlichen Dank an unsere Conny.
 

Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 17.02.2017

 

Liebe Mundartfreunde,

in dieser Ausgabe erfahrt Ihr über unser neues Pilotprojekt der Mundartfreunde Südhessen. Es wurde an der Eichwaldschule in Schaafheim zum großartigen Erfolg, denn Mundart kommt, wenn es richtig vermittelt wird, bei den Schülern sehr gut an. Innerhalb einer Projektwoche das Thema Brauchtum und Mundart an einer Schule vorzustellen, ist eine gute Gelegenheit, in einem ansonsten streng organisierten Schulbetrieb reinzukommen. Und: Als Referenten können wir auf zahlreiche MundArtisten zurückgreifen die auch Pädagogisch Erfahrung mitbringen und Musikinstrumente und Gesang beherrschen und vor allem „rischdisch schee babbele unn singe kenne“  ;-).

Bei dem zweiten Beitrag in dieser Ausgabe geht es um die Bewerbung zum Spirwes 2017.  Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit unseren Mundartfreunden aus Darmstadt und unterstützen deren Aufruf zur Bewerbung zum Spirwes 2017, dem Darmstädter Preis für Maulkunst und Lebensart – die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2017.
 

Wichtiger Hinweis: Es können sich MundArtisten aus der Region Südhessen bewerben, näheres im folgenden Text

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Mundartfreunde Südhessen unterstützen Projektwoche an der Eichwaldschule Schaafheim
 

Text für die Presse von Fritz Ehmke, vom 14.02.2017
 

Brauchtum, Mundartkurse, Einüben von Mundartreimen und Gedichten sowie einem Lied in heimischer Mundart begeisterten 12 Kinder der Förderstufe an der Eichwaldschule Schaafheim.

Am ersten Vormittag weckte Gerd Grein, bekannt als Volkskundler und „Babbelschnut“ aus Lengfeld, passend zur Jahreszeit das Interesse an Fastnachtsbräuchen und zeigte dazu auf Bildern wunderschöne Fastnachtskostüme, Fritz Ehmke aus Modautal stellte seine Odenwälder Tracht vor. Bestaunt wurden der Dreispitz und die bunt bestickten Teile der Tracht. Regeln und Wortbeispiele zur Odenwälder Mundart wurden spielerisch eingeübt.  Viel Spaß gab es bei der Vorstellung von Wörtern und Sätzen, die von den Kindern mitgebracht und perfekt “gebabbelt“ wurden wie „Jedz laafe mer iwwer die Brigg“, „Ich hach uff die Migg“, „Mache mo doi uffgaawe“ und viel Beifall und Spaß bereite der „Saistalldeer- Rijel“.  Zwischendurch wurde  eine Drehorgel vorgestellt, die Kinder staunten über das bewegte Notenband und hatten Freude, die Handkurbel selbst zu drehen. Was es mit den beiden Stoffäffchen auf sich hat die auf der Drehorgel saßen, interessierte die Kinder besonders. Das Affen-Baby wurde mit Unterstützung von Lehrerin Elke Fink mehrstimmig auf den Namen „Fränz`chen“ getauft.   
 

Gerda Göttmann aus Nieder Kainsbach hatte ein bekanntes Kinderlied in Mundart umgetextet, das von ihr mit Akkordeon begleitet und eingeübt wurde. Liane Steigerwald aus „Schoffem“ babbelte einige Geschichten und Reime im echten heimischen Dialekt.

 

Am zweiten Tag wurde es für die Kinder spannend und aufregend, denn Fritz Ehmke hatte sein mobiles Tonstudio im ruhigeren Konferenz- Nachbarraum aufgebaut. Es fiel den Kindern nicht schwer unter Anleitung von Gerda Göttmann und Unterstützung  von Lehrerin Ulrike Colmar- Dingel die richtigen Töne und Takte zu einem Mundartlied zu finden. Ebenso wurden von Liane Steigerwald mit den Kindern Mundart Reime und Texte eingeübt und anschließend tontechnisch aufgenommen.

Lied sowie die Babbelbeiträge werden für das aktuelle Benefiz Mundart Projekt der Mundartfreunde Südhessen verwendet. Es gibt eine Doppel CD, die am 30 September 2017 in der Stadthalle Ober-Ramstadt vorgestellt wird.  Der Verkaufserlös der CD unterstützt den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.

Das Babbeln und Singen in Mundart hat den Kindern Freude und viel Spaß bereitet. Zum Abschluss wurden alle Akteure unter Beisein von Bürgermeister Reinhold Hehmann, selbst ein bekennender Mundartbabbler mit dem Aufkleber „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet.

Fritz Ehmke bedanke sich bei allen Akteuren für die gute Zusammenarbeit.

 

Nähere Informationen zu den Projekten der Mundartfreunde Südhessen unter www.gebabbel-suedhessen.de.    Fritz Ehmke freut sich über weitere Einladungen, unser kostbares Kulturgut im Zuge von Projektwochen an Schulen vorzustellen. Die Tonaufnahmen für die CD laufen bis Ende Sommer 2017.  

Bewerbungen an ehmke@fritzehmke.de oder Tel. 06254-2830

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Spirwes 2017  

 

Darmstädter Preis für Maulkunst und Lebensart - bis zum 15. März bewerben!

 

Wichtiger Hinweis: Es können sich MundArtisten aus der Region Südhessen bewerben.   Hier der Link zur Bewerbung:  http://www.spirwes.de

 

Der Heimatverein „Darmstädter Heiner“, Ausrichter des Heinerfestes, vergibt zum zweiten Mal gemeinsam mit der Hessischen Spielgemeinschaft 1925 e.V., der Datterologischen Gesellschaft und dem Darmstädter Kikeriki-Theater/Comedy-Hall den Spirwes – den Darmstädter Preis für Maulkunst und Lebensart. Der Preis soll einen Anreiz zur Wiederbelebung der Mundart durch junge Menschen geben: „Die Leute sollen wieder Dialekt schwätze und sich kulturelle Projekte ausdenken!“, bringt es Mitorganisator Felix Hotz von der Comedy Hall auf den Punkt.

 

Die Ausschreibung richtet sich an gesprochene, geschriebene oder gesungene Beiträge in der Mundart der Südhessen. „Es gibt beim Dialekt unserer Meinung nach keine Regeln, vielmehr ist er lebendig und ändert sich ständig. Man kann auch Poetry Slam und Rap- oder andere Gesangs-Beiträge einsenden.“, so Mitorganisator Jonas Zipf. Der Preis wird für beispielhafte Arbeit in Vereinen, Gruppen und Verbänden sowie an Schulen und Institutionen vergeben, die mit ihren Konzepten vor allem junge Menschen ansprechen, um die Mundart der Südhessen zu pflegen. Der Preis unterteilt sich in zwei Kategorien: Einen Künstlerpreis für Nachwuchskünstler (max. 40 Jahre), die sich mit innovativen Formaten verdient machen sowie einen Förderpreis, den ein modellbildendes Projekt für die Wiederbelebung der Mundart auszeichnet. Auch Einzelpersönlichkeiten können sich bewerben. Der Preis ist dotiert mit Preisgeldern in Höhe 7.000 Euro (jeweils 3.500 Euro für den Merck Künstlerpreis und 3.500 Euro für den Volksbank Förderpreis), verbunden mit einem öffentlichen Auftritt zum 67. Darmstädter Heinerfest im Rahmen der Preisverleihung am 25. Juni 2017 um 11 Uhr.

 

Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 14.02.2017

 

Liebe Mundartfreunde,

es gibt über erfreuliche Nachrichten aus der letzten Woche zu berichten.

Unser Mundartfreund und Förderer Werner Schuchmann,  Bürgermeister von Ober-Ramstadt  feierte am Samstag den 11. Februar, seinen 60. Geburtstag.

Die Mundartfreunde Südhessen gratulieren recht herzlich und wünschen Gesundheit und weiterhin eine gute Hand. In der Stadt der Farben lebt die Tradition und Mundart, das ist mit die Handschrift von unserem zur Mundart bekennendem Freund Werner Schuchmann.

 

von L:  Edgar Bodensohn, Bürgermeister Werner Schuchmann, Fritz Ehmke  Bild: Mundartfreunde Südhessen

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ECHO- Bericht am 12.02 über Auszeichnung der Musiker
von "Lichtenberg" mit dem Schild: "Mer babbele Mundart"

 

Danke an unsere Mundartfreunde, den Jungs von "Lichtenberg" und alle Beteiligten für den tollen Nachmittag und die perfekte Organisation. Ich habe mich darüber sehr gefreut.

 

Danke an Christina Kolb vom Darmstädter Echo für den schönen Bericht. Ich freue mich auf den Aufritt von  "Lichtenberg" am Freitag den 17 Februar in der Centralstation Darmstadt und wünsche ein volles Haus.

 

Ober-Ramstadt / Modautal 12.02.2017

 

Fritz Ehmke verleiht Gebabbel-Plakette an die Ober-Ramstädter Band "Lichtenberg"

 

 

Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen verlieh der Band "Lichtenberg" vor dem Film- und Tonstudio in der Lichtenbergschule die begehrte PLakette "Mer babbele Mundart". Von links: Fritz Ehmke, Sänger Marcel Zocher, Bürgermeister Werner Schuchmann, Schulleiter Dirk-Karl Pilgram, Thorsten Großkopf, Sebastian Altzweig, Lazaros Dimitrion und Thomas Marcowic.

Foto: Christina Kolb

 

Mehr als 100 Schilder haben die Mundartfreunde mittlerweile in ganz Südhessen angebracht - darunter rund 30 im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

 

Von Christina Kolb

 

OBER-RAMSTADT - Es war eine Art Happening. Ein Ourewäller Happening mit Mundart-Gebabbel, heißem Äbbelwoi und typisch hessischen Handkäskringeln der Odenwälder Bäckerei Schellhaas. Vor dem Film- und Tonstudio der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt versammelte sich eine große Traube von Schülern, Lehrern und Lokalpolitikern um die Ober-Ramstädter Band "Lichtenberg". Der Anlass: Fritz Ehmke von den "Mundartfreunden Südhessen" hat den fünf Musikern Marcel Zocher, Thorsten Großkopf, Sebastian Altzweig, Lazaros Dimitrion und Thomas Marcowic die begehrte Plakette mit der Aufschrift "Mer babbele Mundart" in feierlichem Rahmen verliehen.
 

"Das Schild ist etwas Besonderes, es gilt mittlerweile als Qualitätssiegel", betonte Landrat Klaus Peter Schellhaas mit Handkäskringel in der einen und Mikro in der anderen Hand. Es trage zur Renaissance der wunderbaren hessischen Sprache bei. Es entstünden Heimatgefühle, argumentierte er weiter, "wenn ma' platt schwätze koa". Schwätzen - und singen sowieso. So verpackt "Lichtenberg" Traditionssongs wie das alte Odenwälder-Lied "Scholze Gret" in ein neues, souliges Gewand. Die Band singt über Äbbelwoi, den Odenwald oder das schöne Hessenland. In hessischem Dialekt, klar. Und gleichzeitig rockig, poppig, modern.

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Über 100 Schilder

 

 

Mehr als 100 Schilder haben die Mundartfreunde mittlerweile in ganz Südhessen angebracht - darunter rund 30 im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Jüngst erhielt der Nieder-Modauer "Murrer" Schreinermeister Dieter Ehrhardt das Schild.

Auch vor dem Ober-Ramstädter Rathaus ist es angebracht, ebenso wie beim Mundart-Kolumnist Willi Rodenhäuser alias "Därrabel".

Live zu sehen und zu hören ist "Lichtenberg" am Freitag, 17. Februar, um 20.30 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) in der Darmstädter Centralstation.

Fritz Ehmke - feierlich gekleidet in Odenwälder Tracht - freute sich, dass immer mehr "junge Leit" die Plakette erhalten. Die Mundartfreunde sind sich sicher: "Trifft Dialektsprecher auf Dialektsprecher, so fördert das die Verbundenheit."

Bevor Landrat Schellhaas den ersten Nagel des Babbele-Schildes in die Wand vor dem Eingang des Gebäudes klopfte, Ober-Ramstadts Bürgermeister Werner Schuchmann den nächsten festhämmerte, gefolgt von Sänger Marcel Zocher

sowie Schulleiter Dirk-Karl Pilgram, mussten die Bandmitglieder noch eine Prüfung ablegen. Vom Publikum unterstützt, bestanden die bekennenden Vertreter des heimischen Dialekts den Test mit Summa cum laude: Sie meisterten es problemlos,

"Mücke" in "Migg", "Pfütze" in "Pitsch", Hühnchen in "Hinkel" oder "Rücken" in "Buggel" zu übersetzen. Dennoch plädierte Bürgermeister Schuchmann für ein "Pflichtfach Mundart" an den hiesigen Schulen. Daraufhin legte die Band auf hessisch los,

sang die "Scholze Greet" als Dank für die Ehrung. "Die Auszeichnung bedeutet für uns Anerkennung und zeichnet uns aus, ein Teil der odenwälderisch hessischen Kultur zu sein", freut sich Zocher. Die Bandmitglieder seien "sehr stolz darauf, unsere

Heimat nun auch offiziell als Mundart-Babbler und Musiker präsentieren und vertreten zu dürfen."

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Folgend weitere Bilder von der Feierstunde an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, aufgenommen von Dietlinde Ehmke


Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen
Ausgabe 09.02.2017


Projektwoche an der Eichwaldschule Schaafheim

 

Liebe Mundartfreunde,

 

ihr erfahrt mit dieser Neiischkeite  über die Projektwoche an der Eichwaldschule Schaafheim, die im Rahmen der 1200 Jahrfeier Schaafheim stattfindet.Die Mundartfreunde Südhessen sind bei dieser Projektwoche zum Thema Brauchtum und Mundart mit eingebunden. Am Dienstag, den 07. Februar 2017waren wir dort zusammen mit dem Heimatkundler Gerd Grein, bekannt als Babbelschnut  erstmalig vorstellig. (siehe angefügtes Bild)  Es hat den Kindern und uns einen riesen Spaß gemacht unter anderem

Wörter, Sätze sowie ein Lied in heimischer Mundart zu erlernen. Gerd Grein hat sehr humorvoll und für die Kinder sehr spannend über Bräuche von der Fastnachtszeit aus der Region erzählt.
 

Am kommenden Freitag den 10 Februar werden weitere MundArtisten Mundart- Verse und Gedichte sowie ein Lied einüben, die dann als Beitrag für das aktuelle Benefiz Mundart- Projekt von und für Kinder tontechnisch aufgenommen werden.

Die Kinder haben an Mundart einen riesen Spaß gefunden und machen mit Freude mit. Dafür erhält die Klasse am Freitag den 10.02 12:00 Uhr die Auszeichnung mit dem Kultschild der Mundartfreunde Südhessen.
 

Danke an die Klassenlehrerin Ulrike Colmar-Dingel und die Kinder für die großartige Zusammenarbeit.

 

Über das aktuelle Benefiz- Projekt von und für Kinder erfahrt ihr hier.

 

Viele Grüße

 

Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 09.01.2017

 

Liebe Mundartfreunde,

schnell noch Eintrittskarten bestellen für Mundart Pur „Von allem äbbes - Mundart & Mussig“, insbesondere Training der Lachmuskeln am kommenden Donnerstag, den 12. Januar 19:00 Uhr

Navi-Adresse:  64407 Fränkisch-Crumbach, Schafhofgasse 19

Ich besorge dort die Tontechnik. Der Erlös der Veranstaltung unterstützt den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main- Neckar e.V.

Weitere Informationen siehe Plakat


Anlage: Plakat

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Ab Dienstag, den 10. Januar 2017 wird unsere neu gestaltete /  überarbeite Homepage  www.gebabbel-suedhessen.de   freigeschaltet.

An dieser Stelle herzlichen Dank an unseren Markus Waschk für die vielen Stunden, die er im Ehrenamt dafür geleistet hat.

Lasst Euch überraschen, das neue Design unseres Internet- Auftrittes wurde sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet.

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Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

Liebe Mundartfreunde,

 

ich hoffe, Ihr hattet alle einen guten Start in das neue Jahr und grüße mit dieser Neiischkeite insbesondere auch unsere Mundartfreunde in den USA, Bali und Südafrika und bedanke mich für deren Weihnachts und Neujahrsgrüße.


Und hier die aktuellen Neiischkeite:

Die Sendung vom Hessischen Fernsehen Maintower am28 Dezember:  Schild Auszeichnung "Mer babbele Mundart" Gaststube im Kaiserturm ist jetzt auch bei

youtube zu finden, hier der Link:  https://www.youtube.com/watch?v=aULKNfH85JE

 

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Presseportal der Mundartfreunde Südhessen vom 06.01.2017

Urgemütlich durch die Sprache der Nähe und Wärme

Außer guten Speisen wird in dem Gasthaus „Zur Linde“ Neunkirchen die Sprache der Nähe und Wärme serviert. Dafür erhielten die Geschwister Carola und Herbert Schmidt,

die Wirtsleute von der urgemütlichen Bauernstubb in dem Gasthaus „Zur Linde“ und dem „Berghotel Höhenhaus“ eine Auszeichnung mit dem Schild "Mer babbele Mundart".

Horst Schnur Landrat i.R. vom Odenwaldkreis (Rechts im Bild),  Peter Dotterweich (Links im Bild), und Fritz Ehmke (Mitte im Bild) von den Mundartfreunden Südhessen übergaben

kürzlich das Schild und lobten die bekennende Geste der Wirtsleute zur Förderung und Pflege der heimischen Mundart. Fritz Ehmke bedankte sich für eine Spende an den Verein für

krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V.  Die Bauernstubb ist bis Mitte April geöffnet, danach läuft der Betrieb im Berghotel Höhenhaus.

 

https://www.neunkircher-hoehe.de

Text und Bild: Fritz Ehmke

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Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke        

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 14.12.2016

Liebe Mundartfreunde,
Noch rechtzeitig vor Weihnachten ist das Bilderalbum von der Benefiz Veranstaltung „Mundart lebt“ am 15 Oktober in der Mehrzweckhalle Heppenheim-Erbach fertig geworden. Auf 24 beidseitig bedruckten Seiten im A4 Format wird der großartige Abend mit zahlreich kommentierten Bildern, die erfolgte Spendenübergabe, Rückmeldungen von Landrat Christian Engelhardt, dem VKKD und Dankesworte von den Veranstaltern sowie Presseberichte noch einmal lebendig. Ebenso ist ein Ton- Mitschnitt des Sendebeitrages von Antenne Bergstraße unter Land und Leute vom 19 November „MundArtisten“ mit einer Rückschau von der Veranstaltung „Mundart lebt“ fertig gestellt.
Ein sehr gelungener und vor allem fröhlicher Sendebeitrag mit 60 Minuten, bei dem viele Bühnenkünstler nochmals zu hören sind. Gäste im Studio waren Gerlinde Bannert, Frieda Gehbauer, Roland Bauer und Fritz Ehmke. Moderator war Karl-Heinz Trares, Technik Arnd May. Über die anstehenden Feiertage eine gute Gelegenheit zum Hören und Anschauen.

Die Aktiven Bühnenkünstler erhalten das Album und die CD als Geschenk für Ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Ansonsten kann das Album zusammen mit der CD für 10 Euro + Verp/Versandkosten 1.85 Euro bezogen werden. Bei Interesse bitte melden unter E-Mail:

ehmke@fritzehmke.de
und Tel.: 06254 2830
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Die Aktivitäten der „Mundartfreunde Südhessen“ finden Beachtung im gelobten Land der Bayern
Die Präsentation "Vorstellung der Mundartfreunde Südhessen" ist in der Internet Seite der Universität Würzburg zu finden unter: https://www.uni-wuerzburg.de/suche/index.php… Archiv Unterfränkisches Dialekt- Institut
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Vorstellung der Benefiz Mundart CD "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“
Am Samstag den 30 September 2017, 19:00 Uhr in der Stadthalle Ober-Ramstadt
Wir freuen uns über die Zusagen von Landrat Klaus Peter Schellhaas die Schirmherrschaft und dem Landfrauenverein Ober-Ramstadt, die Bewirtung zu übernehmen.


Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit


Euer


Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 06.12.2016

Artikel in der Zeitschrift ELTERN

Im Sommer diesen Jahres wurde ich von Walburga Dannenberg eingeladen zur
Schildauszeichnung „Mer babbele Mundart“ (siehe Bilder) Walburga hat in Riedstadt- Erfelden eine eigene Tagespflege für Null- bis Dreijährige aufgebaut. Mundart gehört für Walburga ganz selbstverständlich zu ihrem pädagogischen Konzept. Ich habe vor Begeisterung die Zeitschrift Eltern darüber informiert und freue mich, dass die vorbildliche Arbeit von Walburga jetzt in der Dezember Ausgabe der Zeitschrift ELTERN mit eingeflossen ist. Christiane Börger, die Autorin des Berichtes wird versuchen unser CD- Projekt der Mundartfreunde Südhessen „Mundart von und für Kinder“ und der Odenwald AG an der Schule am Katzenberg in Rimbach-Mitlechtern in dem Nachfolgeheft „ELTERN Family“, das für Eltern von etwas größeren Kinder (ab Kindergartenalter) gemacht wird vorzustellen.

 

Artikel in der Zeitschrift ELTERN, Dezember 2016 von Christiane Börger

 

Dialekt sprechen
Early Schwäbisch

Early English kennt jeder, tolle Sache! Aber Early Schwäbisch? Unsere norddeutsche Autorin wünschte sich das für ihre Kinder. Leider wurde daraus nichts. Schade, denn von Dialekten können Kinder nur profitieren. Ich schwöre, ich habe es probiert. Als Norddeutsche, die mit einem Oberschwaben verheiratet ist, sah ich darin die große Chance, mir auch endlich einen Dialekt anzueignen. Im Süden Deutschlands kommt man sich ja immer ein bisschen doof vor, wenn man hochdeutsch spricht. Viele denken, man sei arrogant, halte sich für was Besseres.
Aber ich stellte bald fest: Noch schlimmer ist es, wenn man als Norddeutsche gequält versucht, einen Dialekt nachzuahmen. Okay, „Wecken“ statt „Brötchen“, „schwätzen“ statt „reden“ – solche Sachen gehen noch. Aber sobald ich mich an den schwäbischen Satzkonstruktionen versuchte oder entsprechend der Mundart konjugierte, wurde es albern.
Meinen Kindern sollte das später nicht so gehen. Schließlich wachsen sie in Oberschwaben auf, da sollen sie auch so reden können wie die Leute hier. Deswegen verdonnerte ich meinen Mann zum konsequenten „schwäbisch schwätzen“. Ich stellte mir das ein bisschen so vor wie eine zweisprachige Erziehung. Die Kinder würden irgendwann mühelos zwischen Dialekt und Hochdeutsch hin und her switchen.
Aber was soll ich sagen: Es klappte nicht. Meine Kinder sprechen so blütenreines Hochdeutsch, dass es druckreifer nicht sein könnte. Mein Mann kann noch so breit schwäbeln, abends „Woisch du, wia saumäßig i di mag?“ (die schwäbische Version des Kinderbuchklassikers „Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab?“) vorlesen und mantraartig Abzählreime wie „Enne denne dubbe denne“ herunter leiern – bei den Kinder bleiben doch nur einzelne Wörter und Redewendungen hängen, aber kein ordentlicher Dialekt.
Anscheinend habe ich mein dominantes Vorbild unterschätzt, denn ich verbringe eindeutig die meiste Zeit des Tages mit unseren Kindern. Und den Einfluss von Krippe und
Kindergarten, die meine Kinder besuchen. Obwohl viele Erzieherinnen hier aus der Gegend sind, bemühen sie sich sehr darum, mit den Kindern hochdeutsch zu sprechen.
Ich frage mich ernsthaft, warum man diese natürliche Bildungsquelle einfach versiegen lässt. Da lernen die Dreijährigen massenhaft englische Lieder und auf italienisch bis zehn zu zählen – aber das Naheliegendste, nämlich den eigenen Dialekt zu sprechen, kommt einem anscheinend nicht in den Sinn.
Dabei ist längst erwiesen, dass das nur Vorteile für Kinder hat. Dialekt sprechen macht schlau und sprachlich fit, außerdem stiftet es Identität und Heimatgefühl. Das fängt schon im Babyalter an: Babys bemerken schon mit sechs Monaten den Unterschied zwischen den Dialekten. Sie lallen und blubbern, sie spielen mit der Zunge und ihren Lippen und gleichen so die produzierten Geräusche mit denen der Umgebung ab. Dabei merken sie sehr schnell, ob sich das, was sie da brabbeln, anhört wie bei Mama, die kein hochdeutsch spricht, oder wie bei der schwäbischen Oma. So switchen sie ganz intuitiv zwischen den beiden Systemen hin und her und werden wie von alleine sprachlich fit. Es sind die klassischen Vorteile von Mehrsprachigkeit: Kinder, die mit zwei Sprachen aufwachsen, sind zum Beispiel stärker in ihrer kognitiven Kontrolle. Das heißt, sie können sich ganz automatisch auf eine Aufgabe fokussieren, wenn ihnen zwei gestellt werden.
Sie können auch intuitiv Muster und Systeme erkennen – in der Sprache, aber auch in anderen Bereichen, etwa der Mathematik. Es gibt Untersuchungen, nach denen Dialekt sprechende Schüler 30 Prozent weniger Rechtschreibfehler machen. Und andere, die belegen, dass der geistige Abbau im Alter langsamer voran schreitet, wenn man Dialektsprecher ist.
„Wenn ich meinen Eltern so etwas erzähle, sind sie plötzlich Feuer und Flamme für ihre Mundart“, sagt Walburga Dannenberg. Die Erzieherin aus Südhessen hat im hessischen Riedstadt-Erfelden eine eigene Tagespflege für Null- bis Dreijährige aufgebaut, und „hessisch babbeln“ gehört für sie ganz selbstverständlich zu ihrem pädagogischen Konzept. Zum einen, weil sie als passionierte Dialektsprecherin authentisch bleiben will. Zum anderen, weil sie weiß, wie sehr die Kinder davon auch kognitiv profitieren. Bei den Eltern muss sie allerdings immer wieder Überzeugungsarbeit leisten. Sie sind – und das ist in Südhessen nicht anders als in Ostfriesland – skeptisch: Vielleicht haben die Kinder ja doch Nachteile, wenn sie zu stark Dialekt sprechen? Klar, ein bisschen Akzent ist vielleicht ganz nett. Aber wenn man kaum mehr verstanden wird? Die Sorge, dann für dümmer gehalten zu werden oder in der Schule Nachteile zu haben, kann man Eltern nur schwer nehmen.
Dabei ist die Angst, Kinder könnten vor lauter Dialekt verpassen hochdeutsch zu lernen, völlig unbegründet. „Dann müssten sie schon völlig abgeschieden aufwachsen – ohne Bilderbücher, ohne Hörspiele, ohne Fernseher, ohne Kindergarten“, sagt Heike Wiese, Professorin für deutsche Sprache der Gegenwart an der Universität Potsdam. Weil das aber praktisch nicht vorkommt, lernt jedes Kind ganz automatisch auch Hochdeutsch.
Der Sprachwissenschaftler Matthias Katerbow fand in einem Beobachtungsversuch mit Kindern heraus, dass die schon im Kindergartenalter genau unterscheiden können, welche Sprache zu welcher Situation passt. Spielten sie etwa „Kaufmannsladen“, sprachen die Kleinen eher hochdeutsch, spielten sie „Vater, Mutter, Kind“, sprachen sie stärker Dialekt.
Was auch zeigt: Der Dialekt ist immer auch die Sprache der Nähe, der Wärme, der Gefühle, das Hochdeutsche die Sprache der Distanz. Eltern sind in ihrem Dialekt viel authentischer als wenn sie gequält versuchen, mit ihren Kindern hochdeutsch zu sprechen. Einschlaflieder, Rituale, Ermahnungen – in allem steckt mehr Wärme, wenn es im Dialekt passiert.
So geht es auch Walburga Dannenberg. „Gerade in der Arbeit mit Kindern von null bis drei ist die Gefühlsebene so wichtig. Ich kann mir gar nicht vorstellen, ordentliches Hochdeutsch mit
ihnen zu sprechen, da wär gar kein Gefühl drin“, sagt sie. Besonders Kosewörter und liebevoll gemeinte Schimpfwörter funktionierten eben viel besser im Dialekt. „ ,Du bist e wutzje’ klingt doch viel netter als ,kleines Schweinchen’. Und wie die Kinder sich freuen, wenn ich sie ,Lumbesje’, also ,kleiner Schelm’ nenne!“

Interview

Sterben Dialekte aus?
Ein Gespräch mit Prof. Heike Wiese, Professorin für deutsche Sprache der Gegenwart an der Universität Potsdam und Sprecherin des Zentrums „Sprache, Variation und Migration“.
In vielen Regionen Deutschlands gibt es Projekte in Kindergärten und Schulen, um die jeweilige Mundart zu beleben. Muss man das, damit Dialekte nicht aussterben?
In der Tat sind Dialekte in Deutschland massiv auf dem Rückgang, und da können auch Mundartprojekte nicht viel dran ändern. Klar, sie schaffen ein positives Bewusstsein für die unterschiedlichen Sprachvarianten und Eltern finden das meist toll. Aber die Begeisterung hat Grenzen. Denn in unserer Gesellschaft gilt es nach wie vor als sehr wichtig, dass man Hochdeutsch, wir Wissenschaftler sagen Standarddeutsch, sprechen kann.
Ein bisschen Dialekt ist also in Ordnung, aber bitte nicht zu stark?
Genau. Ein leichter Dialekt ist für die meisten Menschen positiv besetzt, das gilt als ehrlich, gut und heimatverbunden. Man sieht das zum Beispiel bei bayerischen Politikern, die im Fernsehen gerne mit hörbarem Akzent sprechen. Aber sie sprechen nicht wirklich Dialekt, grammatikalisch ist es reinstes Standarddeutsch. Aus gutem Grund: Nach wie vor demonstriert man bei uns seine Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht auch über die Sprache: Wer sich gewählt in Hochdeutsch verständigt, gehört zur Mittel- bis Oberschicht, wer stark Dialekt spricht, zur Unterschicht.
Und? Stimmt das?
Natürlich nicht! Seitdem das so genannte Hochdeutsch Anfang des letzten Jahrhunderts von Bürokraten zum Standarddeutsch erklärt wurden, wird es benutzt um bestimmte Gesellschaftsgruppen auf- und abzuwerten. Diese Überzeugung prägt unsere Gesellschaft stärker als je zuvor, auch wenn sie völlig sinnlos und falsch ist. Deshalb ist es auch nötig, immer wieder die Wichtigkeit von Dialekten zu betonen. Je stärker ein Kind Dialekt spricht, desto mehr profitiert es davon. Es wächst mit doppeltem Vokabular auf und mit zwei verschiedenen Grammatiken: Das fordert das Gehirn ungemein heraus! Hinzu kommt die emotionale Ebene. Dialekt ist die Sprache des Gefühls, ich spreche sie mit den Menschen, die ich am meisten liebe. Das gibt Sicherheit, Heimatgefühl, Identität.
Bilder: Auszeichnung von Walburga Dannenberg, Kindertagespflege in Riedstadt-Erfelden
am 28.07.2016

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 22.11.2016

 

Liebe Mundartfreunde,
Nachrichten in Hessisch waren bei Antenne Bergstraße der Hit. Siehe Pressebericht im Darmstädter Echo: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/seeheim-jugenheim/nachrichten-auf-hessisch-sind-der-hit_17467733.htm Antenne Bergstraße war über das Internet zu hören, damit wurden unsere Mundartfreunde auch außerhalb der Region Bergstraße erreicht. Wir hatten zum Beispiel Rückmeldungen aus der Schweiz, USA und Südafrika. Im Jahr 2017 werden wiederum in der Sendewoche im November die Nachrichten in Hessisch täglich um 13:00 Uhr eingeplant. Nach Anregung der Mundartfreunde Südhessen sind dann weiterhin "Sprachkurse in Hessisch" neu im Programm-Angebot ;-) Bereits im Frühjahr 2017 wird von Antenne Bergstraße unter anderem ein Nachrichten- Workshop angeboten. Hierbei können die Teilnehmer lernen, wie man Nachrichten macht, wo man sie her kriegt, sie auswählt, sie nach sehr wichtig, wichtig, mittelwichtig und weglassen sortiert und wie man eine saubere radiotaugliche Nachrichtensprache nutzt. Das ist natürlich kein "Muss" für die Nachrichten-Babbler, die ansonsten wie gehabt den Text in Hochdeutsch vorgelegt bekommen. Wer also Lust und Spaß daran hat, kann sich jetzt schon bei mir anmelden. Selbstverständlich werden auch alle Mundartfreunde, die in diesem Jahr die Nachrichten gebabbelt haben, wieder zum mitmachen eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn sich noch weitere Interessenten melden. Insbesondere können sich auch Interessenten melden die bei den Sprachkurs- Tonaufnahmen in meinem Studio mitmachen möchten. Der Vorteil ist, wir könnten diese Aufnahmen bereits über das Jahr durchführen und die Zeiten dazu individuell abstimmen.

Veele Grieß Euer Fritz Ehmke

Liebe Mundartfreunde,

 

viel Freude mit dem Beitrag unserer Mundartfreunde, den Jungs der Mundart Rock- Band „Lichtenberg“ mit dem bekannten Odenwälder Mundart Lied: „Bei uns do is es bugglisch“ (*)  das von „Lichtenberg“ mit einem neu arrangierten Blues- Mäntelchen eingekleidet wurde.

 

Besungen wird der Kaisertum auf der Neunkirchner Höhe, dem Wahrzeichen des Südhessischen Odenwaldes, 
siehe https://www.youtube.com/watch?v=eMWPNdutp7E

 

Informationen zu „Lichtenberg“ unter:  http://www.lichtenberg-musik.de/

 

Herzliche Grüße

 

Euer

 

Fritz Ehmke

 

(*)  Wort und Weise: Philipp Bickelhaupt 1951

Zu finden in dem von den Mundartfreunden Südhessen neu aufgelegtem Buch: „Mer sin all vum Ourewoald“

Mundartlieder und Heimatlieder von Philipp Bickelhaupt

Zu beziehen bei Forstberg Medien   http://www.forstbergmedien.de/

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 08.11.2016

„Mundart Nachrichten bei Antenne Bergstraße“
 

Achtung liebe Mundartfreunde,

Die Mundart-Nachrichten bei Antenne Bergstraße begeistern die Hörer. Jeden Tag um 12 Uhr gibt es Nachrichten aus der ganzen Welt in hessischem Dialekt.

Und die werden von den Babbelgrößen der Region gelesen. Es sind wegen der erfreulich starken Nachfrage von Mundartbabblern alle zur Verfügung stehenden

Termine für die 12 Uhr Nachrichten während der Sendezeit von Antenne Bergstraße vom 06 bis Dienstag den 15 November bereits belegt.

Deshalb bieten wir ab Donnerstag den 10 November eine Erweiterung wie folgt an: 

Ab DO (10. November) nicht nur einmal am Tag (12 Uhr, wie bisher), sondern zusätzlich ein weiteres Mal. 

Wann, ist egal, das hängt davon ab, wie die Leute können. Also außer den bereits belegten Terminen 12:00 Uhr einen weiteren zweiten Termin, zu jeder vollen Stunde ein planbar bei der die Nachrichten verlesen werden.

Nur das muss sicher sein: 

- 12 Uhr bleibt (sind schob alle mit Bewerbern belegt).

- ab DO ZWEIMAL am Tag. Also ein weiteres Mal zusätzlich und dieses zweite Mal kann mal dann und mal dann sein. Variierende Uhrzeit also. Grad so, wie es passt. 

 

Wir freuen uns über weitere Bewerbungen an Fritz Ehmke: Tel: 06254 2830 E-Mail: ehmke@fritzehmke.de

 

Und hier eine Rückmeldung von Antenne Bergstraße:   http://www.antennebergstrasse.de/artikel/lob-fuer-unser-newsgebabbel.html

Lob für unser Newsgebabbel

Von Jonas Klinke, Jürgen Buxmann

Die Nachrichten "uff Hessisch" gehören jetzt schon zu den Highlights unserer Sendewoche. Karl-Heinz Trares liest Nachrichten auf Hessisch. (Foto: J. Radestock)

 

Die Antenne hat einen neuen Kult: Die Mundart-Nachrichten begeistern die Hörer. Jeden Tag um 12 Uhr gibt es Nachrichten aus der ganzen Welt in hessischem Dialekt. Und die werden von den Babbelgrößen der Region gelesen.

Karl-Heinz Trares, Dorothee Rößler, Elisabeth Tillwig, Frieda Gehbauer und Cornelia Gerlach verzaubern seit Sonntag die Hörer mit herzwarmem Dialekt, der selbst die schlimmste Weltnachrichten noch einigermaßen verträglich und vor allem verständlich rüberbringt. Die Hörer haben’s gern und überschütten uns mit Lob. Vielen Dank dafür. Die Babbelnachrichten wären aber gar nicht möglich ohne Fritz Ehmke. Der hat den Hype organisiert. Fritz ist der Perlentaucher in Sachen sprachlicher Urgewächse. Er kennt sie, er schwätzt selber platt und versteht sich mit jedem, der das auch macht. Und er hat sie alle für uns klar gemacht - inklusive Babbler-Dienstplan für die 12-Uhr-Nachrichten, den er auch noch gleich aufgelegt hat.

Der Babbelkult geht weiter. Jeden Tag um 12 Uhr.


Ab DO (10. November) nicht nur einmal am Tag (12 Uhr, wie bisher), sondern zusätzlich ein weiteres Mal. 

Wann, ist egal, das hängt davon ab, wie die Leute können. Also außer den bereits belegten Terminen 12:00 Uhr einen weiteren zweiten Termin, zu jeder vollen Stunde einplanbar bei der die Nachrichten verlesen werden.

 

Veele Grieß

Fritz
 

Informationen unter: http://www.antennebergstrasse.de/index.html

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen,
Ausgabe 26.10.2016

 

*** Benefiz Veranstaltung „Mundart lebt“ ein großartiger Erfolg ***

Passend zum Motto des Abends "Mundart lebt" erfolgte die Eröffnung der Benefiz Veranstaltung durch die Kinder der Odenwald AG an der Schule am Katzenberg Rimbach-Mitlechtern unter Leitung von Marina Schaab. Ein tolles Erlebnis für die Kinder, vor 750 Menschen zu singen. Mario Schmitt-Ferreira, Rektor der Schule am Katzenberg, unterstütze die Kinder bei dem Auftritt. Einhundert Bühnenakteure präsentierten einen bunten Strauß mit mundartlichen Geschichten, Anekdoten und Liedern und sorgten damit für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für alle Altersgruppen. Die ausrichtenden Vereine waren der Mundartverein Heppenheim, erste Vorsitzende Hedwig Zdarsky und "Oaldes Liedgut Häpprum un drumrum", Leitung Franz Rothermel. Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen wurde als Mit- Organisator / Moderator und zur Beratung mit in`s Boot genommen. Gemeinsam wurden zur Organisation dieser Großveranstaltung über ein Jahr lang zuvor 10 Teamsitzungen durchgeführt und mit einem unglaublichen Engagement unzählige Aufgaben gemeistert. Das hat sich gelohnt, der Abend wurde in mehrfacher Hinsicht zu einem großartigen Erfolg. Mit 650 Gästen im Saal und 100 Bühnenakteuren war der Abend fünf Wochen zuvor ausverkauft. Dank der Unterstützung von der Stadt Heppenheim und zahlreicher Sponsoren, die mit Geld und Sachspenden alle Kosten abgedeckt haben und darüber hinaus die Dekoration des Saales übernommen hatten, kann demnächst ein stattlicher Geldbetrag an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar (VKKD) übergeben werden. Darüber hinaus ist es mit dieser Veranstaltung gelungen, unser wertvolles Kulturgut Brauchtum und Mundart in der Region zu fördern und insbesondere auch den jüngeren Mundart-Akteuren mal eine ganz große Bühne zu bieten. Darauf können die Organisatoren und Akteure stolz sein. Anerkennen muss man insbesondere, dass auf der Bühne ausschließlich Laien- Künstler gestanden haben, die im Ehrenamt aufgetreten sind, und vor über 750 Menschen im Saal ihr Bestes gegeben haben. Ihnen gebührt ein ganz großes Kompliment und Dankeschön. Danke an unser Publikum für die Disziplin und tolle Stimmung. Danke für die Nachricht von Rita Vock aus Heppenheim-Kirschhausen die stellvertretend für zahlreiche Rückmeldungen steht, die uns bisher erreicht haben: „Es war wunderschön, der Abend war so lustig und
kurzweilig, dass man überhaupt nicht merkte, dass es fast bis Mitternacht ging".
Einige Bühnenakteure werden aktuell in unserer Facebook- Seite „Mundartfreunde Südhessen“ vorgestellt. Auch hat mich gefreut, dass Landrat Christian Engelhardt, unser Schirmherr der Veranstaltung und Markus Rusam vom VKKD Beiträge für unsere Facebook- Seite beisteuern werden.
Antenne Bergstraße wird am Samstag den 12 November 14:00 Uhr in der Sendung „Land und Leute“ einen einstündigen Sendebeitrag bringen mit musikalischen Einspielungen und Kommentaren von der Benefiz- Veranstaltung „Mundart lebt „
Danke an unseren Hof-Fotografen Günther Bersch aus Modautal für das schöne Bild von dem Auftritt der Kinder von der Odenwald AG
Text: Fritz

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen,

Ausgabe 29 September 2016

wir bedanken uns für den großartigen Zuspruch zu unserem großen Mundartabend am 15 Oktober. Die Veranstaltung ist bereits seit drei Wochen mit 650 verkauften Eintrittskarten ausverkauft. Über 100 Bühnenakteure werden einen bunten mundartlichen Blumenstrauß servieren. Wir freuen uns mit all unseren Gästen auf einen schönen unvergesslichen Abend. In den nächsten Tagen wird der Vorhang geöffnet und die Akteure in unserer Internet-Seite www.gebabbel-suedhessen.de vorgestellt.

Veranstalter ist der Mundartverein Heppenheim e.V., die Brauchtumssänger Hepprum und Rundrum in Zusammenarbeit mit den Mundartfreunden Südhessen.

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Neu- Gestaltung der Internetseite vom Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar (VKKD)

 

Sehr ansprechend erscheint jetzt die neu gestaltete Seite vom VKKD. Auch die Aktionen und Veranstaltungen der Mundartfreunde Südhessen haben jetzt sogar auf der Startseite einen Platz gefunden, zum Beispiel aktuell die Ankündigung unseres großen Benefiz Mundart-Abends am 15. Oktober 16 mit Bildern von den Kindern der Odenwald AG, siehe:

 

http://krebskranke-kinder-darmstadt.de/#termine

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Neu- Gestaltung unserer Homepage www.gebabbel-suedhessen.de

 

Unsere Homepage besteht seit dem Jahr 2008 und muss jetzt aus technischen Gründen überarbeitet werden. Deshalb kann es in den nächsten Tagen/Wochen vorkommen, dass Inhalte fehlen oder nicht richtig dargestellt werden. Wir möchten uns dafür schon im Vorfeld entschuldigen. Aber ihr werdet vom neuen Auftritt begeistert sein. Versprochen. An dieser Stelle Herzlichen Dank an unseren Markus Waschk, der nun seit acht Jahren in hervorragender Weise unsere Homepage betreut.

 

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Tonaufnahmen an der Mittelpunktschule Gadernheim

 

Voller Eifer und mit Elan standen am 19 Mai die dritte Klasse von der Mittelpunktschule Gadernheim/Lautertal Kreis Bergstraße vor den Mikrofonen.

Aufgenommen wurden zwei in heimischer Mundart gesungene Ourewäller Lieder. Christina Kindinger hatte die Lieder gekonnt eingeübt und mit Akkordeon und Klavier begleitet. Solch eine musikalisch begabte Lehrerin wäre mein Wunschtraum für die musikalische Erziehung, auch an vielen anderen Schulen meinte Fritz Ehmke der die Tonaufnahmen mit seinem Mobil-Studio durchführte.

Ehmke bedankte sich bei Christina Kindinger und insbesondere den Kindern für den wunderschön gelungenen Beitrag für eine geplante Benefiz Mundart CD. Bei diesem Benefiz Mundart Projekt wirken Kindergärten und Schulen aus ganz Südhessen mit. Es ist eine Doppel CD geplant, wobei auf der ersten Silberscheibe Geschichten, Reime und Lieder von Kindern zu hören sind. Auf der zweiten CD sind Erwachsene Mundartbabbler und Sänger von der Interessengemeinschaft Mundartfreunde Südhessen mit Beiträgen in heimischer Mundart für Kinder zu hören.

Die CD mit dem Namen:"Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“ soll im Frühjahr 2017 vorgestellt werden. Der Verkaufserlös wird dem Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V. zu Gute kommen. Informationen unter: www.gebabbel-suedhessen.de

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Tonaufnahmen im ev. Kindergarten Heubach bei Groß-Umstadt

 

"Die kleinen Mondstürmer" vom evangelischen Kindergarten in Groß-Umstadt/Heubach singen für das neue Benefiz Mundart CD Projekt: "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“.
Danke an Renate Filip für die Akkordeon- Begleitung sowie an Ingeborg Mack-Meyer und Marina Feist für das Einüben und den herzlichen Empfang. Danke auch an unseren Mundartfreund Edgar Bodensohn der die Kontakte geknüpft hatte.
Bild: Tonaufnahmen am 13 Juni 2016

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Der SPIRWES - Darmstädter Preis für Maulkunst & Lebensart

 

Nachträglich Herzliche Glückwünsche an unsere Mundartfreunde Marina Schaab und die Kinder von der Odenwald AG, Schule am Katzenberg Mitlechtern für die Auszeichnung mit einem Förderpreis. Herzliche Glückwünsche auch an die weiteren Sieger des Künstler und Förderpreises. Informationen zur Preisverleihung unter:  http://www.spirwes.de/

Ein Augen und Ohrenschmauß  ist der Videoclip mit dem sich die Odenwald AG beworben hatte, siehe:  https://vimeo.com/160255014

Auch für 2017 ist der Spirwes Preis ausgeschrieben. Bewerbungs-Informationen unter: http://www.spirwes.de/

Die Mundartfreunde Südhessen haben sich bei der Preisverleihung mit einem Informationsstand in der Central Station Darmstadt vorgestellt.

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Vorstellung / Pressetermin neue CD "Gebabbel aus der Ourewäller Oamtsstubb" am Samstag den 14 Mai im Nibelungencafe Gassbachtal Grasellenbach. Toller Abend mit hervorragendem Viergänge-Menü und Programm im Restaurant-Theater mit der Vorstellung von Hannes und der Ourewäller Landrat: "Die Dienstreise und der Stall im Kandel" Pressebericht: 

https://www.wnoz.de/Damit-der-Dialekt-nicht-ausstirbt-3ba5b51b-95c4-4ad1-81a9-c1c61c6fdb65-ds

Hotel Gassbachtal  http://www.hotel-gassbachtal.de

 

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Hit Radio FFH zu Gast

 

Sehr erfreulich ist, dass sich Hit Radio FFH für unsere Aktion Schildanbringung "Mer babbele Mundart" interessiert und Sendebeiträge darüber gebracht hat.

Bild: Interview in meinem Tonstudio. Die beiden netten Damen haben nach einer kleinen erfolgreichen Mundartübung das Schild erhalten. Vielen Dank an Hit Radio FFH für das Interesse und die tolle Unterstützung.

Sendefrequenz Hit Radio FFH: 105 MHz  Livestream: http://webradio.ffh.de/

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Riesen Spaß bei den Tonaufnahmen in der Kindertagesstätte "Im Langwatt" Biebesheim 

Pressebericht unter:
http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/biebesheim/kinder-singen-in-mundart_17117466.htm

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen: „Es war emol e Modder“ sangen voller Eifer und Elan die kleinen Mundartkünstler von der Kindertagesstätte "Im Langwatt" Biebesheim für eine Tonaufnahme. Conny Abramzik aus Biebesheim, bekannt durch „Abraxas“ Mitmachtheater, Märchen & Musik  hatte das Lied komponiert,  getextet und zusammen mit Elisabeth Iskam, Mitarbeiterin von der Kita, mit den Kindern eingeübt. Rainer Fischer aus Biebesheim,  der zusammen mit seinen „Noachbersleit“ Conny und Siggi Abramzik zu der Familie der Mundartfreunde  Südhessen gehört, hat bei der Übersetzung des Liedtextes in die heimische Mundart unterstützt. Fritz Ehmke bedankte sich bei Andrea Schaller, der Leiterin der Kita, für den herzlichen Empfang und das Mitwirken. Weiterhin bei Elisabeth Iskam und Conny Abramzik für ihr Engagement. Die kleinen Künstler wurden mit frischen Kirschen aus dem Odenwald belohnt. Die Kerne der Kirchen wurden in der Spiel-Wiese eingesät und die Vorfreude der Kinder ist groß, dass vielleicht der Garten der Kita mit Kirschbäumchen verschönert wird. Der Liedbeitrag  wird eine geplante Benefiz Mundart- CD mit dem Titel:  "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“ bereichern.  Bei  diesem Projekt der Mundartfreunde Südhessen wirken Kindergärten und Schulen aus der Region Südhessen mit. Es ist eine Doppel CD geplant, wobei auf der ersten Silberscheibe Geschichten, Reime und Lieder von Kindern zu hören sind. Auf der zweiten CD sind Erwachsene Mundartbabbler und Sänger von der Interessengemeinschaft Mundartfreunde Südhessen mit Beiträgen in heimischer Mundart für Kinder zu hören. Die Vorstellung der CD  soll in 2017 in der Stadthalle Ober-Ramstadt erfolgen. Die Mitwirkenden Akteure  werden alle dazu eingeladen und bekommen Gelegenheit, ihren Beitrag auf einer großen Bühne vorzustellen.  Der Verkaufserlös der CD wird dem Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V. zu Gute kommen. Informationen unter: www.gebabbel-suedhessen.de Die Mundartfreunde Südhessen haben mittlerweile vier erfolgreiche Benefiz Mundart- CD`s veröffentlicht, mit denen Mundartkünstler aus ganz Südhessen mit Lied und Babbelbeiträgen die Südhessische  Mundart dokumentiert haben. Das neue Projekt soll nun zur Förderung der Mundart jungen Menschen näher gebracht werden. Mittlerweile gilt es wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder, die zweisprachig , also in Mundart und Hochdeutsch erzogen werden, die besseren Schüler sind. An vielen Schulen in anderen Bundesländern wird deshalb die heimische Mundart gelehrt. 

Text: Fritz Ehmke, Stand 18. Juli 2016
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Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

Nr. 45 - August 2016

 

Guure er Leit,

in der heutigen Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen angefügter
Bericht vom 23. Juli im Dieburger Anzeiger über die Auszeichnung des Landratsamtes in Dieburg.

Weiterhin ein Bericht im Darmstädter Echo und ein Bild von der Schildanbringung im Anhang

Veele Grieß

Fritz Ehmke

Nr. 44 - Juli 2016

 

Liebe Mundartfreunde,
unsere Mundartfreunde-Familie Südhessen wächst erfreulich

Mit dieser Neiischkeite- Ausgabe möchte ich unsere Mundartfreundin Walburga Dannenberg, die Leiterin der Kindertagespflege "Kleine Himmelsstürmer" in Erfelden-Riedstadt vorstellen. Walburga Dannenberg ist Staatlich anerkannte Erzieherin mit mehrjähriger Berufserfahrung. Mit zu ihrer Konzeption gehört, dass mit den Kindern „gebabbelt„ wird.

Walburga war Mit-Akteurin beim Mundart- Theater in Trebur, siehe: http://www.ruesselsheimer-echo.de/lokales/ruesselsheim/Hessische-Mundart-ist-ein-Stueck-Heimat;art57641,2121637

Walburga wird mit ihrem Sohn ebenso einen Beitrag für unser aktuelles Benefiz Mundart Projekt beisteuern.
Veele Grieß

Fritz

Nr. 43 - März 2016

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe Februar / März 2016

"Die Noachbersleit" aus Biebesheim am Rhein waren im Tonstudio
Ein riesen Spaß bei den Tonaufnahmen "Soag`s uff Hessisch" und dem "Würmsche uff em Türmsche" als Beitrag für unser aktuelles Benefiz- Mundart Projekt. Herzlichen Dank an Conny und Siggi Abramzik und Rainer Fischer, für den gelungenen Beitrag.
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Tonaufnahmen für unser Benefiz Mundart Projekt an der Grundschule in Semd Groß-Umstadt

"In Semm bin ich dehaam" sangen voller Begeisterung 60 Schüler von der Grundschule in Semd bei Groß-Umstadt für unsere Benefiz
Mundart CD Produktion. Herzlichen Dank an unsere Mundartfreundin Renate Filip und Musiklehrer Werner Kirsch. Sie hatten das Lied eingeübt.
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Odenwald AG an der Katzenbergschule Mitlechtern,….Produktion Videoclip

Ein toller Auftritt von den Kindern der Odenwald AG an der Schule am Katzenberg in Mitlechtern. Echte Odenwalder Trachten kennenzulernen und sogar mal selbst anzuziehen gehört mit zum zentralen Lehrinhalt der AG und hat vor allem den Kindern und allen Beteiligten einen riesen Spaß gemacht. Lehrerin Marina Schaab hat sehr gekonnt und liebevoll in passender Umfeld-Kulisse vor dem Scheuertor im Hof der Dorfschänke in Mitlechtern das Lied "Un alleweil rappelts oam Scheierdoor" für eine Video Aufnahme inszeniert. Die Liebe zum Odenwälder Dialekt kommt mit den Herzballons zum Ausdruck. Und die Ballons trugen die beschrifteten Kärtchen mit aufgedruckten Mundartbegriffen in die weite Welt hinaus. Diese Idee von den Kindern zeigt doch deren Kreativität...da hätte ich länger für gebraucht. Wir freuen uns auf das Video dass jetzt von Klaus Pelzer für einen Mundart- Wettbewerb erstellt wird. Gerne habe ich dort die Ballons zur Verfügung gestellt und war begeistert dass mir Mario Schmitt Ferreira der Rektor der Schule beim Aufblasen der Ballons mit Helium Gas zur Seite stand.

Und hier das Ergebnis, viel Freude mit dem Videoclip „Alleweil rappelts oam Scheierdoar„ der mit den Kindern der Odenwald AG aufgenommen wurde, hier der Link: https://vimeo.com/160255014

Da kommt Freude auf!...Die "Ferz mit Krigge" der Schule am Katzenberg Mitlechtern/Erlenbach rocken das Scheierdoar! Herzliche Glückwünsche an Marina Schaab der Leiterin der Odenwald AG sowie an alle mitwirkenden Kinder für diesen sehr gelungenen Videoclip. Auch Gratulation an Klaus Pelzer für die professionelle Erstellung des Videos. Die Trachten wurden von Ursula Bauer aus Lindenfels zur Verfügung gestellt. Die Tonaufnahme "Un alleweil rappelts oam Scheierdoar" und zwei weitere Beiträge wurden für das laufende Benefiz Mundart Projekt "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill„,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad„ aufgenommen das im Oktober 2016 vorgestellt wird. Weiterhin sind diese Beiträge auf der CD: "Chartbreaker, Lieder vun do rum, Musik aus aller Welt" zu hören, die mit der Schule am Katzenberg Mitlechtern produziert wurde. Beide Projekte unterstützen den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V.
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Gipfeltreffen der Mundartfreunde beim Spitzewirt in Lützelbach /Modautal

Ein riesen Spaß mit Mundart- Gesang, Bebabbel und vielen Lachern beim Gipfeltreffen der Mundartfreunde. Gefreut hat uns der Besuch von unserem Mundartfreund Landrat Pit, der als Zeichen der langjährigen Verbundenheit und Freundschaft mit unserem Anstecker „Mer babbele Mundart,…Mundartfreunde Südhessen„ ausgezeichnet wurde. Cornelia Gerlach wurde als neues Mitglied in unserer Mundartfreunde- Gemeinschaft begrüßt. Wir freuten uns über ihren im Owwern- Bärwischer Dialekt vorgetragenen Beitrag als „Clownin Mathilde„. Informationen unter: www.pausen-clowns.de. Herzlichen Dank an alle Mundartfreunde für ihre Beiträge die zu einem schönen und unvergesslichen Abend beigetragen haben. Danke auch an die Wirtsleute Margit und Gerhard Peter für die gute Bewirtung.

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Werbung für unsere Mundart zur Saison- Eröffnung am Felsenmeer am Oster-Samstag

Pressebericht im Bergsträßer Anzeiger: https://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/lautertal/saison-am-felsenmeer-hat-begonnen-1.2710046

FREMDENVERKEHR: Zum Ende der Winterpause gab es ein umfangreiches und informatives Angebot im Felsbergwald und auf dem Senioren- und Familienwanderweg. Saison am Felsenmeer hat begonnen.
Auszug aus dem BA-Artikel: „Kinder an der Drehorgel„ Zunächst begrüßte Mundartfachmann Fritz Ehmke mit seiner Drehorgel und Odenwälder Liedern die Wanderer. Großen Spaß machte es den Kindern, selbst einmal an der Orgel drehen zu dürfen. Werbung für die Odenwälder Mundart gemacht wurde mit ersten Vokabelübersetzungen "Hochdeutsch - Ourewällerisch", aufgemalt auf bunten Luftballons.

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Benefiz Mundartabend „Ourewäller Mundart Originale„

am 19. März 2016 im Gasthaus Zum Odenwald in Ellenbach ein großartiger Erfolg!

Die Veranstaltung war sechs Wochen zuvor schon ausverkauft. Pressebericht im Bergsträßer Anzeiger.

Günther Bersch hat zur Erinnerung ein sehr gelungenes kommentiertes Bilder-Album von dem Abend erstellt. Bei Interesse bitte melden. Dieses Album wird demnächst auch in unserer Internet-Seite www.gebabbel-südhessen.de zu finden sein. Mundartfreunde die keine Eintrittskarten mehr erhalten konnten, verweisen wir auf den großen Heimat und Mundartabend am 15 Oktober in der Mehrzweckhalle Erbach bei Heppenheim. Kartenreservierungen über E-Mail ehmke@fritzehmke.de sind schon im Gange.

Bild: Mit zu den Höhepunkten des Abends gehörte der Auftritt der Kinder von der Odenwald AG an der Schule am Katzenberg in Mitlechtern unter der Leitung von Marina Schaab. Susanne Vetter und Ralf Rauch, die Wirtsleute hatten für eine prächtige Bühnendekoration gesorgt und spendeten den Bühnenakteuren originelle Odenwälder Schwartenmagen.
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Veele Grieß

Euer Fritz Ehmke

Nr. 42 - Februar 2016

 

Liebe Mundartfreunde,
mit Volldampf hat das neue Jahr begonnen, die Ereignisse rund um die Mundart überschlagen sich, so dass wir monatlich berichten müssen ;-).

Freut Euch auf erfreuliche „Neiischkeite„ Monat Februar

Der Benefiz Mundartabend „Ourewäller Originale„ am Samstag, den 19. März 2016 ist seit letzter Woche schon total ausverkauft. Vielen Dank an alle Mundartfreunde, die eine Eintrittskarte gekauft haben. Wir freuen uns mit Euch auf einen schönen Abend. Informationen zum Bühnenprogramm.

Zahlreichen Interessenten die zur Zeit anfragen vertrösten wir auf unseren Mundartabend am Samstag den 15. Oktober 2016. Ort ist die Mehrzweckhalle Erbach bei Heppenheim. do hämmer mäj Platz fär Aisch
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Information zu unserem aktuellen Projekt Mundart von und für Kinder und Junggebliebene

Buch und Doppel CD: "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill„,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad„

Es gibt eine Doppel CD
CD1: Anekdoten, Reime, Lieder von Kindern
CD2: Mundart-Beiträge von Erwachsenen für Kinder und Junggebliebene ;-)

Habt Mut, getraut Euch, weitere Vorschläge insbesondere für die CD2 sind willkommen ;-)
„Mer häwwe jo noch ebbes Zeid bis zum Vorstellungs-Termin im Oktober 2016 „
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Bewerbung der Mundartfreunde Südhessen beim Mundartpreis in Darmstadt „Wer kriegt den ersten "Spirwes"?„
Der Heimatverein Darmstädter Heiner, das Kikerikitheater, die Datterologische Gesellschaft und die Hessische Spielvereinigung haben gemeinsam einen Mundartpreis gestiftet: den "Spirwes". Vergeben wird der mit 7000 Euro dotierte Preis erstmals zum Heinerfest 2016. Sehr schön ist, dass auch Bewerber aus der gesamten Region Südhessen zugelassen sind. Ich stehe im Moment mit der Juri in Verbindung und möchte Euch (Gruppen, Babbler, Sänger) von den Mundartfreunden Südhessen hiermit ermuntern, Euch zu bewerben. Anmeldeschluß ist der 31. März 2016. Bei Interesse bitte bei mir melden. Nähere Einzelheiten siehe angefügter Bericht im Darmstädter Echo vom 14. Januar 2016
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Aufruf zum anbringen von unserem Schild und Aufkleber der Mundartfreunde Südhessen!

Bitte um Unterstützung: Informiert bitte Mundart-Liebhaber, in Frage kommende Gasthäuser, Geschäfte, Behörden, Ärzte, Pflegeheime etc. und gebt bitte Rückmeldung mit Bekanntgabe von Interessenten. Zur Werbung kann das angefügte Informationsblatt verwendet werden.
Die Idee zu dem Schild ist von unserer Mundartfreundin Marlit Hoffmann, der ersten Vorsitzenden vom Verein zur Erhaltung der mittelhessischen Mundart und Kultur e.V. http://www.vemuk.de Hier ein Beitrag vom Hessischen Fernsehen über die Nominierung einer Klinik zum anbringen von diesem Schild https://www.youtube.com/watch?v=UyK3mNhcAR0

Zweck des Schildes /Aufklebers:
Es soll insbesondere an Hauseingängen angebracht werden um den eingehenden Besuchern zu signalisieren:
- Hier wird Mundart gebabbelt, ich muss mich darauf einstellen und wenn ich es beherrsche, werde ich ebenso in Mundart babbeln ;-)
- Der Inhaber des Schildes/Aufklebers gehört zu den Mundartfreunden Südhessen, das ist eine Interessengemeinschaft, also kein Verein mit Erhebung von Mitgliedsbeiträgen.
- Der Inhaber wird per E- Mail über die Projekte und Veranstaltungen regelmäßig informiert mit den „Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen„ Zentrale Informationsquelle ist die Internet Seite: www.gebabbel-suedhessen.de und die Facebook Seite: „Mundartfreunde Südhessen„, mit Presseberichten, Neiischkeiten, Veranstaltungen und Vorstellung der Mundart CD- Projekte von den Mundartfreunde Südhessen, die über die Seite auch bezogen werden können.
- Alle Aktivitäten der Mundartfreunde Südhessen erfolgen im Ehrenamt zu Gunsten des Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder e.V. Darmstadt
- Bewerber für das Schild /Aufkleber übernehmen außer einer Spende nach eigenem Ermessen an den VKKD keine sonstigen Verpflichtungen, außer dass die Mundart in ihrem Hause gepflegt und gefördert wird. Wir freuen uns natürlich über sonstige Unterstützungen bei unseren Projekten nach freiem Ermessen.

Zum Schild /Aufkleber:
Es gibt eine wetterfeste Version aus Metall zum anschrauben an Hauswänden oder Holz-Untergrund sowie einen ebenso wetterfesten Aufkleber zum Anbringen auf Metall, Glas etc.

Die Abmessungen vom Schild /Aufkleber sind: 130 x 100 mm.

Mundart-Liebhaber, Gasthäuser, Geschäfte, Behörden, Pflegeheime etc. können sich für das Schild /Aufkleber bewerben,… gegen einen einmalige Spende nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder e.V. Darmstadt (VKKD). Als Dankeschön gibt es bei Erwerb durch Gasthäuser, Geschäfte, Behörden, Pflegeheime eine offizielle Übergabe mit Auszeichnung und Bilderstellung zur Veröffentlichung in den „Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen„ und ggf. in der regionalen Presse. Wir bieten auch an, für die Metallschild- Ausführung den Service zur Montage des Schildes an einer Hauswand oder Gartentür zu übernehmen ;-). Weitere Fragen und Bewerbungen bitte an Fritz Ehmke aus Modautal, Tel. 06254 2830, E-Mail: ehmke@fritzehmke.de oder Kontakt über www.gebabbel-suedhessen.de

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Nr. 41 - Januar 2016

 

Liebe Mundartfreunde,

ich hoffe, ihr seid gut in das neue Jahr gestartet.
Der große Zeitungsbericht im Darmstädter Echo „Sou woars und sou werds“ am Silvestertag war für uns ein guter Start und eine gute Werbung für unsere Mundart.
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Ich begrüße mit dieser Neiischkeite- Ausgabe der Mundartfreunde Südhessen unsere neuen Mundartfreunde. Ich danke unserem Edgar Bodensohn und freue mich, dass er im Januar 2016 zehn neue Mundartfreunde für unsere Gemeinschaft gewinnen konnte und heiße Sie herzlich Willkommen. Sie werden zukünftig per E-Mail mit unseren „Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen“ regelmäßig über unsere Aktivitäten informiert. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Aktivitäten tatkräftig mit unterstützen.
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Ebenso ein guter Start zu Beginn des neuen Jahres war der am Montag den 25 Januar im Darmstädter Echo veröffentlichte Bericht über die erfolgten Tonaufnahmen im Kinderzentrum Pestalozzischule (KIZ) der Stadt Groß-Umstadt, der eine sehr gute Resonanz gefunden hat.
Es haben sich jetzt sogar Interessenten in Darmstadt gefunden, die bei unserer laufenden CD- Produktion von und für Kinder "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,… Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“ mitwirken möchten. Weiterhin interessiert sich, angeregt durch diesen Bericht, jetzt auch das Fernsehen für unser Projekt. An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere Groß-Umstädter Mundartfreundin Renate Filip, die zusammen mit Erzieher/Erzieherinnen des Kinderzentrums die Mundartstücke einstudiert und musikalisch begleitet hat. Weiterhin Dank an unseren Mundartfreund Edgar Bodensohn, er hatte die Kontakte geknüpft.
Bleibt zu hoffen, dass die Mundart im KIZ Groß-Umstadt nachhaltig gepflegt wird.
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Großer Benefiz Mundartabend am Samstag den 19. März 2016 19:00 Uhr

„Ourewäller Mundart-Originale“


Mundartbabbler, Sänger und Musikanten präsentieren ein buntes Bühnenprogramm zugunsten krebskranker Kinder im Gasthaus „Zum Odenwald“ in Ellenbach bei Fürth im Odenwald.
Veranstalter ist das Gasthaus zum Odenwald Ellenbach in Zusammenarbeit mit den Mundartfreunden Südhessen.
Hinweis. Der Entrittskarten-Vorverkauf ist schon in vollem Gange. Da der gemütliche Saal im Gasthaus zum Odenwald nur 100 Leute aufnehmen kann, ist Eile geboten. Gerne kann meine Frau Eintrittskarten reservieren, die innerhalb von 14 Tagen auf das in der angefügten Pressemitteilung angegebene Bankkonto des VKKD überwiesen sein muss. Ansonsten gehen die Karten in den Verkauf zurück. Wir freuen uns auf Euren Besuch dieser bestimmt unvergesslich schönen Veranstaltung.
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Pressebericht in der Frankfurter Rundschau

Danke und unseren Mundartfreund Rainer Weisbecker (www.mundartprojekte.de)
für die Zusendung dieses Berichtes, siehe Anlage in dieser E-Mail

Mehr als nur "Moin,moin" und "Servus"
Lange Zeit galten Dialektsprecher als ungebildet - mittlerweile ist Mundart wieder in und wird an Schulen gefördert

Kommentar: Ei wou bleiwe denn do die Hesse, mer Mundartfreunde schaffe dro, das des ach in unserm Hesseloand oannerschder werd ;-) Mer häwwe jetz ach schon emool im Ministerium in Wiesbade ougekloppt ;-) dass unser Mundart ach in Kinnergärde un de Schule wirrer oijgefiert werd.
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Hannes & der Ourewäller Landrat im Tonstudio

Ein rießen Spaß mit Hans Dörsam und Bernd Ginader bei den am 15. Februar 2016 durchgeführten Tonaufnahmen für die neue CD: "Gebabbel aus de Ourewäller Oamtsstubb" Des goanze werd jetz noch gewerzd mit schäijne Ourewäller Mussig zwische dem Gebabbel ;-)
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Mittelpunktschule Gadernheim mit einem Liedbeitrag auf unserer neuen CD
Sehr erfreulich ist, dass die Mittelpunktschule Gadernheim (MPS) im Kreis Bergstraße zugesagt hat, einen Liedbeitrag für unser aktuelles Projekt beizusteuern. Vielen Dank an Christina Kindinger, Lehrerin an der MPS

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Ankündigungen:
Termine Tonaufnahmen für unser aktuelles Projekt:
"Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill„,…Kinnerfraad, g`sunge un g`soad„
19 Februar 2016: Vorstellung mit Drehorgel Mittelpunktschule Gadernheim
20 Februar 2016: Tonaufnahmen „Noachbersleit„ aus Biblis am Rhein, Beitrag für unser aktuelles Projekt
26 Februar 2016: Tonaufnahmen Grundschule in Semd bei Groß-Umstadt und Vorstellung im Kindergarten Heubach, Beiträge für unser aktuelles Projekt.

Herzliche Grüße
Euer
Fritz Ehmke

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„Die Scholze Greet, un Alleweil rappelts oam Scherdoor“, gesungen von jungen Mundartkünstlern

Das unsere heimischen Mundartlieder auch Kindern einen riesen Spaß machen,
ist auf der folgend vorgestellten CD nicht zu überhören, die ich im Herbst 2015 zusammen mit der Schule am Katzenberg in Mitlechtern produziert habe. An dieser Schule wurde eine Odenwald AG gegründet. Dieses Projekt wurde zu einem großartigen Erfolg. Sehr erfreulich ist, dass Dank Marina Schaab, der Leiterin dieser AG unsere Mundart nachhaltig gepflegt wird. Das Projekt ist ein Vorzeige-Objekt für andere Schulen.
Bei Interesse kann diese CD auch über mich per Postversand bezogen werden. Bestellung: ehmke@fritzehmke.de Tel: 06254 2830

Informationen über die Odenwald AG siehe hier.

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Mitschnitt von der Sendung Antenne Bergstraße „MundArtisten“ im November 2015

Der Mitschnitt der Sendung wird als besonderer Service für Euch mit kostenlosem Postversand auf einer CD angeboten. Bei Interesse bitte melden. Insbesondere wurde in der Sendung die Arbeit der Odenwald AG vorgestellt und Mundartlieder von den erfolgten Tonaufnahmen für unser aktuelles Projekt eingespielt. Diese Sendung ist eine hervorragende Werbung für unsere Mundartfreunde- Gemeinschaft. Dieser E- Mail angefügt ist eine kleine Kostprobe von der „Scholze Greet“ dem Lieblingslied von unserem Mundartfreund Landrat Klaus Peter Schellhaas ;-). Vorgetragen von den Kindern der Odenwald AG unter Leitung und Gitarrenbegleitung von Marina Schaab. Weiterhin sind auf der CD die „Brauchtums-Sänger zur Erhaltung, Pflege und Förderung des heimatlichen Liedgutes aus Heppenheim und Runderum“ zu hören. Weiterhin unsere Frieda Gehbauer, Klaus Keimp, Theo Speckhardt, die Kerschhäuser Spatze und das Duo, die Fäigels“ mit ihrem Leitbild: „Markenzeichen Odenwald, lauter entspannte Leute mit einem Wahnsinns Dialekt“ (Das gefällt mir )
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Mer singe schäijne Ourewäller Lierer

Neuauflage des Buches „Mer sin all vum Ourewald“
Philipp Bickelhaupt, aus Lindenfels wäre im letzten Jahr 2015 100 Jahre geworden. Zu Ehren
von Philipp Bickelhaupt haben sein Joachim Bickelhaupt unsere Mundartfreunde Harald Krauß, Peter Dotterweich und Fritz Ehmke beschlossen, das vor 40 Jahren erschienene Liederbuch von Philipp Bickelhaupt mit wunderbaren Odenwälder Heimat- und Mundartliedern neu aufzulegen. Wir wollen damit eine einmalige Sammlung von Odenwälder Heimat und Mundarttliedern erhalten und dafür werben. Darüber hinaus wurden aus dem Nachlass von Pilipp Bickelhaupt weitere, bisher unveröffentliche Lieder in dem Buch mit aufgenommen. Bei Interesse kann das Buch auch bei mir bezogen werden. (Ich spende den Verkaufserlös an den VKKD).

Ein kostbares Juwel sind die Mitschnitte von Hörfunksendungen vom Hessischen Rundfunk mit Philipp Bickelhaupt aus den 50er und 60er Jahren, die Kultur, Brauchtum und Tradition im Odenwald dokumentieren. Die Tonbänder mit sehr guter Ton-Qualität wurden mir jetzt von Joachim Bickelhaupt zur Verfügung gestellt und können bei Interesse auf CD`s bei mir bezogen werden.

Die CD mit Philipp Bickelhaupt „Zwischen Felsenmeer und Hohenstein“ - herausgegeben zum Jubiläum 1000 Jahre Reichenbach im Jahr 2012, (HR- Sendung vom 03.12.1959) kann für 10 Euro bei mir bezogen werden. Auf Anfrage sind von den damalig beliebten Heimatsendungen
des HR mit Philipp Bickelhaupt weitere Mitschnitte erhältlich:


- Lachender Odenwald
- Steinreiche Odenwälder
- Meiler rauchen im Odenwald
- Aus dem Jahreskreis
- Lindenfels
- Dorfklatsch „Awwe soog me jo nix“
- Mein Odenwald wie bist du schön
- Ostern und Weihnachten im Odenwald

Der Verkaufserlös aus den CDs unterstützt den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt
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Herzliche Glückwünsche an unsere Mundartfreundin Helga Peter aus Brandau
zur Verdienstmedaille der Gemeinde Modautal


Unsere Mundartfreundin Helga Peter aus Brandau hat für ihr ehrenamtliches Engagement und Verdienste in der Gemeinde Modautal sowie der langjährigen Unterstützung der Mundartfreunde Südhessen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Modautal von Bürgermeister Jörg Lautenschläger die Verdienstmedaille der Gemeinde Modautal erhalten.

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Ankündigungen:


Sehr zu empfehlen

„Von der Wiege bis zur Bahre“ - Brauchtum im Lebenslauf

Sonderausstellung im Museum für Odenwälder Volkskunst in Lengfeld vom 07.02.2016-02.10.2016 jeweils am 1. Sonntag im Monat, von 14-17 Uhr

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Schon mal in Eurem Jahreskalender notieren: Großer Benefiz Heimat und Mundartabend am Samstag, den 15. Oktober 2016 in der Mehrzweckhalle Erbach/ Heppenheim. Veranstalter ist der Mundartverein Heppenheim, die „Brauchtumssänger zur Erhaltung des alten Liedgutes Hepprum un Runderum“ in Zusammenarbeit mit den Mundartfreunden Südhessen.

Herzliche Grüße

Euer

Fritz Ehmke

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