Liebe Mundartfreunde, hier ein Pressebericht im Bergsträßer Anzeiger
 

Danke an sie Redaktion für diesen gelungenen Bericht und die Freigabe zur Veröffentlichung in unseren „Neiischkeite der

Mundartfreunde Südhessen“. Der jüngste Mundartbabbler steht zur Eröffnung der Benefiz Veranstaltung „Farben der Mundart“ am Samstag den 30. September 2017 in der Stadthalle Ober-Ramstadt auf der Bühne ;-)

 

Viele Grüße

Fritz Ehmke

 

Und hier der Pressebericht vom 22. August 2017 im Bergsträßer Anzeiger -

http://www.bergstraesser-anzeiger.de

 

Der vierjährige Jakob Peter wirkte bei der Benefiz-CD der Mundartfreunde Südhessen mit
Der jüngste Mundartbabbler kommt aus Wurzelbach

 

Bild: Der vierjährige Jakob Peter aus Wurzelbach und sein Vater Kai sind auf der neuen CD der Mundartfreunde Südhessen zu hören.

 

Wurzelbach/Modautal. Der erst vierjährige Jakob Peter aus Wurzelbach ist der jüngste Teilnehmer beim aktuellen Projekt der Mundartfreunde Südhessen.

Diese produzieren die Benefiz-Mundart-CD mit Begleitbuch "Tross, tross trill, de Bauer hot e Fill, ...Kinnerfraad, g'sunge un g'soad". Vier Jahre dauerten die

Tonaufnahmen und die Studiobearbeitung. Beteiligt waren elf Kindergärten und Schulen mit insgesamt 267 Mädchen und Jungen, die vor den Mikrofonen standen. Die Tonaufnahmen in Kindergärten und Schulen erfolgten bei zumeist zwei Besuchen vor Ort. CD wird in Ober-Ramstadt vorgestellt

Die CD mit Begleitbuch wird am Samstag, 30 September, in der Stadthalle Ober-Ramstadt öffentlich vorgestellt. Der Mundartabend wird von einigen Kindergruppen eröffnet, die bei dem CD-Projekt mitgewirkt haben.
 

Danach bieten verschiedene Künstler ein buntes mundartliches Programm.
 

Eintrittskarten können telefonisch reserviert werden bei Dietlinde Ehmke, Tel: 06254/2830, und Sabine Roehl, Tel. 06154/52175, oder per E-Mail: ehmke@fritzehmke.de - Verkaufsstellen für Eintrittskarten siehe: www.gebabbel-suedhessen.de
 

Schon im Mai 2016 war beispielsweise Aufnahmetermin mit der damaligen dritten Klasse von Lehrerin Christina Kindinger an der Mittelpunktschule in Gadernheim. 26 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren standen zudem einzeln oder in kleinen Gruppen im Tonstudio Modautal Lützelbach vor den Mikrofonen.

Jakob als jüngster Teilnehmer ist auf der CD in einem köstlichen Dialog mit seinem Vater, dem bekennenden Mundartfreund Kai Peter, zu hören. Der Vierjährige "babbelt zum Tränen lachen",  so die Produzenten. Neben den Kindern haben 17 Erwachsene - Erzieher, Lehrerinnen und Akteure - bei der Produktion haben mitgewirkt. So war Christine Hechler aus Reichenbach unterstützend und beratend beteiligt. Arnold Kratz aus Michelstadt hat zahlreiche mundartliche Lieder und Reime eigens für dieses Projekt komponiert und getextet. Edgar Bodensohn aus Heubach (Groß-Umstadt) hat organisiert und war bei Besuchen in Schulen und Kindergärten mit dabei. Renate Filip, Stadträtin in Groß-Umstadt, hat im Groß-Umstädter Land in Schulen und Kindergärten unterstützt. Conny Abramzik aus Biebesheim am Rhein hat für das Begleitbuch passend zu den Liedern und Geschichten kindergerechte Illustrationen erstellt.

Peter Dotterweich aus Ueberau erstellt aktuell CD-Cover und Booklet sowie das Begleitbuch. Bei den Mundartfreunden freut man sich, dass von den Schulen und Kindern auch Geschichten und Lieder der regionalen Mundartdichterinnen und -dichter Frieda Gehbauer aus Seeheim, Ilse Dutz aus Ernsthofen und Arnold Kratz aus Michelstadt ausgewählt wurden. Außerdem haben die Kinder an den traditionellen Odenwälder Liedern aus dem Buch von Philipp Bickelhaupt Freude gefunden und singen diese mit Begeisterung.

Rolf Zuckowski lernt Südhessisch
Der bekannte Kinderliedermacher Rolf Zuckowski spricht mit der zehnjährigen Tara Scobie den Eröffnungstext und lernt dabei das Südhessische Gebabbel verstehen. Dafür wird er in dem lustigen Dialog mit Tara besonders gelobt. "Die CD ist das Ergebnis von Menschen, die allesamt mit Herzblut daran mitgewirkt haben", sagt Fritz Ehmke von den Mundartfreunde Südhessen und betont: "Wir wollen nicht nur die Asche aufbewahren, sondern das Feuer neu entfachen." Seine Generation sei die letzte, "die noch eine deutliche und unverfälschte Mundart spricht". Daher müsse man jetzt handeln, "um unser kostbares Kulturgut zu bewahren". Während es bei den ersten CDs der Vereinigung darum gegangen sei, die regionale Mundart zu dokumentieren. Mit dem aktuellen Projekt will

man den heimischen Dialekt fördern und erhalten.

Red

 

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 22.08.2017 -

Lautertal - Brauchtum - htt - © Mundartfreunde Südhessen

Dieburger Anzeiger, Bericht vom 14.08.2017 © Dörr:

 

Mundartfreunde Südhessen zeichnen die „Stoawäjer Stubb“ mit Schild aus

 

Gemütlich heißt „gemiedlich“ - Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Fritz Ehmke (6. v. l.) das „Mer babbele Mundart“-Schild an Birgit Kern und ihre Tochter Franziska Heyne (7. und 8. v. l.). © Dörr

Dieburg - Mundart verliert immer mehr an Bedeutung, doch nun wurde in Dieburg – auf Vorstoß des Heimatvereins – diesem Trend entgegengewirkt. Die „Stoawäjer Stubb“ ist seit Samstag offiziell Mundart-Lokal. Von Jens Dörr 

„Guure, er Leit!“ So begrüßt Fritz Ehmke die Besucher der Website www.gebabbel-suedhessen.de. Der Vormann der Mundartfreunde Südhessen wäre der Letzte, der mit seinem ausgeprägten „Ourewälder“ Dialekt hinter dem Berg halten würde. Mehr noch: Der Lützelbacher ist ausgesprochen stolz auf sein Mundwerk. „Mundart verbindet und schafft Identität“, heißt es bei dem ehrenamtlich betriebenen regionalen Netzwerk. Oder wie es Ehmke am Samstagvormittag in Dieburg reimte: „Die Mundart wird geschützt, indem man sie benützt!“ So ist es in der Gersprenzstadt ganz besonders in der „Stoawäjer Stubb“ der Fall.

 

Dort nämlich babbelt nicht nur ein noch relativ großer Teil der Gäste echtes Dibboijerisch oder zumindest auf jene Art, wie sie die Südhessen in Sachen Dialekt auch über Stadt- und Landkreis-Grenzen hinaus verbindet. Vielmehr fand dort Anfang des Jahres auch ein gut besuchter Mundart-Abend mit Karlheinz Braun und Monika Dambier-Blank statt. Dass die „Stoawäjer Stubb“ ihr Lokal für die Veranstaltung zur Verfügung stellte – was sie ob des Zuspruchs nicht bereuen musste –, war wiederum für den dergestalt um Dieburger Dialekt und Redensarten bemühten Heimatverein Anlass zu weiterem Handeln. Der Verein regte bei den Mundartfreunden Südhessen an, sie mögen die „Stoawäjer Stubb“ mit einem ihrer Mundart-Schilder bedenken. Darauf zu lesen: „Mer babbele Mundart“. Darunter befindet sich außerdem der Hinweis auf die Mundartfreunde und ihren Internet-Auftritt. Am Samstag nun überreichte Ehmke im Rahmen einer kleinen Feierstunde das Schild an Birgit Kern und ihre Tochter Franziska Heyne, die das 2008 unter diesem Namen wiedereröffnete Traditionslokal im Dieburger Steinweg zusammen mit Walter Kern und einer kleinen Belegschaft betreiben (ein ausführlicher Artikel über das Gasthaus folgt demnächst im Rahmen unserer Serie „Dieburg – früher, heute“). Mit dabei waren auch die Mundart-Babbler Braun und Dambier-Blank, einige ihrer Familienangehörigen, weitere Vertreter der Mundartfreunde und Mitglieder des Heimatvereins. Dessen Vorsitzende Maria Bauer bezeichnete die „Stoawäjer Stubb“ als „eins der ältesten Gasthäuser Dieburgs“ (erste mögliche Datierung 1617) und freute sich, dass zu Jahresbeginn der „sehr gelungene“ Mundart-Abend im Lokal stattfinden durfte. Birgit Kern zeigte sich über das Schild, das neben dem Eingang angebracht werden dürfte, erfreut: „Ich bin ganz stolz drauf, dass wir das Schild kriegen. Das haben wir vor allem dem Heimatverein zu verdanken.“ Passend zum Grund der Feier dichteten Braun und Dambier-Blank – den Dieburgern viele Jahre lang als Fastnachtsoriginale Gunkes und Bawett bekannt – zwei Mundart-Gedichte. Das erste befasste sich mit dem Dialekt selbst: „Man muss redde, ganz gewiss – wie einem der Schnawwel gewachse is’“, meinte Braun. Und Dambier-Blank war sich sicher: „Schwätzt, schnackt, baww(bb)elt als weiter – so bleibt das Leben immer heiter!“ Anschließend gaben sie Reime des Heimatdichters Franz Herz wieder, der sich in einem seiner Stücke mit dem Verschwinden der Wasserpumpen befasst hatte. Den Wechsel der Pumpen zur heutigen Wasserleitung mit Hahn konnte man auch übertragen auf die zumindest aus manchen Teilen der Bevölkerung mehr und mehr verschwindende Mundart: Oftmals wird’s moderner, dadurch jedoch nicht immer heimeliger. Zugleich waren sich manche Gäste der „Stoawäjer Stubb“ am Samstagvormittag aber auch einig darüber, dass bei jüngeren Menschen durchaus wieder ein Interesse am Pflegen und Bewahren des eigenen Dialekts bestehe und wachse. Den jüngsten Teilnehmern der Feierstunde – zwei Kindern – und allen anderen nahm Vormann Fritz Ehmke noch eine kleine Mundart-Prüfung ab: Wie spricht man als Südhesse denn das Wort „Gürtel“ aus? Die Antwort fiel nicht schwer, auch ohne Tipp: Es ist der „Gertel“. „Das ,ü’ gibt’s im Odenwälder Dialekt gar nicht“, klärte Ehmke auf. Wie wahr: Schließlich heißt es zumindest in Dibborsch unumstritten auch nicht „Würmer“, sondern „Wermer“. Und aus „gemütlich“ wird natürlich, pardon: nadierlich, ein schön lang gezogenes „gemiedlich“. Darin waren sich in der „Stoawäjer Stubb“ am Samstag alle einig: „Das kann man auf Hochdeutsch doch gar nicht so schön sagen.“

Presse

Darmstädter Echo - Darmstadt  26.01.2017


Babbel-Mission beim Grohe

 

Beim Grohe wird Mundart gebabbelt. Fritz Ehmke (links) und Wolfgang Koehler montieren zum Beweis das Schild. Foto: André Hirtz

 

Von Frank Horneff

DIALEKT Auszeichnung für Kult-Brauhaus und das Braustüb‘l am Hauptbahnhof

DARMSTADT - Fritz Ehmke hat eine Mission: Der 66 Jahre alte Modautaler möchte die südhessische Mundart in all ihren Facetten lebendig halten, auch in Darmstadt. „Mer muss sich uff sei Muddersprach’ besinne un schwätze, wie eim’ de Schnawwel gewachse is“ sagt der Mann, der in seiner Odenwälder Tracht jetzt ins Darmstädter Kult-Brauhaus Grohe gekommen war, um seine Mission auch am Woog zu erfüllen. Nach der Comedy Hall in Bessungen gab es nun auch für das Brauhaus ein Schild, das die Gaststätte als Ort ausweist, an dem Mundart gebabbelt wird.

Darmstädter Originale bestehen Test Grohe-Chef Wolfgang Koehler, als neuer Heinerfest-Präsident zwar von Amts wegen ohnehin einer der Hüter Darmstädter Lebensart, hatte sich zur Schilder-Schrauberei Verstärkung mitgebracht, galt es doch, einen vom Mundart-Missionar aus dem Odenwald ausgetüftelten Test zu bestehen. Marga Hargefeld von der Hessischen Spielgemeinschaft war gekommen, das Bessunger Original Charly Landzettel, seit kurzem ECHO-Kolumnist, war dabei und auch Felix Hotz von der Comedy Hall, rühriger Motor rund um den Darmstädter Mundart-Preis „Spirwes“.

Sie bestanden Ehmkes Test mit Bravour, konnten erklären, was es heißt, wenn sich „de Heiner ach a asteckt“ (Zigarette anzündet) oder dass der Heiner an sich überall „hie macht“: Manchmal nach Hause oder auch ins Bett.  „Wir freuen uns über die Auszeichnung“, strahlte Brauerei-Chef Wolfgang Koehler vor der Schilder-Montage, die er am Braustüb’l am Hauptbahnhof demnächst wiederholen wird, auch dort wird schließlich gebabbelt, sagt der Brauereichef, denn: „Sowohl Grohe als auch Braustüb’l gehören zu Dammstadt wie die Mundart!“. „Dammstadt“ – da war es wieder, das verschluckte „r“ im Heinerdeutsch.

Charly Landzettel konnte erklären, dass diese Besonderheit des Darmstädter Dialekts schwerwiegende Konsequenzen auch für den Darmstädter Oberbürgermeister hat: „Des is net de Partsch, des is de Paatsch“, erläuterte der Bessunger Dialekt-Virtuose. Wann und ob es am Darmstädter Rathaus überhaupt auch ein Mundart-Schild geben wird, ist noch unklar. Dass Darmstadts Oberbürgermeister gebürtiger Unterfranke ist, sei jedenfalls kein Hindernis – darin waren sich die versammelten Mundart-Matadore einig.

LOKALANZEIGER - Zeitung für Eberstadt, Mühltal, Bessungen und Heimstättensiedlung BESSUNGER (27.01.2017)

Zeitung für Bessungen, die Heimstättensiedlung, Eberstadt und Mühltal

 

„Hier wird hessisch gebabbelt“
 

DIE INITIATIVE ging von Felix Hotz vom Kikeriki Theater aus. Als er von Fritz Ehmke, dem rührigen Mundart-Freund aus dem Odenwald gefragt wurde, welcher Darmstädter Gastro­nomie die Auszeichnung „Mer babble Mundart“ verliehen werden könnte, war die Antwort klar: „Dem Grohe und dem Braustübbche am Bahnhof“. Und so geschah es denn auch am vergangenen Dienstag in der Traditionsgaststätte an der Nieder-Ramstädter Straße. „Ich freue mich sehr und bin stolz darauf, dass die Auszeichnung uns zugute kommt“, so Wolfgang Koehler, Chef der Darmstädter Privatbrauerei und Inhaber des „Grohe“. „Das Metallschild ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass in beiden Gaststätten Mundart gebabbelt wird. Auch die beiden langjährigen legendären Kellner des Grohe, Achmed und Moussa, beides Jordanier, waren der Mundart immer zugetan und haben jede noch so ,dahergebabbelte‘ Bestellung stets verstanden. Zudem gehören das Braustübl‘- und das Grohe-Bier zu Darmstadt, wie der Dialekt“. „Und wo gebabbelt werd, da fühlt mer sich wie dehaam im Wohnzimmer“, ergänzt Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen, die sich ehrenamtlich für das südhessische Gebabbel in Form von Veranstaltungen und Mundart-CDs stark machen. Der Erlös aus dem Verkauf der Tonträger und von öffentlichen Auftritten geht vollumfänglich dem Darmstädter Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder zu. Und somit dient die Brauchtumspflege auch einem guten Zweck! Nach der Comedy Hall, an deren Eingangstüre im vergangenen Jahr das erste Metallschild angebracht wurde (wir berichteten), sind der „Grohe“ und das „Braustüb‘l“ die Nummer zwei und drei.

Das Bild zeigt die Mundartfreunde (v.l.) Fritz Ehmke, Wolfgang Koehler, Marga Hagefeld, Charly Landzettel und Felix Hotz bei der „handwerkli­chen“ Befestigung des Metallschildes. (Bild: Ralf Hellriegel)

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 17.01.2017

 

*** Ehrenpreis für die letzten Bänkelsänger Adam und Theo ***

 

Unsere Mundartfreunde Adam Breitwieser und Theo Speckhardt, weit bekannt und beliebt als "Die letzten Bänkelsänger Adam und Theo" erhielten beim Neujahrsempfang des Seniorenbeirates Seeheim-Jugenheim im Haus Hufnagel den Ehrenpreis überreicht. Klaus Keimp würdigte in seiner Laudatio das langjährige und unermüdliche ehrenamtliche Engagement von Adam Breitwieser und Theo Speckhardt. Insbesondere ihre regelmäßigen Besuche der Seniorenheime in der Gemeinde zum Singen und musizieren. Weiterhin ihre unzähligen Auftritte zu Gunsten von schwerkranken Kindern. Die Mundartfreunde Südhessen, vertreten durch Fritz Ehmke gratulierte Adam und Theo für die verdiente Auszeichnung und wünscht Gesundheit und weiterhin Freude mit Gebabbel und frohen Liedern.

Klaus Loem überreichte den Ehrenpreis.

Bildunterschrift von links: Klaus Keimp, Adam Breitwieser, Theo Speckhardt, Olaf Kühn (Bürgermeister Seeheim-Jugenheim),Torsten Leveringhaus, Klaus Loem

 

Text und Bild: Fritz Ehmke

*** Spendenübergabe von der Benefiz Veranstaltung „Mundart lebt“ am 15 Oktober ***

Am Montag den 28. November 2016 erfolgte in der Kreisverwaltung Heppenheim die Spendenübergabe von der Benefiz Veranstaltung „Mundart lebt“ am 15 Oktober in der Mehrzweckhalle Erbach-Heppenheim durch den Mundartverein Heppenheim, Brauchtumschor „Oaldes Liedgut“ und den Mundartfreunden Südhessen. Der stolze Betrag von 6367 Euro wurde an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar übergeben, der bei der Übergabe durch Frau Dr. Jutta Buchhold, der ersten Vorsitzenden vom und ihrem Mann Dr. Reiner Buchhold, dem stellvertretendem Vorsitzenden des Vereins vertreten wurde. Dank zahlreicher Sponsoren, die mit Geld und Sachspenden die Veranstaltung unterstützt haben konnten alle Kosten abgedeckt werden. Alle Bühnenkünstler und Akteure traten ohne Gage im Ehrenamt auf. Damit konnte der vollständige Erlös insbesondere aus dem Eintrittskartenverkauf als Spendenbetrag übergeben werden. Landrat Christian Engelhardt lobte die Veranstaltung und freute sich darüber, dass in der Kreisstadt Tradition und die Mundart blühen und alle Akteure, Sponsoren und auch die Stadt die Veranstaltung unterstützt haben und damit ein Herz für kranke Kinder gezeigt haben. Frau Dr. Jutta und Herr Reiner Dr. Buchhold bedankten sich und gaben Informationen zur Arbeit des Vereins und wozu das gespendete Geld verwendet wird. Der Verein besteht seit 30 Jahren und pflegt Kontakte zu den Kliniken in Frankfurt, Mannheim und Heidelberg und setzt sich dafür ein, schwerkranke Kinder in der Region Südhessen auf ihrem Weg zu begleiten, damit sie in ihrer Lebensqualität und ihren Zukunftschancen anderen Kindern nicht nachstehen. Es gehört zum Aufgabenspektrum, den Familien, welche durch die Erkrankung ihres Kindes in eine finanzielle Notlage geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen. Der Verein ist auf öffentliche Spenden angewiesen damit Therapeuten bezahlt werden können und kranke Kinder in Ihrer Situation mit Ihren Familien nicht allein gelassen werden.
Die Veranstaltung „Mundart lebt“ hat damit in mehrfacher Hinsicht einen guten Zweck erfüllt: Die Erhaltung und Pflege von Brauchtum und der Förderung der Mundart , sowie Unterstützung von schwerkranken Kindern und deren Familien.
Symbolisch wurden die Zahlen des Spendenbetrages auf roten Herzluftballons aufgereiht als Bekenntnis der Liebe zur Mundart und als die guten Herzen für kranke Kinder.

Bildunterschrift, hinten v.L : Dr. Reiner Buchhold, Dr. Jutta Buchhold, Wolfgang Blanck, Brauchtumschor „Oaldes Liedgut“, Irene Drayß, Mundartverein HP, Hedwig Zdarsky , erste Vorsitzende Mundartverein HP, Franz Rothermel, Leitung Brauchtumschor „Oaldes Liedgut“, Fritz Ehmke, Mundartfreunde Südhessen.
vorne v.L: Rainer Burelbach, Bürgermeister Stadt Heppenheim, Christian Engelhardt, Landrat Kreis Bergstraße, Susanne Benyr, Stadtverordnetenvorsteherin, Rudolf Schmitt, Brauchtumschor „Oaldes Liedgut“,


Text: Fritz Ehmke, Bild: Dietlinde Ehmke Modautal

Echo-Online.de - Seeheim-Jugenheim 14.11.2016

Nachrichten auf Hessisch sind der Hit

 

Von Claudia Stehle

RADIO Antenne Bergstraße ist aus dem Studio im Schuldorf Bergstraße noch bis Dienstag rund um die Uhr auf Sendung

SEEHEIM-JUGENHEIM - Noch bis einschließlich Dienstag, 15. November, ist Antenne Bergstraße aus dem Studio im Schuldorf Bergstraße mit seinem Programm rund um die Uhr auf Sendung. Es ist das einzige Veranstaltungsradio an der Bergstraße, das als medienpädagogisches Projekt Laien in die Radiowelt einführt. Zu dessen Team gehören Martina Buchmann, die in einem Media-Team in Belfast arbeitet und zu den Sendetagen extra einfliegt, sowie David Simon, angehender Politikwissenschaftler aus Jena.


Morgens gibt es Verkehrsinformationen
 

Buchmann hat das Magazin 13/14 täglich übernommen und ist morgens zusätzlich für die Verkehrsinformationen zuständig, David Simon arbeitet in der aktuellen Berichterstattung. „Ich habe mit diesem Format der Vertiefung politischer Themen im vergangenen Jahr nach den Attentaten von Paris begonnen und habe nun die Präsidentenwahl in den USA auf dem Schirm, mit deren Auswirkungen ich mich im Sender noch einige Tage beschäftigen werde“, erläutert Simon.

Martina Buchmann ist schon seit zehn Jahren dabei. David Simon kam als Sohn eines der Sponsoren dazu und ist seit 2001 selbst aktiv in die Radioarbeit eingestiegen. Seit zwei Jahren arbeitet er als Spezialist für politische Themen. „Die Kollegen in Belfast können Dank der Zeitverschiebung vor oder nach ihrer Arbeit unsere Sendungen hören“, freut sich Martina Buchmann. Auch David Simons Mitstudenten sind stets auf dem Laufenden, was das Programm seines Senders anlangt.

Seit 2015 sendet Antenne Bergstraße als reines Web-Radio und verzichtet auf eine UKW-Lizenz. „Wir haben vor zwei Jahren als Hessentagsradio festgestellt, dass wir mehr Hörer im Web als analog über UKW haben und uns daher entschieden, auf ein UKW zu verzichten. „Wir sparen damit rund 1000 Euro pro Sendetag an Lizenz- und Gema-Gebühren sowie an Gerätemiete“, erklärt Jürgen Buxmann vom Radioteam die Entscheidung. Damit hat der Sender weltweit viel mehr Hörer als zuvor. „Wir werden in den USA und in Australien und natürlich europaweit gehört“, bilanziert Buxmann. Allerdings hat die Umstellung einen Nachteil: Jetzt können Hörer Antenne Bergstraße nicht mehr im Autoradio hören. Dies sei nur noch übers Handy möglich, rät Simon.

Eine weitere Neuerung sind in diesem Jahr die 12-Uhr-Nachrichten auf Hessisch, die jetzt aufgrund der großen Hörerresonanz zweimal täglich gesendet werden sollen. Dafür wurde von Fritz Ehmke ein ganzes Team von „Hessisch-Babblern“ organisiert. Knapp zehn Sprecher verlesen im Wechsel das Neueste aus Hessen, Deutschland und der Welt. „Das ist zum echten Hit geworden, schafft uns ein neues Publikum und wird zum Alleinstellungsmerkmal unseres Senders“, freut sich Buxmann. „Hessisch ist halt die Sprache des Herzens“, formuliert er elegant.

Pressebericht 26.10.2016 im Darmstädter Echo

http://www.echo-nline.de/lokales/darmstadt-dieburg/ober-ramstadt-modautal/gebabbel-in-der-namib_17424142.htm

Gebabbel in der Namib

Die Namib-Wüste: Weit und breit nichts außer Sand, Dünen und kahle, dürre Stämme. Und ein Mundart-Schild, das Klaus Kolo aus Südhessen mit nach Namibia genommen und dort aufgehängt hat. Foto: Klaus Kolo

Von Matthias Voigt

MUNDARTFREUNDE Aktion mit dem Lützelbacher Fritz Ehmke zieht weite Kreise MODAUTAL - Der Stein, der alles ins Rollen brachte, setzte sich im März in Bewegung. Fritz Ehmke, Kopf der Interessengemeinschaft Mundartfreunde Südhessen, brachte damals an der Gaststätte „Spitzewirt“ in Modautal-Lützelbach ein Schild an, auf dem stand: „Mer babbele Mundart“ – als Zeichen an Gäste und Vorbeireisende, dass in der dortigen Gaststube der heimische Zungenschlag gepflegt wird.

 

DIE PLATTFORM

Die Mundartfreunde verstehen sich als Plattform, um „unser kostbares Kulturgut zu pflegen und zu fördern“. Das Netzwerk reicht von Beerfelden (Odenwaldkreis) über das Ried (Biebesheim, Büttelborn), den Odenwald bis hin nach Frankfurt und Mittelhessen. Und natürlich in den Landkreis Darmstadt-Dieburg hinein. Ausführliche Informationen gibt es unter www.gebabbel-suedhessen.de. (mv) Gut ein halbes Jahr ist seitdem vergangen, und Ehmkes Idee zieht immer weitere Kreise. 42 Mal haben die Mundartfreunde bereits das „Babbele“-Schild angebracht, an Gasthäusern, bei Gewerbetreibenden, Kindergärten, den Rathäusern in Roßdorf und Ober-Ramstadt, der Kreisverwaltung in Dieburg, an Cafés und an weiteren Einrichtungen. Es gibt sogar eine Warteliste. Auf der stehen auch schon 18 weitere Adressen. Die Bekenner zur südhessischen Klangfarbe kommen zu einem großen Teil aus Darmstadt-Dieburg, die anderen aus den angrenzenden Landkreisen. Die Zeremonie ist immer die gleiche: Fritz Ehmke reist mit Dreispitz an, unterzieht die Empfänger des „Mundart“-Schildes erst noch kurz einer Dialektprüfung und bringt nach bestandener Prüfung ein Schild an der Hauswand des ausgewiesenen Hessisch-Babblers an. Im Gegenzug spendet der Empfänger einen Betrag in freiwilliger Höhe. Den Großteil des Betrages erhält der Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt. Auf diesem Weg sind nach aktuellem Stand gut 3000 Euro für den Verein zustande gekommen. „Mittlerweile ist das Schild zu einem Statussymbol geworden“, freut sich der selbsternannte Mundart-Wanderprediger. An Nachfrage mangelt es offenbar nicht. „Großen Anteil daran hat das Darmstädter Echo, das von Beginn an berichtet und dazu beigetragen hat, die Aktion bekannt zu machen“, sagt Fritz Ehmke. Es gibt auch schon Aufkleber und Anstecker Das Schild ist mittlerweile nicht nur als massive Tafel oder Aufkleber mit gut zehn Zentimeter Breite erhältlich, sondern auch als Aufkleber und Anstecker. Und bald sogar als Bandenwerbung. „Die KSG Brandau wird in Kürze auf drei Meter Breite ein Schild an ihrem Sportplatz anbringen“, weiß Fritz Ehmke. Bisweilen treibt das Projekt bizarre Blüten. In seiner Wohnung in Lützelbach sucht Ehmke kurz in seinen E-Mails, fischt eine Nachricht heraus und öffnet das integrierte Foto: Darauf zu sehen das Mundart-Schild, das an einem kargen Baum herunterhängt, dahinter der Sand und Dünen in einer Wüste. Ehmke klärt auf: „Es wurde von unserem Mundartfreund Klaus Kolo geschickt, der seit 20 Jahren am Kap in Südafrika lebt.“ Der 70-Jährige wohnte zuvor in Seeheim. Als weitreisender Seemann hat er sich in das Kap der Guten Hoffnung verliebt, ein Haus gebaut und verbringt dort seinen Lebensabend. Wie das Schild in die Namib-Wüste gelangte? Klaus Kolo begab sich am 4. Oktober auf ausgedehnte Safari, berichtet der Weltenbummler. Botswana und Namibia sind die Stationen der Reise. Auf die vor ihm liegenden gut 8000 Kilometer hat der einstige Südhesse das Mundart-Schild mitgenommen und hängt es an verschiedenen Orten auf – so geschehen in der Namib-Wüste.

Bericht am 17.10 im Starkenburger Echo

Anmerkung von Fritz Ehmke zum Bericht: Ich habe mir erlaubt, unkorrekt und unvollständig geschriebene Namen und die Ausdrucksweise von Mundartwörtern zu korrigieren. Weiterhin wurden einige Ergänzungen vorgenommen mit Kennzeichnung: (E)

Anmerkung von Franz Rothermel: Da im Pressebericht die zweite Halbzeit nicht kommentiert wurde, habe ich den Bericht in diesem Teil verändert und ergänzt.
Kennzeichnung: (Ro)

Heppenheim 17.10.2016

 

Natürlich in Platt
Von Astrid Wagner
MUNDARTABEND 650 Gäste und 100 Mitwirkende in der Mehrzweckhalle Erbach


ERBACH - „Die Hall is voll, rappelvoll!“ Hedwig Zdarsky, Vorsitzende des Mundartvereins Heppenheim traf den Nagel auf den Kopf: 650 Gäste sorgten für eine seit fünf Wochen ausverkaufte Erbacher Mehrzweckhalle bei der großen Benefiz-Mundartveranstaltung am Samstag. Hinzu kamen rund 100 Mitwirkende. Schon am Eingang wurden die Besucher auf Mundart begrüßt – von den beiden letzten Bänkelsängern Adam und Theo mit der Drehorgel.
„Oaldes Liedgut“ als Mitveranstalter
• LIEBE ZUR TRADITION
Die Liebe zur Tradition, zu Brauchtum und Mundart verbindet seit vielen Jahren den Mundartverein Heppenheim und den Singkreis „Oaldes Liedgut“. Gemeinsam veranstaltet man bereits seit nunmehr zwölf Jahren große Mundartveranstaltungen.
Diesmal wurden die Organisatoren unterstützt von Fritz Ehmke aus Modautal von den Mundart-Freunden Südhessen. Ein Jahr der Vorbereitung und Planung war notwendig und hat sich ausgezahlt. Die Bewirtung hatte der SV Erbach übernommen. (rid)
Eingeladen hatten der Mundartverein Heppenheim und der Brauchtumschor „Oaldes Liedgut“, dessen Vorsitzender Franz Rothermel gemeinsam mit Hedwig Zdarsky das Publikum begrüßte. Durch den Abend führten Mitorganisator Fritz Ehmke, Irene Drayß und Wolfgang Blanck, natürlich in Mundart“.
Ab und zu hatte man jedoch Erbarmen und übersetzte für lernwillige Zugereiste das ein oder andere Wort. Schirmherr der Veranstaltung, deren Erlös dem Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar zugutekommt, war Landrat Christian Engelhardt.
Den Anfang machten die Kinder von der Odenwald AG an der Schule am Katzenberg aus Mitlechtern unter der Leitung von Marina Schaab mit den Liedern „Alleweil rappelts aom Scheierdor“ und „Die Scholze Greet“. Beim Darmstädter Mundartwettbewerb haben sie unlängst einen Förderpreis gewonnen.
Annemarie Schmitt und Rita Ruths vom Mundartverein Heppenheim waren die nächsten. Annemarie erzählte von der Nachkriegszeit, von „lauter kleine Märkelchen“, die man brauchte, um Essbares zu erwerben, da habe dann draufgestanden „hunnert Gramm Flaasch, 50 Gramm Fett.“ Rita sinniert über das, was ihr fehlt: „Mer fehle sou veel klaone Sache die waos frieher gegewwe hod.“
Schwungvoll intonierte der Singkreis zur Erhaltung, Pflege, und Förderung des alten Liedgutes, kurz „Oaldes Liedgut Häpprum un drumrum“ das Lied „Oam Tor zum Odenwald“. Es folgte, nach der Melodie von „Skandal im Sperrbezirk“ der Song „Bei uns wärd Platt gered“ und „Schäi wie dahoam is näijends mäih“
Gertrud Reinig aus Brandau, „en echt Ourewäller Mädsche“, brachte alle mit dem Gedicht vom Gebiss zum Lachen, dass vom Dackel entwendet wurde. Der Schlierbacher Roland Bauer, eine musikalisches Multitalent, teilte mit: „Ich bin nie in de Kinnergarde gange un bin desdeweje ned mit Houchdeitsch veseichd worrn“. (F): Eigens für diese Veranstaltung wurde von Roland Bauer ein neues Lied arrangiert und getextet mit einem Rhythmus, der beschwingt und locker den Funken sofort überspringen lies. Die Gäste und Akteure im Saal klatschten und tanzten ab der zweiten Strophe begeistert mit. Der Text handelt von der „Kittelscherz“ die zu Omas Zeiten für vielerlei nützliche Dinge angezogen wurde und nicht unbedingt das schöne Aussehen einer Frau unterstützt hat. Dafür erntete Roland Bauer tosenden Applaus.
Gerlinde Bannert und Annelie Neher beschäftigten sich mit Goethes Erlkönig. Der Chor „Halwebeiverdrei“ besang den schönen Ourewoald: „Du werschd bei uns ach kaon Dicke finne, wenn doch, daonn hod er nur die Boa sou weit hinne!“ Gemeinsam mit dem Publikum ging es mit „Mer
sinn jo vum Ourewoald“ in die Pause. (Ro): Wie zutreffend das Motto des Abend „Mundart lebt“ in der Tat ist, zeigte im zweiten Teil die Häpprumer Feierowend Band. Christian Matzke, Michel und Sepp Mitsch, und Gregor Wegmann überraschten die Zuhörer mit eigenen Mundart-Texten vom „Wingerts Walter“ un dem „Guure Woi“ im fetzigen Disco-Sound. Für einen Augenschmaus des Abends sorgte die Trachten-Tanzgruppengemeinschaft Linnenbach und Mittershausen-Scheuerberg, die das Publikum mit traditionellen Volkstänzen verzauberten.
Ihre Liebe zur Heimat und zur Mundart zeigten die fünf Musiker der Gruppe „Lichtenberg“ aus Ober-Ramstadt in ganz besonderer Weise. Alte Mundartlieder wie die „Scholzegret“ in neuem musikalischem Gewand zu präsentieren ist dabei Ihre Spezialität. Dafür wurden die Musiker mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen belohnt. Neben einem Babbel-Beitrag von Rudi Röder, HP- Ober-Hambach, begeisterte insbesondere der bühnenerprobte Mundartbarde Peter Dotterweich aus Reinheim- Ueberau mit seinen humorvollen Beiträgen.
Einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln der Gäste starteten zur späten Stunde die Alweschbäscher Knächd mit ihren Bauernregeln und tiefsinnigen Liedertexten. „Morgenrot- unsre oaldie Sau iss tot“ sangen die Männer um Roland Rettig und Norbert Weber an der Gitarre, bevor der Brauchtumschor „Oaldes Liedgut“ mit seinen Liedern vom „Häpprumer Woi“ und vom „Kaiserturm“ das bunte und vielseitige Programm beschloß.
Fazit: Es war ein mitreißender und gelungener Abend, mit hervorragender Werbung für die heimische Mundart, der allen Beteiligten und Gästen in bester Erinnerung bleiben wird.

Bericht im Starkenburger Echo 11.10.2016

 

Dom und Burg als Bühnenbild „MUNDART LEBT“

Luwig Müller gestaltet Kulisse der Benefizveranstaltung am Samstag in Erbach HEPPENHEIM - (red). In der Mehrzweckhalle im Heppenheimer Stadtteil Erbach dreht sich am Samstag, 15. Oktober, alles um die Mundart. Dass in der Region Brauchtum und Mundart leben, soll mit der Bühnendekoration zum Ausdruck kommen. Künstler Ludwig Müller, in der Kreisstadt bekannt als „Muggel“, zeichnet das Bühnenbild mit Darstellungen des „Doms der Bergstraße“– der Pfarrkirche Sankt Peter – und der Starkenburg. Eintrittskarten sind ausverkauft Das Organisationsteam, das sich aus Mitgliedern des Mundartvereins Heppenheim und der Brauchtumssänger zusammensetzt, freut sich mit Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen, der als Berater und Mitorganisator mit im Boot ist, über den enormen Zuspruch zu der Benefizveranstaltung, die schon seit vier Wochen ausverkauft ist.
„Das ist ein großartiger Erfolg, der vor allem der guten und harmonischen Arbeit des Organisationsteams bei der Werbung zu verdanken ist“, lobt Franz Rothermel, der Chef des Brauchtumschors. Wenige Tage vor der Veranstaltung steigt die Spannung. Viele organisatorische Dinge sind noch zu erledigen, viele Stunden verbringt Wolfgang Blank am Computer, um Programmhefte, Ablaufpläne und anderes zu erstellen. Fritz Ehmke ist begeistert vom Engagement des Organisationsteams und merkt zum erfolgreichen Eintrittskartenverkauf an: „Mundart ist beliebt und entwickelt sich auch bei jüngeren Leuten zum Markenzeichen“. Ehmke verweist auf eine Veranstaltung seiner Mundartfreunde „Lichtenberg“, die kürzlich einen großartigen Erfolg gefeiert hätten. Die Stadthalle Ober-Ramstadt sei inklusive Stehplätzen restlos ausverkauft gewesen. Als besondere Höhepunkte im Bühnenprogramm am Abend des 15. Oktober in Erbach werden die Kinder von der Odenwald AG an der Schule am Katzenberg Rimbach-Mitlechern auftreten. Die Leitung hat Marina Schaab inne. Vorgetragen wird unter anderem das Odenwälder Liebeslied: „Un alleweil rappelt’s aom Scheierdoor“. Mit diesem Beitrag hatte die Odenwald AG einen Förderpreis beim Darmstädter Mundartwettbewerb 2016 erhalten. In den nächsten Tagen wird das Bühnenprogramm im Internet auf der Seite www.gebabbel-suedhessen.de vorgestellt. Erlös für an Krebs und chronisch erkrankte Kinder Beginn der Benefizveranstaltung „Mundart lebt“ zugunsten des Vereins für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar ist am Samstag, 15. Oktober, um 19 Uhr. Der Saal wird um 18 Uhr geöffnet. Es gibt keine Platzreservierung. Für das Wohl der Gäste vor Beginn und in der Pause sorgt das Team des Sportvereins Erbach.

Bergsträßer Anzeiger - 23.07.2016

 

BENEFIZVERANSTALTUNG:
Am 15. Oktober treten verschiedene Gruppen in Erbach auf / Spende für kranke Kinder

Mit Mundart Gutes tun

Im Einsatz für krebskranke Kinder (von links): Franz Rothermel, Irene Drayß, Rita Ruths, Annemarie Schmitt, Erich Steffen, Annelie Neher, Hedwig Zdarsky, Fritz Ehmke und Wolfgang Blanck.

HEPPENHEIM. Schon immer wurde in der Kreisstadt die heimische Mundart gepflegt. Ein weiteres Highlight steht im Herbst mit einer Benefizveranstaltung in der Mehrzweckhalle in Erbach an. Am 15. Oktober (Samstag) heißt es dort "Mundart lebt . . .". Mit der Veranstaltung werden Spenden für den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar gesammelt.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Bühnenprogramm steht: Außer den bewährten Mundartkünstlern vom lokalen Mundartverein und Brauchtumschor konnten zahlreiche Mundartbabbler, Sänger und Musikanten aus der südhessischen Mundartszene sowie ein Überraschungskünstler für das Programm gewonnen werden, die alle ehrenamtlich auftreten.

Viele Tickets bereits verkauft

Eine Tanzgruppe sorgt für einen besonderen Augenschmaus. Die Veranstalter versprechen ein buntes und abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Zur Abdeckung der Kosten werden noch Sponsoren gesucht. Ansprechpartner sind Franz Rothermel, Hedwig Zdarsky und Fritz Ehmke.

Die Hälfte der Eintrittskarten für den großen Benefiz-Mundart-Abend ist bereits verkauft. Das stellte das Vorbereitungsteam bei seinem jüngsten Treffen erfreut fest. Die Werbeaktion von den Brauchtumssängern "Oaldes Liedgut" und dem Mundartverein auf dem Heppenheimer Weinmarkt war demnach ein guter Erfolg.

Ebenso rühren die bei der Veranstaltung eingebundenen Mundartfreunde Südhessen die Werbetrommel in der Großregion und haben damit ebenfalls für einen regen Vorverkauf gesorgt. Schon die bisherigen Veranstaltungen der Mundartfreunde waren schnell ausverkauft. Der Veranstalter empfiehlt deshalb, sich jetzt bereits Eintrittskarten zu sichern. zg

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 23.07.2016 ©  oh

Starkenburger Echo - 22.07.2016

 

„Oaldes Liedgut“ und Mundartverein bereiten Veranstaltung vor

Im Einsatz für krebskranke Kinder: Franz Rothermel, Irene Drayß, Rita Ruths, Annemarie Schmitt, Erich Steffen, Annelie Neher, Hedwig Zdarsky, Fritz Ehmke und Wolfgang Blanck. Foto: Mundartfreunde

Von Franz Rothermel und Fritz Ehmke

HEPPENHEIM - Die Kreisstadt ist schon immer ein Ort gewesen, wo die heimische Mundart gehegt und gepflegt wurde. Diese Bemühen findet im Herbst einen vorläufigen Höhepunkt bei einer Benefiz-Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Erbach. Am 15. Oktober heißt es im idyllisch gelegenen Stadtteil „Mundart lebt…“.

Die Hälfte der Eintrittskarten für diesen großen Benefiz-Mundart-Abend ist knapp drei Monate vor der Veranstaltung bereits verkauft. Diese erfreuliche Bilanz zog das Vorbereitungsteam für die Veranstaltung bei einem kürzlichen Treffen. Die Werbeaktion der Brauchtums-Sänger „Oaldes Liedgut“ und Mundartverein Ende Juni auf dem Bergsträßer Weinmarkt in Heppenheim war demnach ein Erfolg. Ebenso rühren die bei der Veranstaltung eingebundenen Mundartfreunde Südhessen die Werbetrommel in der Großregion und sorgten bisher ebenfalls für einen regen Eintrittskartenverkauf.

VORVERKAUF

Verkaufsstellen und telefonische Bestellungen Heppenheim: Bürobedarf Horschler Uhlandstraße, Raumausstattung Fischer, Fußgängerzone. Franz Rothermel, Telefon 06252-43 08, Hedwig Zdarsky, 06252-74 909, Annemarie Schmitt, Telefon 06252-76 919.

Verkaufstelle in Bensheim: Bürobedarf Werner, Hauptstraße 89. Reservierungen und Verkauf Südhessen bei Dietlinde Ehmke, Telefon 06254-28 30, Internet: www.gebabbel-suedhessen.de und Postagentur Modautal-Brandau. (red)

Die weiteren Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen auf Hochtouren, und das Bühnenprogramm steht bereits. Außer den bewährten Mundartkünstlern vom lokalen Mundartverein und Brauchtumschor konnten zahlreiche Mundartbabbler, Sänger, Musikanten aus der Südhessischen Mundartszene sowie ein Überraschungs- Künstler für einen Bühnenauftritt gewonnen werden, die allesamt im Ehrenamt auftreten werden. Ebenso bietet eine Tanzgruppe einen besonderen Augenschmaus. Der Veranstalter garantiert damit ein buntes und äußerst abwechslungsreiches Bühnen-Programm für alle Altersgruppen.

Zur Abdeckung der Kosten für Technik, Gema et cetera werden weiter Sponsoren für Geld und Sachspenden gesucht. Damit soll nach den Vorstellungen der Organisatoren ein möglichst hoher Spendenbetrag an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar zusammenkommen. Ansprechpartner sind: Franz Rothermel, Hedwig Zdarsky und Fritz Ehmke.

Mundart ist beliebt und erfährt einen großen Zuspruch. Die bisherigen Veranstaltungen der Mundartfreunde Südhessen waren Wochen vorher ausverkauft. Der Veranstalter empfiehlt deshalb, sich jetzt schon Eintrittskarten zu sichern.

Heppenheim 22.07.2016

Pressemitteilung - LaDaDi - 20.07.2016

 

Pressemitteilung - Landkreis Darmstadt-Dieburg

Bekenntnis zur Mundart

Im Kreishaus in Dieburg wird gebabbelt


Darmstadt-Dieburg – Seit gestern ist es offiziell und für jeden sichtbar, im Kreishaus in Dieburg wird Mundart gebabbelt. Die Mundartfreunde Südhessen haben gemeinsam mit Landrat Klaus Peter Schellhaas und Vertretern des Karnevalvereins Dieburg (KVD) ein Schild „Mer babbele Mundart“ am Eingang des Kreishauses angebracht.

Die Idee zur Schilder-Aktion kommt vom Verein zur Erhaltung der Mittelhessischen Mundart und Kultur (VEMuK) aus Mittelhessen. Die Schilder-Aktion ist dort im Herbst 2015 gestartet. In Südhessen begann die Aktion in diesem Frühjahr. Seitdem sind über einhundert Schilder "Mer babbele Mundart" an Gasthäusern, Geschäften, Rathäusern und Hauseingängen angebracht worden. Sie sollen den Besuchern des Kreishauses signalisieren: Hier wird Mundart gebabbelt. Initiator der Schilder-Aktion in der Region Darmstadt-Dieburg ist Fritz Ehmke aus Modautal. Er war es auch, der das Schild an Landrat Klaus Peter Schellhaas überreicht hat. „Das Bekenntnis zur Mundart ist mir eine Herzensangelegenheit. Immer weniger Menschen sprechen Mundart. Gerade die Mundart vermittelt ein Gefühl des Zu-Hause-Seins, schafft Identität und ist etwas Besonderes. Umso mehr freue ich mich, dass im Kreishaus in Dieburg Mundart gebabbelt wird“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. Weitere Informationen über die „Mundartfreunde Südhessen“ gibt es im Internet unter www.gebabbel-suedhessen.de

Foto: V.l.n.r.: Peter Dotterweich (Mundartfreunde), Landrat Klaus Peter Schellhaas, Fritz Ehmke (Mundartfreunde), Bernd Schneider (KVD), Wolfgang Dörr (KVD), Melanie Wehrle (KVD), Jürgen Schaarvogel (KVD), Edgar Bodensohn (Mundartfreunde), Norbert Dambier (KVD), Monika Dambier-Blank (KVD) und Friedel Enders (KVD)

Beitrag im FRIZZ Magazin - Das Stadt- und Kulturmagazin & Online-Portal für Darmstadt   http://www.frizzmag.de


Das Feuer neu entfachen - Fritz Ehmke und die Mundartfreunde Südhessen

von Benjamin Metz © Veranstalter
 

Drei Leidenschaften trägt Fritz Ehmke seit frühester Jugend in sich: Das Basteln, die Musik und die Mundart. Gemeinsam mit den Mundartfreunden Südhessen entwickelt der Odenwälder seit vielen Jahren zahlreiche Projekte, bei denen er diese Leidenschaften auf wunderbare Weise verbinden kann.

Mit den Bänkelsängern Adam und Theo fing alles an. Vor gut 20 Jahren lernte Fritz Ehmke die beiden Mundart-Sänger kennen, nahm mit ihnen erste CDs auf woraufhin zahlreiche Kontakte zu weiteren Mundart-Originalen entstanden, die fortan in Ehmkes kleinen, selbstgebauten Tonstudio in Lützelbach Mundart-Liedgut und Gedichte zum Besten gaben. 

Im Laufe der Jahre haben sich um die Ehmkesche Brauchtumspflege die Mundartfreunde Südhessen zusammengefunden. Die Gruppe hat sich die Förderung des Kulturgutes Mundart auf die Fahne geschrieben und bietet Mundartfreunden eine Plattform, die den Gemeinschafts-Sinn fördert und überregionale Verbindungen schafft. So erstreckt sich das Netzwerk der Mundartfreunde Südhessen mittlerweile von Neckar (Beerfelden), Rhein (Biebesheim, Büttelborn), Odenwald und Main (Frankfurt, Rodgau) bis nach Mittelhessen (Vogelsbergkreis und Lahn-Dill- Kreis) und zählt prominente Mundartfreunde wie Landrat Klaus Peter Schellhaas zu seinen Unterstützern.

Seit seiner Pensionierung hat sich Fritz Ehmke nun voll und ganz seinem Hobby verschrieben. So sind mittlerweile zahlreiche weitere Mundart-CDs entstanden, die die Mundart dokumentieren und viele weitere Projekte sind in Planung. "Wir wollen nicht nur die Asche aufbewahren, sondern das Feuer neu entfachen“, erklärt der engagierte Rentner hierzu. Aktuelles Projekt ist  die Benefiz Mundart CD "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,… Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“ mit Mundartliedern und Gedichten von und für Kinder, welche die heimische Mundart auch jungen Menschen näher bringen soll. Dazu wenden sich die Mundartfreunde an Eltern, Erzieher, Lehrer in Schulen, Kindergärten und an Dirigenten von Kinder- sowie Jugendchören in den südhessischen Sängerkreisen. Bei dem neuen Projekt soll nun der heimische Dialekt gefördert und erhalten werden. Und das nicht nur aus nostalgischen Gründen, denn, wie zahlreiche Studien belegen, machen Schüler, die neben Hochdeutsch eine Mundart beherrschen, machen deutlich weniger Rechtschreibfehler als diejenigen, die nur Hochdeutsch sprechen. 

2017 ist ein Auftritt mit allen an diesem Projekt mitwirkenden Akteuren, sowie zahlreichen Babblern, Musikanten und Sängern aus den Reihen der Mundartfreunde Südhessen in der Stadthalle Ober-Ramstadt geplant.

Wie bei allen Projekten der Mundartfreunde, beispielsweise Albumproduktionen, Mundartabenden oder Wandertourneen steht auch bei der neuen CD der Benefiz-Gedanke im Vordergrund. In den vergangenen Jahren konnten die Mundartfreunde aus den Erlösen ihrer Aktionen knapp 80.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen wie den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt / Rhein-Main-Neckar e.V. spenden.

„Mer babbele Mundart“ ist ein weiteres Projekt, das Ehmke sehr am Herzen liegt. Zahlreiche Gaststätten und Einzelhandelsgeschäfte und mittlerweile auch Rathäuser in der ganzen Region haben sich der Aktion mittlerweile angeschlossen und wurden mit dem gleichlautenden Schild ausgezeichnet. In Darmstadt gehört beispielsweise die Comedy Hall zum Kreis der zertifizierten "Mundart Babbler", das Braustübchen und die Brauherei Grohe sollen in Kürze nachfolgen. Ein weiteres tolles Projekt, das klar belegt: Die Region brennt für die Mundart!

Info:

Das aktuelle Projekt zur Benefiz Mundart CD "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill“,… Kinnerfraad, g`sunge un g`soad“ läuft noch bis Herbst dieses Jahr. Interessierte Schulen können sich gerne mit Adekdoten, Reimen und Liedern in Mundart beteiligen.

Kontakt unter:

www.gebabbel-suedhessen.de

Darmstädter Echo - 12.07.2016

 

„Wie schee, der babbelt ja wie isch“

Ober-Ramstadts Bürgermeister Werner Schuchmann (Mitte) wurde von den Mundartfreunden Südhessen, hier Edgar Bodensohn (links) und Fritz Ehmke, ausgezeichnet. Foto: Mundartfreunde

Von Christina Kolb
MUNDARTFREUNDE Ober-Ramstadts Bürgermeister Schuchmann wird geehrt

OBER-RAMSTADT - In der Stadt der Farben Ober-Ramstadt leben Tradition und die Mundart. Das kommt nicht von ungefähr, denn Bürgermeister Werner Schuchmann ist ein bekennender Vertreter des heimischen Dialekts und legt Wert darauf, dass in seiner Stadt Mundart gepflegt und gefördert wird. Außerdem unterstützt der Rathauschef die geplante Vorstellung des Benefiz Mundart-Projekts von und für Kinder in der Stadthalle Ober-Ramstadt im Jahr 2017. Dafür wurde er jetzt von den Mundartfreunden Südhessen ausgezeichnet.

„Mer babbele Mundart“ steht auf dem Schild, das ihm Edgar Bodensohn und Fritz Ehmke überreichten und das künftig den Eingang des Rathauses schmücken wird. „Die Leute, die in das Rathaus hineingehen, sollen sich darauf einstellen, dass hier gebabbelt wird“, so Fritz Ehmke. „Der babbelt ja wie isch“, solle sich der Rathaus-Besucher denken.

Die Mundartfreunde sind sich sicher: „Trifft Dialektsprecher auf Dialektsprecher, so fördert das die Verbundenheit. Insbesondere in einem Rathaus, das vor allem regional agiert. Ein Bürgermeister oder Unternehmer, der hörbar zu seiner Heimat stehe, werde in der Region geschätzt als „einer von uns“.

Mittlerweile haben die Mundartfreunde in ganz Südhessen mehr als 100 Schilder angebracht. „Das ist ein wertvoller Beitrag unsere Mundart zu schützen“, so Ehmke.

Er fordert daher auch andere Einrichtungen auf, sich zu melden, falls sie sich das Schild aufhängen möchten. Eine Gebühr wird nicht fällig: „Jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.
 

Bergsträßer Anzeiger - 08.06.2016

 

BENEFIZAKTION: Neue Mundart-CD wird 2017 vorgestellt

Hilfe durch „Gebabbel“

Schüler der Mittelpunktschule Gadernheim machen bei der Benefiz-CD mit.

© oh

GADERNHEIM. Voller Eifer stand die dritte Klasse der Mittelpunktschule (MPS) Gadernheim vor den Mikrofonen. Aufgenommen wurden zwei in Odenwälder Mundart gesungene Lieder. Christina Kindinger hatte die Stücke eingeübt und begleitete die Kinder mit Akkordeon und Klavier.

"Solch eine musikalisch begabte Lehrerin wäre mein Wunschtraum für die musikalische Erziehung auch an vielen anderen Schulen", sagte Fritz Ehmke, der die Tonaufnahmen leitete. Ehmke bedankte sich bei Kindinger und den Kindern für den gelungenen Beitrag, der für eine geplante Benefiz-Mundart-CD verwendet werden soll.

Bei dem Projekt wirken Kindergärten und Schulen aus Südhessen mit. Es ist eine Doppel-CD geplant, wobei auf der ersten Geschichten, Reime und Lieder von Kindern zu hören sein werden. Auf der zweiten CD gibt es Beiträge von erwachsenen Mundartbabblern und Sängern der Interessengemeinschaft Mundartfreunde. Die CD "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill" soll im Frühjahr 2017 vorgestellt werden. Der Erlös geht an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar. red

© Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 08.06.2016

Presseportal Mundartfreunde Südhessen 10. April 16

 

*** Spannende Führung auf der Starkenburg in heimischem Dialekt***

Unser Mundartfreund Karl-Heinz Trares aus Heppenheim ist wahrhaftig ein Multitalent. Ich habe ihn als Moderator bei Antenne Bergstraße kennengelernt. Und heute traute ich bei einem Ausflug zur Starkenburg meinen Augen nicht. Karl-Heinz stand als "Ritter Konrad" verwandelt vor mir und begeistere mit interessanten Geschichten um die Burg und zeigte spannende Geschehnisse aus Vergangener Zeit auf, die sich dort zugetragen haben . Nicht nur die Kinder hörten für sie bestimmte Sagenumwobenen Geschichten gespannt zu. Sehr gut kam die schöne heimatliche Mundartaussprache dabei an, die auch von den Kindern verstanden wurde und nicht verheimlichte, an welchem Ort die Wiege von Karl-Heinz stand. Dafür wurde er heute am Sonntag den 10 April von Fritz Ehmke mit dem Schild „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet.
Sehr zu empfehlen , auch als originelles Geburtstagsgeschenk gut geeignet ist eine Führung auf der Starkenburg durch Ritter Konrad Informationen unter http://www.tfs-erlebniswelt.de

Bergsträßer Anzeiger / Morgenweb 11.04.2016

 

Ellenbach: Zahlreiche Künstler aus der Region unterstützten einen südhessischen Verein, der jungen Patienten hilft
Mundartabend zur Hilfe für kranke Kinder

Lindenfels/Ellenbach.

Der Benefiz-Mundartabend in Ellenbach war bereits sechs Wochen vor der Veranstaltung ausverkauft. Unter dem Motto "Ourewäller Mundart-Originale" wurden die Gäste bereits vor der Eingangstür von den "letzten Bänkelsängern Adam und Theo" mit Drehorgelklängen begrüßt.

Zu den Höhepunkten des Abends gehörte der Auftritt der Kinder der Odenwald-AG in prächtigen Odenwälder Trachten. Marina Schaab von der Schule am Katzenberg in Mitlechtern hatte den Auftritt vorbereitet. Tränen der Rührung gab es bei dem Liedvortrag "Die Scholze Greet". Unterstützt wurden die Kinder von Mario Schmitt Ferreira, Rektor der Schule, der die Mundart-AG vorstellte.
Vier Stunden Programm

Fritz Ehmke führte mit Gertrud Reining mit Witz und Esprit durch das Programm. Ehmke hatte den Abend organisiert. In dichter Reihenfolge wechselten sich Mundart- Babbler, Sänger und Musikanten ab. Fast vier Stunden dauerten die Vorführungen, ohne dass Langeweile aufkam.

Frieda Gehbauer, Mundartdichterin aus Seeheim, und Arnold Kratz, Mundartdichter und Komponist aus Michelstadt, waren dabei. Alte Lieder waren von den "letzten Bänkelsängern Adam und Theo" aus Seeheim und Nieder-Beerbach zu hören. Als Zugabe gab es Couplets von Otto Reuter.

Die "Fäigels" mit Heiko Elsner und Gerald Steinmann aus Fürth sorgten für fetzige Liedbeiträge. Ihr Ziel, den Odenwald zum Markenzeichen zu machen, wird von den zahlreichen Mundartfreunden gut angenommen. Die Mundart-Sänger "Halwebeivedrei" aus Linnenbach, Glattbach, Ellenbach und Scheuerberg überzeugten mit einem ausgezeichneten Chorklang mit ansprechenden Liedtexten zum Mitsingen.
Auch besinnliche Verse

Karl Ohl gilt als begnadeter Bass-Sänger und wurde begleitet durch Walter Fischer mit Akkordeon aus Wiebelsbach. Klaus Keimp präsentierte seinen von der Odenwälder Mundart etwas abweichenden Seeheimer Dialekt.

Das Multitalent Peter Dotterweich aus Reinheim-Ueberau sorgte mit gekonnt vorgetragenen Lied und Babbel-Beiträgen für viele Lacher. Peter Roßmann aus Modautal, begleitet von David Strnad aus Modautal und Jochen Rietdorf aus Reichelsheim traten als "Ourewäller Hadriel" auf. Für heitere, aber auch besinnlichen Liedverse wurden sie mit viel Applaus belohnt.

Für ein ordentliches Training der Lachmuskeln sorgten die Alweschbescher Knäschd mit originellen Liedbeiträgen und Bauernregeln. Alle Bühnenakteure traten ohne Gage auf, damit der Erlös aus dem Abend gespendet werden konnte.
900 Euro kamen zusammen

Helga Blechschmidt Vorstandsmitglied vom Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt / Rhein-Main-Neckar, bedankte sich bei Akteuren und Gästen und erläuterte, was mit den rund 900 Euro gemacht wird, die durch den Verkauf der Eintrittskarten und weitere Spenden zusammenkamen. Der Verein pflegt Kontakte zu Kliniken in Frankfurt, Mannheim und Heidelberg und setzt sich dafür ein, schwerkranke Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, damit sie in ihrer Lebensqualität und ihren Chancen anderen Kindern nicht nachstehen.

Es werden psychosoziale und familientherapeutische Unterstützung angeboten. Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Notlage geraten sind, soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Der Verein hat bisher keine staatliche Unterstützung erhalten und ist damit auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung angewiesen, damit Therapeuten bezahlt werden können und kranke Kinder mit Ihren Familien nicht allein gelassen werden.

Günther Bersch aus Modautal sorgte für Erinnerungsbilder, die an alle Mitwirkenden übergeben werden. Claudia und Markus Waschk aus Modautal übernahmen die Tontechnik. Eine professionelle Tonanlage hatte Fritz Ehmke zur Verfügung gestellt. Ein besonderer Dank galt Ursula Bauer aus Lindenfels für die Bereitstellung von Trachten.
Spenden möglich

Spenden für den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder sind auf das Konto IBAN DE34 5085 0150 0006 0095 57, BIC HELADEF1DAS möglich. Verwendungszweck: Spende Ourewäller Mundart Originale. Spendenbescheinigungen werden zugeschickt, dazu muss die Postadresse auf der Überweisung angegeben werden.

Freunde der heimischen Mundart, die für den Termin in Ellenbach keine Eintrittskarten bekommen konnten, werden auf den Mundartabend am 15. Oktober in der Mehrzweckhalle Erbach bei Heppenheim hingewiesen. red
© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 11.04.2016

Darmstädter Echo - 06.04.2016

 

Babbeln für einen guten Zweck

Das Organisationsteam vom Benefiz- und Mundartabend (von links): Wolfgang Blanck, Hedwig Zdarsky, Franz Rothermel, Annelie Neher, Rudolf Schmitt und Fritz Ehmke. Es fehlt Irene Drayß.
Foto: Dagmar Jährling

MUNDART Fritz Ehmke tritt in Erbach auf / Erlös soll an den Verein für krebskranke Kinder in Darmstadt gehen


HEPPENHEIM - Freunde der Mundart sollten sich schon einmal den 15. Oktober vormerken. An diesem Abend wird Fritz Ehmke einen Benefiz- und Mundartabend in der Mehrzweckhalle Erbach bestreiten.

Sorge, die Mehrzweckhalle könne nicht voll werden, hat Ehmke nicht. Lehrt ihn doch die Erfahrung, dass Mundart durchaus wieder im Kommen ist. Auch die Lautertalhalle war mit mehr als 700 Gästen proppenvoll. Prominente Unterstützung erhielt beziehungsweise erhält er von den Landräten der jeweiligen Kreise. So auch im jetzigen Fall: Der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt übernimmt für die Benefizveranstaltung die Schirmherrschaft.

Die Akteure werden allesamt auf ihre Gagen verzichten. Der gesamte Erlös kommt dem Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt zugute, der Familien im gesamten Rhein-Main-Neckar-Kreis unterstützt. Er verfügt über gute Kontakte zum Frankfurter, Mannheimer sowie dem Heidelberger Klinikum.

Schon lange pflegt Ehmke Kontakte zum Singkreis „Altes Liedgut“ und zum Mundartverein. Schon am Hessentag wurde gemeinsam aufgetreten, Mundart-CDs entstanden in Ehmkes Tonstudio. Mittlerweile hat sich ein Organisationsteam um Irene Drayß gebildet. Ein erstes Vorbereitungstreffen von Ehmke, Drayß, Franz Rothermel, Wolfgang Blanck, Rudolf Schmitt, Hedwig Zdarsky und Annelie Neher fand schon im Gasthaus „Zur frischen Quelle“ in Seidenbach statt. Veranstalter ist nämlich der Mundartverein Heppenheim und der Singkreis zur Erhaltung, Pflege und Förderung des heimischen Liedgutes in Zusammenarbeit mit den Mundartfreunden Südhessen.

„Es gehört zum Aufgabenspektrum, den Familien, welche durch die Erkrankung ihres Kindes in eine finanzielle Notlage geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen“, erklärte Ehmke.

Vor mehr als 20 Jahren erfuhren er und seine Frau Dietlinde ebenfalls Unterstützung durch den damals noch relativ jungen Verein. Der gerade einmal drei Jahre alte Sohn war an Leukämie erkrankt. Der heute 31-Jährige verbrachte ein ganzes Jahr in der Heidelberger Universitätsklinik. Unter der Woche war die Mutter bei ihm, am Wochenende der Vater. „Wir sind einfach unendlich dankbar und unterstützen den Verein seitdem“, erklärte Ehmke.

Der Diplomingenieur verbindet sein Hobby Mundart mit Sammelaktionen für den Verein. Neben kleineren Mundartabenden hat er auch schon mit Unterstützung von heimischen Vereinen regelrechte Großveranstaltungen wie den Hessentag in Bensheim, Benefiz-Abende in der Lautertalhalle und in der Stadthalle Ober-Ramstadt gestemmt.

Ein weiteres Treffen der Organisatoren fand jetzt in Heppenheim statt. Da jeder Cent dem Verein zugute kommen soll, werde nun ein Sponsor für den Druck der Plakate gesucht, erklärte Franz Rothermel. Die Organisatoren versprechen ein sehr abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Mundart-Babblern, -Sängern, Musikanten und Tänzern aus der Region Südhessen für alle Altersgruppen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://krebskranke-kinder-darmstadt.de

Heppenheim 06.04.2016

Von Dagmar Jährling

Bergsträßer Anzeiger - 26.03.2016

 

MUNDARTLIEDER: Neuauflage enthält HR-Beitrag von 1959

Sendung über die Burgstadt

LINDENFELS. Unabhängig von der Mundartliedersammlung von Philipp Bickelhaupt ist auch eine CD mit einer Hörfunksendung von 1959: "Lindenfels mit Philipp Bickelhaupt..." aus der Sendereihe "Kleinode im Hessenland" erschienen. Tontechniker Fritz Ehmke vom Verein Mundartfreunde Südhessen hat die CD produziert.

Beispiel für die Zusammenarbeit

Die Hörfunksendung von 1959 ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit von Philipp Bickelhaupt mit dem Hessischen Rundfunk. Sie bestand über einen Zeitraum von zehn Jahren in Form von live gesendeten, von ihm thematisch und inhaltlich zusammengestellten Radiobeiträgen. So berichtete Philipp Bickelhaupt live im Radio sowohl über Oster- und Weihnachtsbräuche im Odenwald, als auch über alte Handwerksberufe und seine Wahlheimat Lindenfels.

Das in der erweiterten Neuauflage vom Mundartliederbuch "Mer sin all vum Ourewoald" gedruckte Lied: "Heut' wird ' ne Sau geschlacht" hat Philipp Bickelhaupt 1959 extra für die Heimatsendung über Lindenfels geschrieben.

Die CD präsentiert in vollem Umfang die HR-Sendung von 1959, in der unter anderem der ehemalige Bürgermeister der Stadt Lindenfels Wolfgang Schwabe und Pfarrer Geiger zu Wort kommen.

Die Mundartliedersammlung und die CD kann man bei der Touristikinformation der Stadt Lindenfels kaufen. gg

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 26.03.2016

Darmstädter Echo - 24.01.2016

 

Bericht im Darmstädter Echo - Ober-Ramstadt / Modautal 24.01.2016 - Von Matthias Voigt

Mundartfreunde nehmen CD mit Kindergartenkindern auf

MODAUTAL - Dialekt ist nur was für ältere Leute und kann die Jüngeren nicht begeistern? Von wegen! Den Beweis, dass die südhessischen Klangverfärbungen auch beim Nachwuchs gut ankommen, will Fritz Ehmke liefern. Der 65-Jährige aus dem Modautaler Ortsteil Lützelbach ist seit zwei Jahren drauf und dran, in südhessischen Kindergärten und Schulen für den hiesigen Dialekt zu werben. Wo sein Engagement fruchtet, singen Kinder auf hessisch alte und neue Lieder, die Mitglieder der Interessengemeinschaft Mundartfreunde Südhessen getextet haben. Das Ergebnis soll Mitte Oktober zu hören sein: auf einer CD, deren Erlös dem Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt zugute kommt. Die CD erhält den klingenden Titel "Dross, dross drill, de Bauer hot e Fill" - "Kinnerfraad, g'sunge un g'soad".

"Die Leute haben genug von der Amerikanisierung unserer Sprache", sagt Ehmke, der der Kopf der Mundartfreunde ist. "Mundart ist der Seele näher, außerdem fördert zweisprachige Erziehung von Kindern, nämlich in Mundart und auf hochdeutsch, das Lernvermögen", ist er überzeugt.

Mehr Infos zu den Mundartfreunden gibt es auf www.gebabbel-suedhessen.de.

Schulen, die sich an dem Mundart-Benefiz-Projekt beteiligen möchten, können sich unter Telefon 06254-28 30 an Fritz Ehmke wenden.

Die Mundartfreunde verstehen sich als Plattform, um "unser kostbares Kulturgut zu pflegen und zu fördern". Das Netzwerk reicht von Beerfelden (Odenwaldkreis) über das Ried (Biebesheim, Büttelborn), den Odenwald bis hin nach Frankfurt und Mittelhessen. Und natürlich in den Landkreis Darmstadt-Dieburg hinein.

Die Bänkelsänger Adam und Theo mit ihrer Drehorgel und einem Liederkarren gehören ebenso zur Gemeinschaft wie "de Guggugg" alias Liedermacher und Mundartsänger Jürgen Poth, Peter Dotterweich aus Ueberau, Gertrud Reining aus Brandau, Erika Hallmeier aus Ober-Ramstadt, Frieda Gehbauer aus Seeheim oder Gerd Grein aus Lengfeld. Den fünfmal im Jahr erscheinenden Newsletter verschickt Ehmke mittlerweile an mehr als 200 Personen.

Bisher sind die Mitglieder bei eigens organisierten Mundartabenden in der Region aufgetreten, mit großem Erfolg. "In Allertshofen/Hoxhohl war die Veranstaltung im September zwei Wochen im Voraus ausverkauft", erinnert sich der Lützelbacher. Vier Benefiz-Mundartprojekte mit jeweils bis zu 200 eingebundenen Akteuren sind bisher entstanden und auf CD festgehalten worden.

Doch diese Arbeit soll abgeschlossen sein, denn die Mundart ist dokumentiert, nun richtet sich der Blick nach vorne. "Wir denken an die Zukunft. Nur wir können unseren Dialekt noch unverfälscht sprechen. Damit er nicht verloren geht, müssen wir ihn weitergeben", mahnt Ehmke an.

Daher zieht er als selbsternannter "Mundart-Wanderprediger" durch die Region und wirbt für sein CD-Projekt. Seine Überzeugungsarbeit scheint zu fruchten. Vor allem im Landkreis Bergstraße haben schon einige Grundschulen Lieder in Mundart eingeübt.

Nun schwappt die Welle auch Richtung Norden. Vergangenen Mittwoch etwa baute Ehmke Mikrofon und Tonanlage im städtischen Kindergarten Pestalozzischule in Groß-Umstadt auf. Edgar Bodensohn von den Mundartfreunden hatte den Kontakt geknüpft, Erzieherin Claudia Bachmann die Idee gerne aufgegriffen und die Kinder mit weiteren Ehrenamtlichen beim Einsingen der Lieder auf Band begleitet.

Die aufgenommenen Beiträge hießen "Mir Kinnergoardekinner" und "Siehste nit die Sei im Goarde". Nicht nur die Kinder haben offensichtlich Freude am Dialektgesang. Auch Ehmke ist angetan: "Mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind, ist wunderbar."

Das Ergebnis soll Mitte Oktober für alle Mundart-Liebhaber zu hören sein. Am 15. Oktober, 19 Uhr, wird die CD am Heimat- und Mundartabend in der Mehrzweckhalle Heppenheim-Erbach vorgestellt. Urisches Hessisch ist dann ausdrücklich erwünscht.

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© Fritz Ehmke