Neiischkeiten (Seite 2)

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen,

Ausgabe Juni/Juli 2021

 

Liebe Mundartfreunde,

 

es gibt wieder über viele erfreuliche Ereignisse und Aktionen zu berichten, viel Freude beim Lesen.

 

Grandiose Einweihungsfeier des Mundart-Wanderweges Mengerskirchen im Westerwald

Herzlicher Empfang der Odenwälder durch Thomas Scholz, Bürgermeister von Mengerskirchen, Herbert Schuld, erster Vorsitzende vom Verein "Eine Welt für Alle" und viele nette Leute, die zur Einweihung gekommen sind. Absoluter Hit war die Vorstellung der neu installierten Babbelbox. Im Anschluss an den offiziellen Teil war gemütliches Beisammensein unter freiem Himmel am Vereinsheim. Einen Riesen Spaß machte Fritz Ehmke die Einladung, die Blaskapelle mal zu dirigieren, siehe nachfolgende Bilder.

 

 

 

Bild v.l: Thomas Scholz, Bürgermeister von Mengerskirchen, Dietlinde und Fritz Ehmke

 

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Pünktlich zur offiziellen Eröffnung des Mundartweges kommt die Babbelbox auf den Westerwald MENGERSKIRCHEN.

 

Der Marktflecken ist um eine Attraktion reicher: Zum neuen Mundartwanderweg, der quer durch die fünf Orte der Gemeinde führt, gehört jetzt auch eine Babbelbox. Deren Erfinder, Fritz Ehmke, reiste am Samstagvormittag vor der offiziellen Eröffnung mit seiner Frau aus dem Odenwald an, um die Box noch schnell am oberen Parkplatz auf dem Knoten zu installieren. Als die Begrüßung wenige Stunden später begann, war auch die Babbelbox fertig installiert, sodass Herbert Schuld, Thomas Scholz und Juliana Loch das Gerät für sich sprechen lassen konnten. Die Babbelbox ist ein kleiner Kasten mit sechs Tasten. Drückt man eine der Tasten, spielt sich ein Redebeitrag ab. Fritz Ehmke hatte sie für den Modautaler Mundartwanderweg im Odenwald entwickelt. „Das ist der erste Schuhkarton der Welt, der babbeln kann“, sagte der Ingenieur mit einem Lachen.

 

 

Auszug Pressebericht Weilburger Tageblatt

LOKALES 11 - Dienstag, 13. Juli 2021

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Ein neues Tankstellen-Schild am Modautaler Mundart-Wanderweg

schmückt das Gasthaus "Zur Linde" in Neunkirchen.

 

Die Inhaber des Gasthauses haben kürzlich eine weitere Spende von 250 Euro an den Verein für „Krebskranke und Chronisch Kranke Kinder“ in Darmstadt getätigt. Dafür habe ich doch gerne mal dieses Schild gezaubert.

 

Herzlichen Dank an Carola Schmidt und Familie für ihr gutes Herz für schwerkranke Kinder und unsere Mundart.

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Mit „Gebabbel“ durch das Weschnitztal

 

Pressebericht 10.06.2021 in der Odenwälder Zeitung

 

https://www.wnoz.de/Mit-Gebabbel-durch-das-Weschnitztal-9a6fe891-6c9b-4c01-9ee9-bcdea4192aca-ds

 

 

 

 

 

 

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Wandern mit Weschnitztaler „Gebabbel“

 

Pressebericht im Starkenburger Echo Dienstag, 29.06.2021

https://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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lesenswerter Bericht über Modautaler Mundart-Wanderweg in der Kartoffelsupp

in der in ganz Südhessen erscheinenden Juli-Ausgabe "Odenwälder Kartoffelsupp"

 

Herzlichen Dank an die Redaktion für diesen schönen Bericht

https://suewo.de/kartoffelsupp/

 

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Schmuckstück- Kultschild "Mer babbele Mundart"

 

in de Herrnmiel Reigels (Reichelsheim im Ourewoald) werd schunn seit Generatione gebabbelt

 

 

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Guter Tipp zur Einkehr im Gasthaus „Am Mühlberg“ in Brandau

 

Direkt am Modautaler Mundart-Wanderweg gelegen. Hervorragende Speisen und ein nettes Ourewäller Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Einweihung originelle Sitzbänke am Modautaler Mundart-Wanderweg

 

"hogg doin Oarsch uff die aaschen Benk"

 

Am Modautaler Mundart-Wanderweg, Abschnitt Mühlberg in Brandau wurden kürzlich in einer Feierstunde drei urige Sitzbänke eingeweiht, die von der Gemeindeverwaltung Brandau aufgestellt wurden. Dieser Mundart-Wanderweg verläuft auf einem der ersten vom Odenwaldklub zertifizierten Qualitätswanderwegen im Odenwald. Das Rahmenprogramm wurde gestaltet von Jörg Lautenschläger, Bürgermeister von Modautal, Manfried Hering vom Odenwaldklub und Wanderverband Hessen, Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen. Weiterhin von Gertrud Reining und Peter Roßmann die passend zu dem Anlass Reim-Verse und ein Lied zu dem wunderschönen Aussichtsplatz vorgetragen haben.

 

Die urigen Sitzbänke aus Eichenholz bieten Sitzplätze für Wandergruppen bis zu 15 Personen. Franz Zoth vom OWK Dieburg hatte eine Sitzgelegenheit für größere Wandergruppen angeregt. Werner Bickelhaupt hat den Platz am Mühlberg mit herrlichem Panoramablick vorgeschlagen. Roland Wittmann vom OWK Ernsthofen hat bei der Schildmontage unterstützt. Bei einer schönen Wanderung gehört eine Rast ganz einfach mit dazu. Der neue Ruheplatz mit den drei Bänken bietet einen herrlichen Ausblick über Brandau, und zum Felsberg, der den Wanderern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Mundart ist humorvoll, derb und trifft es direkt, das beweist die Schild-Aufschrift an den Sitz- Bänken "hogg doin Oarsch uff die aaschen Benk".

 

Bildunterschrift von links: Manfried Hering, Franz Zoth, Roland Wittmann, Jörg Lautenschläger, Fritz Ehmke, Peter Roßmann, Gertrud Reining, Werner Bickelhaupt.

 

Bild: Dietlinde Ehmke, Text: Manfried Hering, Fritz Ehmke

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Sehr informative und originelle Vorstellung von Neunkirchen am Startpunkt des Modautaler Mundart-Wanderweges

 

Gekonnt gebabbelt von Ernst Seeger aus Neunkirchen im Odenwald. Anzuhören an der Babbelbox vor der Kirche, dem Startpunkt vom Mundart-Wanderweg Modautal

 

 

 

 

 

 

 

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Bereicherung des Modautaler Mundart-Wanderweges mit dem Lied

"Meu Modautal"

 

Eine Hommage an das schöne Modautal erklingt jetzt an der Babbelbox dem Startpunkt  vom Mundart-Wanderweg Modautal in Neunkirchen.. Vorgetragen vom Frauenchor des GV-Sängerlust Brandau, begleitet von Reiner Lortz (Zither), Peter Reinhard (Gitarre)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wir Mundartfreunde unterstützen junge Leute und rufen Euch auf zum

Voting

 

Beim Wettbewerb Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“

siehe: www.eineweltsong.de/voting (bei der Suche Beedgirls eingeben).

 

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt und wurde 2015 als Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ins Leben gerufen und findet seitdem alle zwei Jahre statt.

 

Die Beed-Girls aus Beedenkirchen, das sind die sehr talentierten Sängerinnen Melissa Leininger, Laura Schwinn, Alina Leininger und Emma Ross. Sie haben sich beim Wettbewerb Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ mit einem eigen komponierten und getexteten Lied mit dem Titel „Und unsre Freiheit“ beworben und haben die erste Runde des Wettbewerbs geschafft.

 

Fritz Ehmke hat dazu die Tonaufnahme in der Pfarrscheune Beedenkirchen durchgeführt und im Studio bearbeitet. Jetzt der Aufruf an Euch: Macht bitte bei der Voting-Runde mit und unterstützt die 4 Girls.

 

Beim Voting wird bei der Suche Beedgirls eingeben, da kann man den Song auch anhören und den Lied-Text lesen. Siehe: www.eineweltsong.de/voting

 

 

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Herrliche Natur im Odenwald

 

Danke an Peter Dotterweich für das schöne Bild

 

 

Herzliche Grüße

 

Karin und Fritz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe Mai 2021

 

Liebe Mundartfreunde, viel Freude mit guten Neuigkeiten

 

Der Startschuss für das Projekt Mundartwanderweg Weschnitztal ist gefallen

 

Wir freuen uns über eine Förderzusage vom Land Hessen.

Die Förderung läuft im Rahmen des Förderprogrammes STARKES Dorf - wir machen mit. Mit eingebunden in dem Projekt sind maßgeblich der Odenwaldklub OWK, Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, die Mundartfreunde Südhessen. Die Bürgermeister von Rimbach und Mörlenbach und örtliche Mundartisten. Die örtliche Gastronomie sowie Geschäfte. Christian Engelhardt, Landrat vom Kreis Bergstraße und unser Mundartfreund Bernd Ginader (Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach) haben ursprünglich das Pflänzchen gesetzt. Wir freuen uns über die großartige Unterstützung aller Beteiligten.

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Sehr erfreulich, der Modautaler Mundart-Wanderweg macht wohl Schule:

Geplanter Mundartweg von Hardheim über Amorbach und Mudau nach Mosbach

Ein Projekt des Heimat und Verkehrsverein Mudau, Bericht in der Rhein-Neckar Zeitung siehe:

https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-mundartweg-die-heimatsprache-zwischen-hardheim-und-mosbach-entdecken-_arid,673924.html?fbclid=IwAR11P7Gl7s3-CEP1NKhpilv0YtgAQmjmXWsOwtZkLMMv0oD1iSRcDNfwZTQ

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Unser neues Werbeplakat für die Mundart

kann bei Bedarf kostenlos über E-Mail angefordert werden.

Plakate (auch wetterfest) und Flyer auf Anfrage 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unser Mundartfreund Rainer Weisbecker im Hessenjournal vom HR-Fernsehen

Do muschde druffgligge: Apfelwein-Philosophie in Frankfurter Mundart - YouTube

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Beitrag von unserem Mundartfreund Uwe Plahuta aus Büttelborn

 

Isch hoann do en Text - woann de den veleischt emoal fer die "Neijischkeide" vun de Mundartfreunde brauche kennsd, deet isch misch fraan, weiler jo doch zum schmunzele Anlass gibt.

 

Es geht do um e Beurteilung vunn-emme Lädsche bei uns in Biddelborn.

 

Die hoann isch schun vor längerer Zeit geschrewwe unn wie isch jetz wirrer emoal off die Seit geguggd hobb, musst isch herzhaft lache. Die Dollbohrer vum Indernett howwe den Text - weil mer jo alles in e hochdaitsch Form presse muss - uff eehr Art und Weise iwwersetzt unn dess es do debei erauskumme. 

 

(Moin Text)

 

Do gibbts alles. Vunn de Gääleriewe iwwer scheene Kraudkepp, sellwert gemoacht Mammelaad, aa gure Sekt fer de Kreislaaf, Bodder unn Kees unn selbstgeleegde Aaijer. Ausserdem Nudel in alle Greese unn Farwe. Mer muss schunn loang suche, biss mer do emoal woas nett find!  Desdewäje mach isch gäärn hee unn fraa misch iwwer des guure Zaig . Enn Saload mit veel kloageschnibbelt Grienes - dodefeer loass isch jed Hasbelsche steh! Unn vorallem esses noach im Ort unn mer muss nett extra iwwer Loand.  Schee, dass mer so ebbes bei uns hoann!  Unn woann mer noach loang  do oikaafe geh kenne, lääwe mer aa loang

 

(Indernett-Iwwersetzung off "Hoochdaitsch")

 

Du gibst alles. Von den Gallenblasen über wunderschöne Kräuterköpfe, selbstgemachte Mutterladung, eine Gure-Sekte für Kreislaaf, Bodder und Kees und selbstgemachte Eier. Auch Nudeln in allen Größen und Farben. Wir müssen lange suchen, bis wir finden, was wir nicht finden können! Deshalb rede ich gerne mit Ihnen über diese hässliche Sache. Endlich ein Salat mit viel mürrischem Grün aus der Masse - geschweige denn Hasbelsche! Vor allem das Essen ist noch vorhanden und wir müssen uns keine Sorgen um Land machen. Es ist eine Schande, dass wir so mit uns humpeln! Und wenn wir noch lange mit uns einkaufen gehen können, werden wir noch lange leben!

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Rege Nutzung der neuen Sitzbänke am Modautaler Mundart Wanderweg

im Abschnitt Brandau Mühlberg Richtung Ernsthofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ankündigung Modautal-Lied in Mundart

Freut Euch auf die Neu-Vorstellung vom Lied: "Moi Modautal", eine Hommage an das wunderschöne Modautal. Es wird demnächst an einer Abhörstation des Modautaler Mundart-Wanderweges zu hören sein. Getextet und vorgetragen von Modautaler Mundartkünstlern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit Volldampf durch den Odenwald – Anekdoten aus der „guten alten Zeit“

 

Siehe:  https://www.gebabbel-suedhessen.de/mundart-netzwerk/  Odenwaldblog, ein Beitrag von unserem Mundartfreund Peter Dotterweich 

 

Hier eine Kostprobe:

Den Odenwäldern war der Anbau von Kartoffeln vertraut. Allerdings kennen die Städter meistens nur das Endprodukt und wissen gar nicht so genau, wann und wo Kartoffeln wachsen und wie die Pflanzen eigentlich aussehen.
Bei einem Sonntagsausflug geht ein Darmstädter mit seiner Familie im Odenwald spazieren. Da entdeckt er Kartoffelfelder die in herrlichster Blüte stehen. Nur eines macht ihn stutzig. Die einen blühen rosa, die anderen blühen weiß.
Hilfesuchend wendet er sich an einen Bauern der des Weges kommt. „Könnte Sie mir saache, warum die Pflanze a in unnerschiedliche Farbe blühe?“
„Ei gewiss konn isch däs, werder Herr. Aus dem ahne Kraut wern die Gereesde gemacht und aus dem anndern die Gequellde!“

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Modautaler Mundart-Wanderweg, Abschnitt Panoramaweg Neunkirchen

(Bild von Norbert Jung)

 

Veele Grieß

 

Karin Krämer, Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe März/April 2021

 

Liebe Mundartfreunde,

hier unsere Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen.

 

Viel Freude damit.


Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt

 

Wie damals der Windhofs-Bauer mit den Kühen gepflügt hat  

„Wie sellemols im März de Windhoufs-Bauer mit de Kieh gezaggert hodd“  

Bericht von Heinz Schneider, Anja Buchsbaum , Fritz Ehmke

siehe: https://www.odenwaldblog.de/

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Erweiterung des Modautaler Mundart-Wanderweges,

… Wandern mit allen Sinnen „Ufftangge“


Die erste Tankstelle des Mundart-Wanderweges bereichert seit Weihnachten den Kirchgarten in Neunkirchen. Direkt neben der Skulptur „Durch Ihn die Welt sehen“ stimmt Pfarrer Ottmar Arnd mit einer Meditation auf die Wanderung ein. Der in Mundart verfasste Text ist auf einer Pulttafel zu lesen und kann über den QR-Code auch angehört werden.

Zahlreiche Text-Vorschläge für die weiteren geplanten Tankstellen wurden von unseren Mundartfreunden eingereicht und werden aktuell vorbereitet.

 

Den abgebildeten QR-Code könnt ihr zum Anhören der Meditation am Bildschirm abtasten.

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Mehr Platz für Wandergruppen

 

An einem herrlichen Aussichtspunkt im Abschnitt Brandau-Mühlberg nach Hoxhohl des Mundart-Wanderweges hat die Gemeinde Modautal aktuell drei Sitzbänke aus Eichenholz für Wandergruppen aufgestellt. Herzlichen Dank an unseren Mundartfreund Jörg Lautenschläger, Bürgermeister von Modautal, und sein Team.

Die Bänke werden mit Schildern (siehe Bild) bezeichnet. Unsere Mundart ist derb, humorvoll und trifft es besser.

 

 

 

 

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*** Opa und Enkelin - Oustern 2021 in Corona-Zeire ***

 

eine Geschichte von unserer Mundartfreundin Edith Keil in Mundart,

siehe Veröffentlichung in der Zeitschrift Durchblick:

 

https://www.dblt.de/attachments/article/3040/Durchblick_Aprilheft_21.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild : Illustration Opa und Enkelin von Herbert Ehmke

 

 

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*** Lieder schön wie der Odenwald ***

 

Vorstellung Odenwälder Nibelungen-Duo mit dem Lied: "Isch hepp disch sou gearn um mich rum"

 

Danke an Harald Walz für die Zusendung des Links

https://www.youtube.com/watch?v=w1rMQSqNYBw

 

 

 

 

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Frühling an der Bergstraße, 

Weinlagenweg Bensheim -Heppenheim 

 

 

 

Viele Grüße

Karin Krämer, Fritz Ehmke

 

 

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe Februar 2021

 

Liebe Mundartfreunde,

 

auch im Februar waren wir Mundartfreunde aktiv und es gibt viel Interessantes zu berichten.

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Unser neu angelegter Button „Mundart Netzwerk“

 

auf unserer Internetseite hat Zuwachs bekommen. Die Seiten vom Mundart-Dachverband Hessen und von unserem Mundartfreund Rainer Weisbecker aus Frankfurt wurde mit aufgenommen, siehe:

https://www.gebabbel-suedhessen.de/mundart-netzwerk/

 

Horschd emol, wie schäij, unser Mundartfreund Rainer Weisbecker präsentiert Frankfurter Mundart do muschde druffgligge: https://www.youtube.com/watch?v=yA1CASnQoC0

 

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Walburgiskapelle am Nibelungensteig – Kapellenberg: Schauplatz mit Mythos und Geschichte

 

Lesenswerter Beitrag mit schönen Bildern von unserem Mundartfreund Peter Dotterweich im Odenwaldblog, siehe  https://www.gebabbel-suedhessen.de/mundart-netzwerk/

 

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Neuer Mundart-Wanderweg im Weschnitztal

 

Eine erfreuliche Nachricht: Es wurde beschlossen, zusammen mit dem Odenwaldklub (OWK), dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und den Mundartfreunden Südhessen im Weschnitztal einen neuen Mundart-Wanderweg zu planen. Alexander Mohr, Geschäftsführer vom Gesamt-OWK, übernimmt die Projektleitung.  

 

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Kulturverein  FORUM-Gundernhausen bekommt eine Babbelbox

 

Die originelle Babbelbox ist der erste Schuhkarton auf der Welt, der südhessisch „Singen und Babbeln“ kann. Am Startpunkt des Modautaler Mundart-Wanderweges ist die Babbelbox das absolute high-light und findet immer mehr Anklang und Nachahmer. Der Kulturverein „Forum Gundernhausen“ wird demnächst ein weiteres Exemplar erhalten. Wir freuen uns, dass unsere dortigen Mundartfreunde auf Knopfdruck mit originellen und lustigen Beiträgen anzuhören sind.  

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Häb Ärwes gedräsche häb Linse geseed, un häb aa schon schäine Mädschen beim Dånze gedrehd

 

Pressebericht vom 26.02.2021 in den Modautal-Nachrichten

 

Der gemischte Chor „GV Sängerlust Brandau“ erleidet im Moment eine Zwangspause. Keine Übungsstunden, keine Auftritte zur Bereicherung der Kulturlandschaft in Modautal mit schönen Konzerten sowie Untermalung der Gottesdienste in der ev. Kirche Neunkirchen. Da hatte Fritz Ehmke die Idee, den Liebhabern von schöner Chormusik wenigstens zur Überbrückung die Möglichkeit anzubieten, an der ersten Abhörstation vom Modautaler Mundart-Wanderweg, direkt vor der Kirche in Neunkirchen, den wunderbaren Chorklang anzuhören.

 

An der dort installierten Babbelbox, ist jetzt eine Tonaufnahme aus dem Ton-Archiv von Fritz Ehmke zu hören. Angesagt wird nach Knopfdruck das Odenwald-Medley von Herbert Reining, dem ersten Vorsitzenden des „GV-Sängerlust Brandau“. Passend zum Mundart-Wanderweg, sind mundartliche Weisen zu hören wie: „Bin isch nedd en schäine Ourewäller Buu“ oder: “Häb Ärwes gedräsche, häb Linse geseed un häb aa schon schäine Mädschen beim Dånze gedrehd", und: „Kochd die Åld (Frau) Sauerkraut is die gånz Woch vesaut“. Weiterhin wurde jetzt zur Abwechslung das Lieblingslied von unserem heimatverbundenen Landrat und Mundartfreund Klaus Peter Schellhaas, „Die Scholze Greet“ eingespielt. Das wohl einzige Heimatlied, das im Odenwald entstanden ist. Textdichter und Komponist sind unbekannt. Vorgetragen wird dieses, in unserer Region vielbesungene und beliebte Lied, von den „Ludwigs-Buwe“ aus Ernsthofen, die von Manfried Hering angesagt werden.

 

In Kürze werden auch die weiteren sieben Abhörstationen mit QR-Code des Modautaler Mundart-Wanderweges mit einem neuen originellen Programm bestückt. Eine Beschreibung des Mundart-Wanderweges mit wunderbaren Bildern ist zu finden als pdf in der Strartseite: www.gebabbel-suedhessen.de

 

Weitere Freizeitangebote vom Odenwaldklub Ernsthofen siehe: www.owk-ernsthofen.de

 

Text: Fritz Ehmke Bild: Günther Bersch 22.02.2021

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Das zeigt die Vielfalt unserer Südhessischen Mundarten  

 

In zahlreichen Presseberichten wurde der von uns angeregte Bericht mit Veröffentlichung eines historischen Bildes von einem Schneeräumschlitten veröffentlicht. Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Redaktionen vom Bergsträßer Anzeiger, Darmstädter Echo, Wittich-Verlag herzlich bedanken.

 

Zahlreiche, durchweg positive, Rückmeldungen haben uns erreicht, aber auch Rückmeldungen die zeigen, dass Verständnisprobleme zur Schreibweise der Mundart bestehen. Grundsätzlich gilt bei Mundart das gesprochene Wort. Zur Schreibweise gibt es wie beim Hochdeutsch keine feste Regeln. Deshalb ist erst mal alles in Mundart geschriebene richtig. Genau die Dialektunterschiede von Ort zu Ort sollten ja daher auch bei der Schreibweise die Vielfalt unserer Mundarten aufzeigen.

 

So heißt der Schneeräumschlitten in unserer Grenzregion Darmstadt-Dieburg zur Bergstraße und bis runter nach Mörlenbach „Bouschleere“. In Brandau „Booschleere“ in Nieder-Beerbach „Bohschleerer“ in Groß-Zimmern „Booschleerae“ und näher zur Stadt „Boaschleere“. Boa abgeleitet von der geräumten „Bahn“. Viele schreiben den nasalen Selbstlaut zwischen a und o liegend „oa“, ich schreibe das nach Vorbild von Friedel Sauerwein und Erika Pöschl mit ao oder „å“ mit einem Beispiel zum Aussprechen. In Einhausen im Kreis Bergstraße heißt der Schneeräumschlitten „Wäghowwel“. Danke an unseren Mundartfreund Hartmut Hedderich (Hucky) für den Hinweis. 

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Bericht am 12.02.2021 im Bergsträßer Anzeiger

 

Mit dem „Bouschleere“ in Neunkirchen unterwegs

 

Modautal. Von solchen Schneemassen kann man im Odenwald heutzutage nur noch träumen, auch wenn der Winter in diesem Jahr wieder einmal reichlich Schnee und Eis mitgebracht hat. Das von BA-Leser Fritz Ehmke eingesandte Bild zeigt einen sogenannten Bouschleere auf der Straße nach Neunkirchen. Im Hintergrund, der um 1930 entstandenen Aufnahme, ist die evangelische St.-Cosmas-und-Damians-Kirche zu erkennen. Die Aufnahme hat Ehmke von Ernst Seeger erhalten.

Der Schlitten wurde von einem Pferdegespann gezogen. Anja Buchsbaum aus Groß-Umstadt berichtet dazu, dass ihr auf den zu Klein-Gumpen gehörigen Windhöfen wohnende Vater Heinz Schneider („Windhoufs-Hoinz“), der 1941 in Winterkasten geboren wurde, sich noch an dieser Art der Schneeräumung erinnern kann, wobei statt Pferden mitunter auch Kühe eingesetzt wurden, um den Schlitten zu ziehen. Die litten aber stärker unter der Arbeit, weil sich durch den Schnee ihre Euter entzündeten, wie Anja Buchsbaum weiter berichtete.

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Darmstädter Echo, Samstag den 13.02.2021

 

Historisches Foto:

Wie man früher im Modautal Schnee räumte

 

Mit dem Boaschleere und einem Gespann aus vier Pferden wurde bis Ende der 1950er-Jahre der Schnee geräumt. Aber was steckt hinter dem Mundart-Ausdruck Boaschleere und was ist das?

 

Von Victoria Werz

Volontärin Darmstadt

 

Ernst Seegers Postkarte von 1930 zeigt einen Boaschleere mit vier Pferden beim Schneeräumen auf dem Weg von Brandau nach Neunkirchen. (Foto: Ernst Seeger)

 

MODAUTAL - Durch den Schneefall der letzten Wochen, hat die Straßenbahnmeisterei im Odenwald viel zu tun. Doch mit den heutigen Fahrzeugen ist das Räumen der Straßen kein Problem. Aber wie war das früher, bei 30 bis 40 Zentimeter Schnee?

 

Der Vorsitzende der Mundartfreunde Südhessen, Fritz Ehmke, schickte der Redaktion ein Foto einer Postkarte von seinem Freund Ernst Seeger, die zeigt, wie 1930 in Neunkirchen die Straßen geräumt wurden: mit dem Boaschleere.

 

Der 86jährige Mundartfreund Karl Ohl aus Wiebelsbach erinnert sich noch an die Zeit: „Die Glöckchen der Pferde hat man immer schon von Weitem gehört. Dann wusste man, der Boaschleere kommt“.

Fritz Ehmke erklärt im Gespräch mit dieser Zeitung wie der Boaschleere funktioniert hat: Vier Pferde zogen einen dreieckigen Schlitten, mit dem die Knechte der Bauern früh am Morgen nach einem Schneefall die Hauptstraßen räumten. Karl Ohl erinnert sich, dass der Schlitten aus Eichenholzdielen gefertigt wurde und 60 Zentimeter hoch und drei Meter lang war. Ehmke erzählt, der Boaschleere, auf Hochdeutsch auch Bahnschlitten, funktionierte wie ein Schiffsbug. „Vorne gab es eine spitze Kufe, die den Schnee auseinander teilt.“ Damit der Schlitten mit der Kufe auch am Boden bleibt, mussten mehrere Leute darin sitzen. „Der Boaschleere ist auch als Transportmittel und zur Fortbewegung genutzt worden“, sagt Ehmke. Damit den Leuten im Schlitten bei den Minusgraden nicht kalt wurde, war öfter eine Flasche Kartoffelschnaps dabei. „Die Leute haben sich mit dem Schnaps von innen gewärmt“, erzählt Ohl.

 

Zum Schneeräumen wurden sogenannte Straßenwärter von den ortsansässigen Straßenverkehrsämtern beauftragt. Laut Ohl hat das Amt selbst nur den Boaschleere besessen, nicht aber die notwendigen Pferde. Die mussten sich die Straßenwärter von den Großbauern der Dörfer leihen. Da die Pferde aber nur den jeweiligen Bauern und ihren Knechten gehorchten, sind die Knechte mit- oder sogar selbst gefahren. Laut Fritz Ehmke gab es aber auch Kleinbauern, die den Boaschleere genutzt haben. Dieser wurde dann von Kühen gezogen. „Durch den tiefen Schnee sind die Euter wund geworden und die Milch ist unterkühlt“, erzählt Ehmke und lacht.

 

Gelenkt wurden die Tiere dabei vor allem durch die Rufe der Knechte. Fritz Ehmke erklärt: „Hüha“ bedeutet links. Um nach rechts zu lenken, riefen die Kutscher in Groß-Umstadt „Heut“, während im Odenwald „Hott“ gerufen wurde. Der Ausdruck „Brrrr“ hieß stehen bleiben und „Huuf“ war die Ansage zum Rückwärtsgehen. Karl Ohl ergänzt, dass das Pferdegespann auch mit Zügeln gelenkt wurde, die mit einem Metallstück im Mund des Pferdes verbunden waren. Je nachdem, an welchem Zügel gezogen wurde, liefen die Pferde dann nach rechts oder links.

 

Die Wende für den Boaschleere kam erst in den späten 1950er-Jahren, sagt Ehmke. Bis dahin sei er das einzige Gefährt gewesen, mit dem die Schneemassen geräumt werden konnten. Zwar gab es davor schon Traktoren, aber deren Motoren wurden noch mit Wasser gekühlt. Die Bauern hätten vor dem Winter die Wassertanks geleert, da es sonst gefriert. Deswegen waren die Leute früher auf ihre Pferde oder Kühe angewiesen, um den Schnee zu räumen. Doch den Bahnschlitten gab es nicht nur im Odenwald, sondern in allen Schneeregionen. Ehmke erzählt, dass solche Schlitten auch in Österreich gefahren wurden. Nur der Ausdruck Boaschleere ist das Original der südhessischen Mundart.

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Victoria Werz

Volontärin Darmstadt

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Darmstädter Echo, 19.02.2021

 

Erinnerung an den Booschleere im Modautal

 

Als fast noch keine Autos unterwegs waren, musste der Pferde-Bahnschlitten beim Schneeräumen aushelfen. Zeitzeugen berichten, wie und bis wann das Gefährt eingesetzt wurde.

 

Von Victoria Werz

Volontärin Darmstadt

 

An den kleinen Boaschleere in Neutsch banden Kinder auch mal kurzerhand ihren Schlitten fest, um sich ein Stück ziehen zu lassen. (Foto: Georg Fuchs)

MODAUTAL - Dieser Tage am Ende des Februars ist der größte Teil des Schnees schon wieder geschmolzen, denn es wird langsam wärmer. In den 1940er Jahren waren die Winter aber noch kälter und vor allem länger. Das einzige Hilfsmittel, um die damaligen Schneemassen zu räumen, war der Boaschleere (wir berichteten). Drei Zeitzeugen blicken zurück, welche Erinnerungen sie an den Schneeräumschlitten aus ihrer Kindheit haben.

 

„Es lag bestimmt immer einen halben Meter Schnee“, erinnert sich Annemarie Bernhardt. Die 86-Jährige erzählt, dass sich in Neutsch ein Bauer seinen eigenen kleinen Boaschleere, auf Hochdeutsch Bahnschlitten, gebaut hat, mit dem er nur innerhalb des Dorfes die Straßen geräumt hat. Der Boaschleere, oder in der hessischen Alltagssprache auch Bouschleere geschrieben, wurde dabei nur von einem statt von üblicherweise vier Pferden gezogen. „Von einem Belgier, das ist ein Dicker“, weiß Annemarie Bernhardt. Normalerweise ist das dreieckige Gefährt hinten bis zu drei Meter breit. Während der kleine Boaschleere durch Neutsch gefahren ist, haben sich die Kinder des Dorfes mit ihren Schlitten an diesen hintendran gehängt. „Wer den Boaschleere gesehen hat, hat sich drangebunden. Die Kinder haben dann gelacht und waren fröhlich“, erzählt Annemarie Bernhardt. Ein, zwei Mal sei sie auch mit ihrem Schlitten hintendran mitgefahren. „Der Bauer hat aber auch mal geschimpft, wenn es zu viele Kinder waren“, berichtet die 86-Jährige.

 

Auch Gertrud Reining aus Brandau beschreibt das Räumfahrzeug mit Pferden als große Sache: „Das war eine Gaudi.“ Der Bahnschlitten aus Brandau habe manchmal auch mehrmals am Tag ausrücken müssen, da es durchgängig geschneit hat. „Der ist schon früh morgens los, damit die Busse fahren konnten, die die Leute zur Arbeit gefahren haben“, berichtet Gertrud Reining. Reining wurde 1944 geboren und erzählt, dass nach dem Krieg nur wenige Leute im Dorf ein Auto hatten, deswegen waren sie auf die Busse angewiesen. Und nur der Boaschleere konnte damals die Straßen von der hohen Schneelast befreien. Erich Hoffmann aus Allertshofen weiß noch, dass immer Erwachsene mitgefahren sind, die bei hohen Schneewehen mit einer Schippe nachhelfen mussten, damit die Pferde überhaupt vorankamen.

 

Fritz Ehmke, Vorsitzender der Mundartfreunde Südhessen, hat in einem Eintrag des Brandauer Haingerichtsbuch von 1946 gelesen, dass die Helfer sich für die schwere Arbeit in der Kälte nicht freiwillig gemeldet haben. Sie wurden vom damaligen Bürgermeister beim Gemeindetag bestimmt.

 

Der Brandauer Boaschleere hat auch die Straßen in Neunkirchen, Hoxhohl und Allertshofen von den Schneemassen befreit, erinnert sich Erich Hoffmann. Die Gemeinde habe zwar den Schneeräumschlitten besessen, aber nicht die Pferde. Die habe die Brandauer Familie Ritzert gestellt. Mit zwei eigenen und zwei geliehenen Pferden ging es dann mit dem Gefährt stundenlang von Ort zu Ort. Hoffmann kann sich noch erinnern, dass er zusammen mit anderen Kindern aus Allertshofen bis zum nächsten Dorf mitfahren durfte. „Zurück mussten wir aber laufen“, erzählt Hoffmann.

 

Wann der letzte Boaschleere durch Modautal gefahren ist, können die Zeitzeugen nicht genau sagen. Aber Annemarie Bernhardt weiß zumindest noch genau, wann es in Neutsch dazu kam: „Der Boaschleere ist am 10. März 1958 zum letzten Mal gefahren.“

 

Herzliche Grüße

Eure Karin Krämer und Fritz Ehmke

Bild: Sonnenuntergang im Februar in Modautal.

Auch der Mond ist als heller Fleck zu erkennen.

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe Januar 2021

 

Liewe Mundårdfreunde,

 

bidde håld`s sou wie Ernst Neescher / unn deng`d ån`s heile Gänsje. / un machd ach kåo Spirends`je / unn velier`d nedd de Mud, / denn es wärd alles wirrer gud.

Wer soi Poode wäschd unn Åbstånd häld, / der kimmd åm beschde dorsch die Welt, / unn wer dezu noch lüf`de dudd jed Stunn/ der bleibd aach sicherlich g`sund.

Gånz wischdisch iss, unn ach sehr gud: / en schäine Lumbe vor de Schnud, / sou dass die Gosch unn ach die Nåhs / kombledd bedeggd sinn - wie mer waas.

Unn wånn en jeder däs ach meschd, / behäld de Neescher Ernst ach rächd.

Danke an den unbekannten Verfasser.

von Fritz Ehmke übersetzt in den Modautaler Dialekt

 

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Ein Jubiläum

 

über 50.000 Seitenbesuche unserer Internetseite Mundartfreunde Südhessen www.gebabbel-suedhessen.de.

Wir freuen uns über die großartige Resonanz zu unserer Internetseite.
 

Alleine Im Zeitraum von Weihnachten 24. Dezember 2020 bis 24. Januar 2021 hatten wir 1825 Seiten-Besucher.

Aktuell wurde die Seite erweitert mit dem Button: „Mundart-Netzwerk“.
 

Dort findet ihr interessante Links zu Internetseiten rund um die Mundart. Ebenso Literatur und schöne Bilder und Geschichten über Brauchtum, Begebenheiten, Sehenswürdigkeiten und lohnenswerte Ausflugsziele in unserer Heimat.

 

Eine kleine Kostprobe: Vorstellung der Burg Breuberg, sie gehört zu den größten und besterhaltenen Burgen Süddeutschlands.

 

Ein sehr empfehlenswerter Bericht mit schönen Bildern, zu finden in der Seite Odenwaldblog.

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Erweiterung des Modautaler Mundart-Wanderweges

 

Hier der Entwurf der Tafeln mit QR Code und zusätzlich abgedrucktem Text.

Bei der Gestaltung haben mich unsere Mundartfreunde Peter Dotterweich und Friedel Enders unterstützt. Herzlichen Dank dafür.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Karl Ohl, unser Mundartfreund aus Wiebelsbach spendete selbstgebaute Weihnachtsgrippe zu Gunsten des Vereins für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar

 

Herzlichen Dank an Karl Ohl für seinen unermüdlichen Einsatz für einen guten Zweck, siehe Pressebericht.

 

Karl lässt an dieser Stelle herzlich grüßen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstellung Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen durch die IHK Wiesbaden

 

17 Menschen, 17 Wochen, 17 Ziele – gemeinsam mit der Landeshauptstadt Wiesbaden stellen wir alle Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vor. Die Mundartexpertin

Monika Albert zu Ziel 15: „Das Ziel 'Leben an Land‘ liegt mir am Herzen, weil der Klimawandel uns alle betrifft. Schon jetzt sind für jeden von uns Hitzerekorde, Trockenheit

und Unwetter als spürbare Auswirkungen der Klimaveränderungen wahrnehmbar. Jede einzelne Maßnahme kann helfen, die Erwärmung der Erde aufzuhalten. Denn auch

die kommenden Generationen haben ein Recht auf eine intakte Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Hinzu kommt, dass der Wohlstand und die Gesundheit

einer Gesellschaft nicht allein von einer kraftvollen Wirtschaft, sondern auch von einer intakten Umwelt abhängen. Beides gilt es, mit allen Kräften und in unser aller Verantwortung zu schützen.  https://17ziele.de/ziele/15.html

 

 

Bild: unsere Mundartfreundin Monika Albert, erste Vorsitzende vom Rheingauer Mundartverein in Eltville am Rhein

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Mer winsche e guuri Zeid, håld`s sou wie Ernst Neescher / unn deng‘d ån`s heile Gänsje

 

Herzlische Grieß

 

Karin Krämer und Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe November/Dezember 2020

 

Liebe Mundartfreunde,

 

das Jahr neigt sich seinem Ende. Trotz vieler Einschränkungen blicken wir zurück auf ein erfolgreiches sowie tatenreiches Jahr. Wir wünschen Euch Freude und etwas Ablenkung mit dieser Ausgabe.

 

Geplanter Mundartwanderweg mit Ausstattung einer Babbelbox in Mengerskirchen im Westerwald

 

Der erste Schuhkarton der Welt, der in Mundart babbeln und singen kann, ist mittlerweile in Hessen bekannt geworden und findet Nachahmer. Aktuell wird nach Vorbild des Modautaler Mundart-Wanderweges eine Babbelbox für den geplanten Mundart-Wanderweg Mengerskirchen gebaut. Auftraggeber ist „Vielfalt Westerwald“ 

Vielfalt Westerwald ist ein Zusammenschluss der Kommunen Dornburg, Elbtal, Mengerskirchen und Waldbrunn, die gemeinsam eine Partnerschaft für Demokratie bilden. Ziel der Partnerschaft für Demokratie ist es, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für gesellschaftliche Vielfalt und interkulturelle Toleranz zu fördern. Es sollen Jugendliche und Erwachsene in der Region für demokratische Werte begeistert, zu respektvollem Umgang miteinander ermutigt und gegen die Einflüsse extremistischer Organisationen und menschenverachtender Ideologien gewappnet werden. Vielfalt Westerwald soll die Menschen dazu anregen, sich selbst aktiv für eine lebenswerte Gemeinschaft einzubringen.
Dabei unterstützen Finanzmittel vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in verschiedenen Projektfonds gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen.

 

https://www.vielfalt-westerwald.de/index.php/start-vielfalt-westerwald.html

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Stand der Dinge zum Projekt: CD mit Begleitbuch „Märchen in Südhessischer Mundart“

 

Die Tonaufnahmen sind allesamt im Kasten. Sage und schreibe haben 24 Akteure mitgewirkt, die allesamt in meinem Tonstudio gebabbelt haben. Unsere Conny Abramzik aus Biebesheim hat für das Begleitbuch passend zu jedem Märchen wunderschöne Bilder gemalt mit Hintergrundbildern aus den Regionen, wo die Akteure herkommen. (siehe eine Kostprobe zu dem Märchen: „Der süße Brei“ dass unser Mundartfreund Torsten Gehrisch aus Winterkasten-Lindenfels gebabbelt hat.

 

Zu sehen ist auf dem Bild das weitbekannte Gasthaus zum Raupenstein in Winterkasten, in dem der süße Brei gekocht wird ?.

 

Sehr schön ist, dass aus allen Regionen in Südhessen Akteure begeistert mitgemacht haben.

Freut Euch auf eine vielfältige und originelle CD sowie einem wunderschönem Begleitbuch mir Bildern, Texten in Mundart und Hochdeutsch.

 

Leider schaffen wir die Fertigstellung nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten.

Umso mehr freuen wir uns auf die Vorstellung, wenn wieder ein hoffentlich normales Leben möglich ist.

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Stand der Dinge zur Erweiterung des Modautaler Mundart-Wanderweges unter dem Projektnamen „Ufftånge“

 

Wie schon in der letzten Neiischkeite Ausgabe berichtet, wird unter dem Projektnamen „Wandern mit allen Sinnen (Ufftånge)“ der Modautaler Mundart-Wanderweg mit weiteren Abhörstellen erweitert. Mit lustigen, originellen Beiträgen mit Hinweisen und Anleitungen zu Übungen werden die Wanderer dazu eingeladen, die Natur verstärkt für ihr gesundheitliches Wohlbefinden zu entdecken und zu nutzen. Die Beiträge werden jetzt an den Abhörstellen außer dem QR-Code zusätzlich mit einem Textaufdruck auf den Schildern ausgeführt, denn die Erfahrung hat hier gezeigt, dass der Zugang über den QR-Code nicht immer gegeben ist. Ebenso werden Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten entlang der Wegstrecke in Form von Schildern und in einem Flyer erfolgen. Das Design der Hinweis/Abhörtafeln ist fertig gestellt. Unsere Mundartfamilie ist sehr aktiv und kreativ, es liegen schon zahlreiche Vorschläge vor, und es wurden bereits einige Tonaufnahmen durchgeführt. Das Vorhaben wird großartig unterstützt von Jörg Lautenschläger, dem Bürgermeister der Gemeinde Modautal. An dieser Stelle unseren Respekt und Herzlichen Dank dafür. Umgesetzt werden soll die Erweiterung, verbunden mit der offiziellen nachzuholenden Einweihung in 2021.

 

Die erste Tankstelle im Kirchgarten Neunkirchen wurde noch rechtzeitig vor Weihnachten installiert. Direkt neben der Skulptur im Kirchgarten wurde eine Tafel mit Text und QR-Code aufgestellt. Am Startpunkt des Mundart- Wanderweges stimmt Pfarrer Ottmar Arnd, der jetzt nach 36 Jahren Dienstzeit in der Kirchengemeinde Neunkirchen in den Ruhestand ging, mit einer Meditation (natürlich im heimischen Dialekt) auf die Wanderung ein. An dieser Stelle Herzlichen Dank an Pfarrer Ottmar Arnd und den Vorstand der Kirchengemeine Neunkirchen für ihre großartige Unterstützung.  

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Mundart-Festival Hessen in der Rehberghalle Roßdorf

 

In Abstimmung mit dem Vorstand des Musikzug Roßdorf wird das Mundart-Festival Hessen 2022 in der Rehberghalle Roßdorf durchgeführt.

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Gedicht über die Pandemie

Danke an unserer Mundartfreundin Gertrud Reining aus Brandau für das folgende Gedicht

 

Die Påndemie

Es git uff de gånze Welt kå Land, wou net Corona is bekannt. Jetzt uff  die Woinåchde - besinnlichi Zeit, muß mä im Freie sitze mit soine Leit, dånn blouß wånn rischdisch Dorschzugg is, bisde sicher vor dem Virus, ganz gewiß.

Beim Woinåchtskaffee im Gårde sitze, do dusde ganz bestimmt net schwitze.

 

Ohne Mundschutz weit un breit, derf kåner außem Haus zur Zeit,

mer jabst noch Luft, die Påndemie geiselt åhm vun spet bis frie.

Es Gsischt, däs is vehüllt komplett, mä kennt soi Nochberschaft bål net.

 

Beinåner derf mä net mäi stäi, es is werklich net mäi schäi.

Wehe mä kimmt se no ån åns drou, mä werd soi Läwe net mäi frou.

„Gäi emol zwa Meter wäg, du kånnst net stäi do uff dem Fleck“!

 

Wann mä nä mol Niese muss, do schafft mä glei en mords Vedruss

un dut beim Husde äbbes wäi, do muß mä glei zum tesde gäi.

Hoffendlich isses bål souweit, dass geimpft wärn kann, es is häichsde Zeit.

 

Doch wolle mä uns net entmudische losse, un wirrer uff besserne Zeire hoffe, sin mä mol hoffnungsvoll er Leit, es kimmt a wirrer e ånnerie Zeit.

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Originelle Geschenk-Ideen zu Weihnachten und Neujahr für Freunde der Mundart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Etwas ganz Originelles,  die "Bembelpraline"

 

Der absolute Hit, die müsst ihr versuchen
 

Die "Bembelpraline". Erfinder und Produzent ist unser Mundartfreund Bernd Ginader von der Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach. Bekannt von den Comedians Hannes un de Ourewäller Landrat.

 

Die Füllung schmeckt traumhaft gut, da außer Vollmilch Kuvertüre, Sahne auch noch Original Ourewäller Ebbelwoi drin ist!

 

Bestellungen mit Versandservice siehe: https://www.kuchestubb.de/shop/

 

 

 

 

 

 

 

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Edle Mundart-Liköre, von unserer Mundartfreundin Bianca Bauer gebraut

 

Sorten: „Babb Isch ?“ ein Kersch Likör, „De Hoor ISCHE“ ein Quitte-Likör, „Noch Ocht“, ein Pfefferminz Likör

 

Erhältlich in der Postagentur Modautal-Brandau, Versandservice bitte Anfrage unter: www.gebabbel-suedhessen.de

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe Mundartfreunde,

 

wir wünschen Euch ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr.

 

Wir schicken Euch mit dem Bild den Weihnachts-Schutzengel.

 

Zum Bild: Den Schutzengel hat unsere Anna Nothacker gebastelt, die Bäumchen wurden von unserem Mundartfreund Karl Ohl geschnitzt.  

 

Herzliche Grüße

 

Karin Krämer und Fritz Ehmke

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe Oktober 2020

 

Liebe Mundartfreunde,

 

der weitere Zuwachs des Neiischkeite-Verteilers ist erfreulich - brachte allerdings wiederum technische Probleme. Deshalb werden die Neiischkeite jetzt mit fünf Paketen verschickt, um die Server nicht zu überfordern.

 

Falls ihr die August-September-Ausgabe nicht erhaltet habt, hier der Link zum Nachlesen:  https://www.gebabbel-suedhessen.de/neiischkeiten/

 

In dieser Ausgabe berichten wir über viele erfreuliche Dinge, was in der aktuellen Zeit gut tut. 

 

Viel Freude beim Lesen.     

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Erweiterung des Modautaler Mundart-Wanderweges

 

Unter dem Projektnamen „Wandern mit allen Sinnen (Ufftånge)“ wird der Modautaler Mundart-Wanderweg mit sechs weiteren Abhörstellen erweitert.

Mit lustigen, originellen Beiträgen mit Anleitungen zu Übungen werden die Wanderer dazu eingeladen, die Natur verstärkt für ihr gesundheitliches Wohlbefinden zu entdecken und zu nutzen.

Weiterhin werden Wünsche und Anregungen aus den zahlreichen Rückmeldungen von Wanderern umgesetzt wie z. B. Erweiterung der Ruhebänke oder ein kleiner Alternativweg zur Umgehung einer Gefahrenstelle für die nicht so geübten Wanderer. Die Beiträge werden jetzt an den Abhörstellen außer dem QR-Code zusätzlich mit einem Textaufdruck auf den Schildern ausgeführt, denn die Erfahrung hat hier gezeigt, dass der Zugang über den QR-Code nicht immer gegeben ist.

 

Ebenso sollen Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten entlang der Wegstrecke in Form von Schildern und in einem Flyer erfolgen.

Unterstützt wird das Vorhaben von der Gemeindeverwaltung Modautal, Bürgermeister Jörg Lautenschläger, der sich großartig dafür einsetzt und an dieser Stelle unseren Respekt und Dank verdient.

 

Umgesetzt werden soll die Erweiterung, verbunden mit der offiziellen nachzuholenden Einweihung im Frühjahr 2021.

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Der Kreis Bergstraße liebäugelt mit der Einrichtung eines Mundart-Wanderweges in seiner Region

 

Dazu fand kürzlich eine Video-Konferenz mit Christian Engelhardt, dem Landrat vom Kreis Bergstraße, mit Vertretern des dort regionalen Odenwaldklubs (OWK), den Geschäftsführern vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald sowie dem OWK und unserem Mundartfreund Bernd Ginader statt. Bernd ist bekannt von den Comedians Hannes un de Ourewäller Landrat.

 

Das Resultat dieser Runde ist erfreulich, alle Teilnehmer stehen der Sache sehr positiv gegenüber. In weiteren Runden werden dazu weitere Schritte abgestimmt werden.  

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Die„Mutter“ der hessischen Mundart-Initiativen Marlit Hoffmann aus dem Lahn-Dill-Kreis wurde mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande ausgezeichnet.

 

Herzliche Glückwünsche an unsere geschätzte Mundart-Freundin Marlit. Ich freue mich sehr über diese verdiente Auszeichnung.

 

Pressemitteilung.

 

 

Bild: Marlit Hoffmann , Wolfgang Schuster, Landrat Lahn-Dill-Kreis

 

 

 

 

 

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Die schönsten Wander Touren in Hessen, hier babbelt der Weg mit euch

 

Super - wir in Südhessen sind mit dem Modautaler Mundart-Wanderweg mit dabei! Herzlichen Dank an das Team von Hit Radio FFH

 

https://www.ffh.de/nachrichten/magazin/toController/Topic/toAction/show/toId/251150/toTopic/ausflugstipps-zum-tag-des-wanderns.html

 

 

 

 

 

 

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Die Beschreibung mit vielen schönen Bildern vom Modautaler Mundart-Wanderweg

 

jetzt mit Rückweg-Vorschlägen und einem Gefahren-Hinweis, zu finden in der Startseite.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Nachhaltigkeits-Ziele (in Hessischer Mundart geschrieben) auf Bierdeckel

 

„Mit den Bierdeckeln bringen wir die Nachhaltigkeit auf den Tisch und hoffentlich auch in die Köpfe“, erklärte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Schirmherr der Aktion.

 

Das ist das Ziel einer Kampagne, bei der Monika Albert, erste Vorsitzende Rheingauer Mundart-Verein (rechts) und Götz Konrad, erster Vorsitzender vom Mundart Dachverband in Hessen (links) mit Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende die Gewinner vorstellten.

 

https://www.ihk-wiesbaden.de/presse/journalisten/pressemeldungen/17-ziele-17-bierdeckel-4884824

 

 

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Hessens Helden 2020

 

Eine Aktion vom Hörfunk Hessischer Rundfunk HR4

Fritz Ehmke hat ihn deshalb nominiert:

Durch das ehrenamtliche Engagement von Peter Roßmann ist die 'Lützelbacher Stroßemussigg' seit April 2020 wöchentlich insgesamt 19 Mal zu Corona-Konzerten aufgetreten. Insbesondere galten die Auftritte betagteren Menschen, die besonders unter der Pandemie leiden. Es wurde zum Beispiel vor Häusern musiziert, in denen gehbehinderte und kränkelnde Menschen wohnen, die dadurch eine Ablenkung und Freude erfuhren. So hatten sie die Gelegenheit, bekannte Volks- und Heimatlieder, alte Ohrwurm-Schlager und heimische Mundartlieder mitzusingen. Diese Auftritte wurden schnell zum beliebten Publikumsmagneten. Mit eingebunden wurde ein behinderter Rollstuhlfahrer, der alle Auftritte mit seiner Trompete begleitete.


Peter Roßmann engagiert sich schon seit Jahren ehrenamtlich für die Pflege und Förderung von Brauchtum und der Odenwälder Mundart mit selbstgetexteten und komponierten Liedern. Zusammen mit Fritz Ehmke hat er Tonträger aufgenommen, die zugunsten schwerkranker Kinder verkauft werden."

 (Text und Bild vom HR)

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Die "Bembelpraline" ist wieder lieferbar

 

Der absolute Hit, die müsst ihr versuchen.

 

Die "Bembelpraline". Erfinder und Produzent ist unser Mundartfreund Bernd Ginader von der Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach. Bekannt von den Comedians Hannes un de Ourewäller Landrat. Die Füllung schmeckt traumhaft gut, da außer Vollmilch Kuvertüre, Sahne auch noch Original Ourewäller Ebbelwoi drin ist!

 

Bestellungen unter: https://www.kuchestubb.de/shop/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bild: Herbststimmung im Fischbachtal,

 

Danke an unsere Karin Krämer für das schöne Bild vom Lichtenberger Schloss

 

Herzliche Grüße und passt auf Euch auf

Eure

Karin und Fritz

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe August und September 2020
 

Liebe Mundartfreunde,

 

es hat sich einiges ereignet: Viele erfreuliche Dinge die insbesondere in dieser schlimmen Zeit für Ablenkung sorgen und Freude schenken. Leider aber auch eine traurige Nachricht hat uns tief getroffen.

 

Nachruf für unseren geschätzten Adam Eberle

 

Unser langjähriger Mundartfreund Adam Eberle aus Linnenbach-Fürth im Odenwald ist am 15.08.2020 im Alter von 81 Jahren gestorben.

 

Ein weit bekanntes Original, war der Adam. Wir verlieren einen wertvollen und liebenswerten Freund. 

Wir sind unserem  Adam sehr dankbar für seine Freundschaft und die schönen Momente der Freude, die er uns geschenkt hat. Seine Beiträge waren stets eine wertvolle Bereicherung bei all unserer Aktionen der Mundartfreunde Südhessen. Zu seinem 80. Geburtstag wurde Adam mit dem „Kaiserturm, ein Herz für die Mundart“ ausgezeichnet. Die zahlreichen Tonaufnahmen im Archiv und die wunderbaren Stammtischlieder von „Halwebeivedrei“ bleiben uns als eine kostbare Erinnerung.

 

Unser Beileid gilt seiner Frau Grete sowie allen Angehörigen.

 

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Mundartfreunde musizieren in der schlimmen Coronazeit, bieten Ablenkung und schenken Freude (Pressebericht in den Modautal-Nachrichten)

 

Lützelbacher Stroßemussigg musizierten im Eichwäldchen vor über 70 Gästen

 

Sehr gefreut haben sich die Musiker der Lützelbacher Stroßemussigg über den tollen Zuspruch im idyllischen Eichwäldchen in Lützelbach. Über zwei Stunden lauschten am Samstag, dem 29. August über siebzig Gäste, die sich auf dem großen Platz im Grünen, mit vorbildlichem Abstand, verteilt hatten. Es wurde bei Darbietungen mit bekannten Volks- und Odenwälder Mundartliedern sowie alten Ohrwurmschlagern begeistert mitgesungen. Das Publikum war durchmischt mit allen Altersgruppen. Offensichtlich kommen diese Musik-Richtungen insbesondere bei den nicht eingeplackten Modautaler Bürgern sehr gut an, und es waren auch einige Modautaler aus anderen Ortsteilen angereist. Das war der vorerst letzte Auftritt der Lützelbacher Stroßemussigg, die nunmehr seit April 19 Mal in verschiedener Besetzung aufgetreten sind, um in der schlimmen Corona-Zeit eine Ablenkung zu bieten und Freude zu schenken. Die Musikanten waren dieses Mal Peter Roßmann (Gesang und Gitarre), Michael Roßmann (Trompete), Horst Germann (Gesang und Gitarre), David Roßmann (Gitarre), Fritz Ehmke (Gesang und Drehorgel). Der Platz im Eichwäldchen wurde von Peter Roßmann mit Freunden vorbildlich hergerichtet und mit Sitzbänken bestückt.

Peter und Michael Roßmann wurden auch im Namen der Gäste besonderer Dank ausgesprochen, sie hatten an allen Veranstaltungen mit teilgenommen.

 

 

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Vorstellung Modell: "Kaiserturm, ein Herz für die Mundart"

 

Peter Elbert aus Lautertal ist ein begnadeter Modellbauer und hat uns das Wahrzeichen des südhessischen Odenwaldes, „den Kaiserturm“ auf der Neunkirchner Höhe (605 m über NN) als künstlerisches Modell vorgestellt. Diese handgefertigten Unikate werden unseren verdienten Mundartfreunden zu Auszeichnungen und runden Geburtstagen übergeben.

 

Herzlichen Dank an Peter Elbert für seine großartige Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sehr zu empfehlen: Odenwaldblog  www.odenwaldblog.de · Notizen aus dem Odenwald - ein Beitrag von unserem Mundartfreund Peter Dotterweich

 

Seit Juli 2020 schreibe ich in diesem Blog über meine Heimat, den Odenwald. Hier bin ich zu Hause, hier habe ich meine Lieblingsplätze, mache Wanderungen, Radtouren und kenne den Odenwald und meine Odenwälderinnen und Odenwälder schon seit Jahrzehnten. Darüber gibt es viel zu berichten. Historisches, Anekdoten und Gedichte, Odenwälder Mundart, Odenwälder Autoren, Lieder, Radtouren, Wanderungen, Einkehrtipps etc. sind in diesem Blog in den Kategorien Land & Leute, Zu Fuß unterwegs.

Mit dem Rad unterwegs, Dies & Das und Sällemols zu finden. Alle Themen sind von mir subjektiv ausgewählt, unvollständig und werden, hoffentlich, laufend, von mir ergänzt. Ich mache das aus Spaß an der Freunde und ohne werblichen Hintergrund.
Für Anregungen und Tipps, aber auch für Kritik, bin ich offen. Einfach bei mir melden, Tel. 0 61 62 / 91 26 58 oder per Mail an pitt.do@t-online.de
Peter Dotterweich

 

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Ein bekennender Mundartfreund

 

Es ist nicht zu übersehen, Thomas Maar aus Dieburg ist ein bekennender Mundartfreund. Alle Leute, die sein Haus betreten, werden mit dem Kultschild "Mer babbele Mundart" begrüßt und dazu eingeladen, den herzlichen heimischen Zungenschlag zu gebrauchen.

 

Herzlichen Dank an Thomas für die Pflege unseres schönen Kulturgutes und für seine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doppel-CD: Die Nibelungensage in Südhessischer Mundart

 

Pressebericht in der Odenwälder Zeitung siehe:

https://www.wnoz.de/Die-Nibelungensage-in-suedhessischer-Mundart-8271ecd6-749a-4a23-b8d7-60d60222cd5d-ds

 

Vielen Dank an Peter Woitge vom Drachenmuseum Lindenfels und die Redaktion von der Odenwälder Zeitung, Weinheimer Nachrichten

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Schön, gute Freunde zu haben

 

… die unseren langjährigen Mundartfreund Senior Adam Breitwieser (92 Jahre jung) zu einer Rundfahrt im Odenwald eingeladen haben. Mit 8 Zylindern, 320 PS, offenem Verdeck, Kaiserwetter und Einkehr in einem schönen Gartenlokal war ein besonderes und unvergessliches Erlebnis  

 

Danke an unseren Mundartfreund Erich Hoffmann.

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Die "Bembelpraline" ab Mitte September wieder lieferbar

 

Der absolute Hit, die müsst ihr versuchen.

 

Die "Bembelpraline". Erfinder und Produzent ist unser Mundartfreund Bernd Ginader von der Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach. Bekannt von den Comedians Hannes un de Ourewäller Landrat. Die Füllung schmeckt traumhaft gut, da außer Vollmilch Kuvertüre, Sahne auch noch Original Ourewäller Ebbelwoi drin ist!

 

Bestellungen unter: https://www.kuchestubb.de/shop/

 

 

 

 

 

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Es wird Herbst!

 

Ein Danke für das schöne Bild an Herbert Ehmke, aufgenommen in Modautal-Neunkirchen. 

 

Herzlichst

euer/eure

Fritz Ehmke und Karin Krämer

 

Neiischkeite der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe Juli 2020

 

Liebe Mundartfreunde,

 

viel Freude mit unserer Neiischkeite-Ausgabe Juli 2020

 

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Reinschauen lohnt sich! Kommentiertes Bilderalbum über den Modautaler Mundart-Wanderweg in 42 Seiten wird der Wanderweg mit Hinweisen und wunderbaren Bildern sowie die Akteure vorgestellt.

 

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Ankündigung: Das Gesundheitsmagazin in Weinheim bringt im August einen Bericht über den Modautaler Mundart-Wanderweg.

 

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Das Odenwaldklub Wandermagazin „Die Dorflinde“ hat in seiner aktuellen Ausgabe gleich zwei Berichte über den Modautaler Wanderweg veröffentlicht. siehe: https://www.odenwaldklub.de/dorflinde

Ebenso lesenswert ist in dieser Ausgabe ein interessanter Bericht über den Odenwälder Apfel

 

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Mundartwanderwege in Weibern

Blick zu unseren Mundartfreunden in Österreich

Sehr schön gemacht: Die interaktive Wanderkarte

http://mundart.weibern.at/

 

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Mundart-Torte hilft krebskranken Kindern

Danke an unseren Mundartfreund Bernd Ginader (Ourewäller Landrat) für diese geniale Idee.

Danke an die Redaktion von der Odenwälder Zeitung. https://www.wnoz.de/Mundart-Torte-hilft-krebskranken-Kindern-eef3b884-7335-48c9-8347-0d2261b85701-ds

 

Beitrag in Facebook, Seite Mundartfreunde Südhessen:

Eine Premiere, die erste ODENWÄLDER MUNDARTTORTE aus Meisterhand, jedes Stück ein Hochgenuss, eine Käsesahne gespickt mit "Gehoansd-Drauwe"

(rote Johannisbeeren). Als Dekor dient das Schild " Mer Babbele Mundart" von den Mundartfreunden Südhessen.

Eine geniale Idee von unserem Mundartfreund Bernd Ginader von der Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach. Herzlichen Dank lieber Bernd, auch im Namen vom Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main- Neckar (VKKD), die mit dem Verkauf dieser Torten unterstützt werden. Angeregt wurde diese Idee durch die in dieser Woche erfolgte Sendung im HR-Fernsehen "Hallo Hessen", Wiederholung der Auszeichnung von Familie Karsten Rettig, dem Kaiserturmwirt auf der Neunkirchner Höhe mit dem Kultschild "Mer babbele Mundart". Bernd Ginader hat dem Kaiserturmwirt für seine Untertützung und Pflege unseres Kulturgutes Mundart, insbesondere auch seiner langjährigen Unterstützung des VKKD durch den Verkauf der Mundart-CD‘s ebenso eine Mundarttorte gespendet, die von Fritz Ehmke übergeben wurde.

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Ein Dankeschön an den Wirt vom Kaiserturm auf der Neunkirchner Höhe, dem höchst gelegenem Gasthaus im hessischen Teil des Odenwalds

 

Karsten Rettig, der Wirt vom Kaiserturm erhielt für seine jahrelange Unterstützung der Mundartfreunde Südhessen eine Mundarttorte überreicht. Er verkauft in seiner Gaststube unsere Tonträger zu Gunsten des Vereins für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.  Herzlichen Dank an unseren Bernd Ginader, Konditormeister von der Ourewäller Kuchestubb in Mörlenbach, Brückenacker 6, er hat diese köstliche Mundarttorte gespendet.  
 

Ein Ausflug nach Mörlenbach lohnt sich: https://www.kuchestubb.de
 

Infos zum Kaiserturm mit Öffnungszeiten der Gaststätte: https://www.komoot.de/highlight/75020

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"Wertvoller als ein 1000 Euro-Schein"

 

meinte unsere Mundartfreundin Karin Krämer (unser "Roudkäbbsche") bei der Übergabe einer leckeren Mundarttorte. Ein Dankeschön für ihre großartige Unterstützung bei der Pressearbeit für die Mundartfreunde Südhessen.

 

 

 

 

 

 

 

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Ein bekennender Mundartfreund

 

ist unser Manfred Bitsch aus Ober-Ramstadt,....siehe Bild.

 

„Do machd doch däs Drohdäisel foorn veel mäijner Schbass“

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstellung neue Hör- CD: "Die tragischen Ereignisse um die Nibelungen / wie die Nibelunge die

Bach enunner gange sin“


Die Nibelungensage in spannender und humorvoller Mundart von einem Stallburschen aus Worms erzählt" heißt der Titel des Buches, dass die Autorin Edith Keil geschrieben hat. Der Text ist zweisprachig in Mundart sowie in Hochdeutsch abgedruckt. Begleitend zum Buch wurde jetzt diese Hör Doppel-CD produziert. Edith hat mit Temperament und Humor und insbesondere in heimischer Mundart gebabbelt. Eingerahmt werden die Beiträge mit eindrucksvollen Geräuschen und Klängen wie Schwerter-Schärfen, Hornklängen, Glockengeläut und musikalischen Einlagen.
So wird die Nibelungensage lebendig und zum spannenden und ergreifenden Erlebnis. Die teilweise grausamen Begebenheiten werden durch die derbe und humorvolle Mundart erträglich.
Die Tonaufnahmen haben einen Riesen Spaß gemacht und werden mit Sicherheit auch die Zuhörer begeistern.
Edith Keil ist in Brandau aufgewachsen und lebt heute als pensionierte Lehrerin in Mühltal Nieder-Ramstadt. Edith ihr Vater war Lehrer und Chorleiter in Brandau, Lehrer in Hähnlein und Nieder-Ramstadt.
Die Doppel CD kann einzeln, aber auch zusammen mit dem Buch auch über die Mundartfreunde Südhessen bestellt werden. Der Verkaufserlös unterstützt den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar. Der Verkaufspreis beträgt für die Doppel CD 15 Euro plus 2 Euro Versandkosten innerhalb von Deutschland.


Bilder: Autorin Edith Keil im Tonstudio und Optik der CD.

 

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Sonnenuntergang am 19.07.2020, fotografiert von Fritz Ehmke auf dem ersten Abschnitt des Modautaler Mundart-Wanderweges Panoramaweg Neunkirchen.

 

Regenbogen über Modautal, fotografiert von Herbert Ehmke

 

Herzliche Grüße und eine schöne Sommerzeit

 

Karin Krämer und Fritz Ehmke