Mer babbele Mundart

Auszeichnung Grohe Brauerei und Braustüb`l Darmstadt

 

„Hier wird hessisch gebabbelt“

DIE INITIATIVE ging von Felix Hotz vom Kikeriki Theater aus. Als er von Fritz Ehmke, dem rührigen Mundart-Freund aus dem Odenwald gefragt wurde, welcher Darmstädter Gastro­nomie die Auszeichnung „Mer babble Mundart“ verliehen werden könnte, war die Antwort klar: „Dem Grohe und dem Braustübbche am Bahnhof“. Und so geschah es denn auch am vergangenen Dienstag in der Traditionsgaststätte an der Nieder-Ramstädter Straße. „Ich freue mich sehr und bin stolz darauf, dass die Auszeichnung uns zugute kommt“, so Wolfgang Koehler, Chef der Darmstädter Privatbrauerei und Inhaber des „Grohe“. „Das Metallschild ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass in beiden Gaststätten Mundart gebabbelt wird. Auch die beiden langjährigen legendären Kellner des Grohe, Achmed und Moussa, beides Jordanier, waren der Mundart immer zugetan und haben jede noch so ,dahergebabbelte‘ Bestellung stets verstanden. Zudem gehören das Braustübl‘- und das Grohe-Bier zu Darmstadt, wie der Dialekt“. „Und wo gebabbelt werd, da fühlt mer sich wie dehaam im Wohnzimmer“, ergänzt Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen, die sich ehrenamtlich für das südhessische Gebabbel in Form von Veranstaltungen und Mundart-CDs stark machen. Der Erlös aus dem Verkauf der Tonträger und von öffentlichen Auftritten geht vollumfänglich dem Darmstädter Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder zu. Und somit dient die Brauchtumspflege auch einem guten Zweck! Nach der Comedy Hall, an deren Eingangstüre im vergangenen Jahr das erste Metallschild angebracht wurde (wir berichteten), sind der „Grohe“ und das „Braustüb‘l“ die Nummer zwei und drei.

Das Bild zeigt die Mundartfreunde (v.l.) Fritz Ehmke, Wolfgang Koehler, Marga Hagefeld, Charly Landzettel und Felix Hotz bei der „handwerkli­chen“ Befestigung des Metallschildes. (Bild: Ralf Hellriegel)

Auszeichnung „Damen und Herren Salon Martina“ in  Modautal- Ernsthofen

 Steifes Hochdeutsch würde in dem urgemütlichen Friseursalon überhaupt nicht passen, auch die Frisur gelingt nachweislich  besser,  waonn bei dem schnibbele mirr`e  Scheer  gaonz endspaonnd  gebabbelt werd. Kunden von nah und fern schätzen den Salon und kommen sogar regelmäßig mit einem Roller- Motorrad aus Darmstadt angereist. Martina Rettig hat den Betrieb von ihrem Vater Manfred Müller übernommen, er hatte im Jahr 2012 als Würdigung seines 50 jährigen Meisterjubiläums den goldenen Meisterbrief erhalten und steht immer noch mit seiner Handwerkskunst zur Seite. Man fühlt sich richtig wohl und von der gesamten Familie umsorgt, in der so schäij gebabbelt werd. Am Eingang des Salons prangt jetzt das Schild „Mer babbele Mundart“ als Hinweis, dass hier Tradition und die Handwerkskunst zusammengehört und gepflegt  werden. Fritz Ehmke bedanke sich für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt.
 

Bild von links:  Martina Rettig, Fritz Ehmke, Manfred und Margot Müller  

Auszeichnung Schreinerei Ehrhardt in Nieder-Modau

Vor 70 Jahren die „Murrer“ Schreiner-Werkstatt gekehrt
 

Dieter Ehrhardt beherrscht die goldene  Handwerkskunst eines Schreinermeister`s  und ist ein bekennender Mundartfreund. In seinem im Jahr 1900 gegründeten Betrieb in Nieder- Modau wird gebabbelt. Dafür erhielt  er kürzlich von den Mundartfreunden Südhessen  die Auszeichnung mit dem begehrten Schild: „Mer babbele Mundart“ das jetzt am Eingang der Werkstatt prangt. Karl Vierheller, der erste Stadtrat von Ober-Ramstadt hatte einen Ehrenplatz  für das Schild neben der neu erstellten Eingangstür festgelegt. Mit eingeladen war zu der Feierstunde Heinrich Axt. Der allseits  bekannte ehemalige Gastwirt vom Schützenhof in Allertshofen der im Jahre 1947 in dem Traditionsbetrieb das Schreinerhandwerk erlernt hatte . So wie vor jetzt  fast 70 Jahren es die Aufgabe eines Lehrlings war, nahm Heinrich Axt am Tag der Auszeichnung, einem Freitag, den Besen in die Hand und kehrte die Werkstatt. Fritz Ehmke, der die Auszeichnung vornahm war begeistert was  Dieter Erhardt alles zu erzählen und zu zeigen wusste. „Hier wird noch mit Hand und Herz geschafft“,  das wurde besonders  beindruckend deutlich, als Dieter Ehrhardt einen lockenförmigen Span  aus  einem Handhobel zeigte, der abgerollt eine Länge von fast einem Meter aufwies. Die mit Bildern dokumentierten Arbeiten die  in der Schreinerwerkstatt geschaffen wurden zeigten zum Beispiel einen Tisch aus wunderbar gemasertem Apfelbaumholz und individuell angepasste Möbelstücke, die es bei Segmüller nicht zu kaufen gibt. Auf einem alten Elektrokocher dampfte es  aus einem Grobbe (Topf). Ein genüsslicher Duft zog durch die Werkstatt und  zu „ haaßer Flaschworscht, Weck unn Bier“  gab es noch viel zu erzählen.  Fritz Ehmke bedanke sich für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt.
 

Bildunterschrift v.l  Dieter Ehrhardt, Karl-Ludwig Schaller, Heinrich Axt, 1.Stadtrat Karl Vierheller, Fritz Ehmke, Herbert Krug, Klaus Kaffenberger

Urgemütlich durch die Sprache der Nähe und Wärme

 

Außer guten Speisen wird in dem Gasthaus „Zur Linde“ Neunkirchen die Sprache der Nähe und Wärme serviert. Dafür erhielten die Geschwister Carola und Herbert Schmidt, die Wirtsleute von der urgemütlichen Bauernstubb in dem Gasthaus „Zur Linde“ und dem „Berghotel Höhenhaus“ eine Auszeichnung mit dem Schild "Mer babbele Mundart". Horst Schnur Landrat i.R. vom Odenwaldkreis (Rechts im Bild),  Peter Dotterweich (Links im Bild), und Fritz Ehmke (Mitte im Bild) von den Mundartfreunden Südhessen übergaben kürzlich das Schild und lobten die bekennende Geste der Wirtsleute zur Förderung und Pflege der heimischen Mundart. Fritz Ehmke bedankte sich für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V.  Die Bauernstubb ist bis Mitte April geöffnet, danach läuft der Betrieb im Berghotel Höhenhaus.

https://www.neunkircher-hoehe.de

Text und Bild: Fritz Ehmke                                                                                                               
05.01.2016

Auszeichnung von Familie Rettig, den Wirtleuten im Kaiserturm mit dem Schild:

„Mer babbele Mundart“  am 26.11.2016  von den Mundartfreunden Südhessen.
Zu Gast war das Hessische Fernsehen und die Mundart Rock-Band „Lichtenberg“

 

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 14.11.2016, Schildauszeichnung

„Mer babbele Mundart“ Karneval Verein Dieburg

Auszeichnung des Karneval-Verein Dieburg
Friedel Enders, der Präsident vom Karneval- Verein Dieburg wurde am 12 November 2016 anlässlich des Ehren-Abend`s im Zeughaus Dieburg mit dem Schild „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet. Fritz Ehmke und Peter Dottereich von den Mundartfreunden Südhessen freuen sich über die Fastnachter, die alle bekennende Mundart Babbler sind. Ehmke bedanke sich für die Einladung sowie eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main- Neckar. Peter Dotterweich trug mit zwei gelungenen Babbel- und Liedvorträgen,… in Mundart versteht sich, zum guten Gelingen des Abends bei. Der KVD ist mit seinen 1800 Mitgliedern der größte und älteste Karneval-Verein in Deutschland. Am Ehrenabend im Zeughaus hat sehr beeindruckt, welche „Power-Mannschaft“ , mit einem unglaublichem Engagement hinter diesem Verein steht.

Text: Fritz

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 24.10.2016 (B)

Liebe Mundartfreunde,

hier ein Zwischenstand zu unserer Aktion: Schildauszeichnung „Mer babbele Mundart“.
Die Premiere der ersten Schildauszeichnung war Ende Februar 2016 beim „Spitzewirt“ in Modautal – Lützelbach. Matthias Voigt vom Darmstädter- Echo schrieb seinerzeit einen Pressebericht mit einem Aufruf, um weitere Freunde für das Schild zu gewinnen, der nach Veröffentlichung zu einer wahren Kettenreaktion führte. Das Darmstädter Echo hat weiterhin die Aktion außer im Kreis Darmstadt-Dieburg ebenso in den Regionen Darmstadt, Odenwaldkreis, Bergstraße und dem Ried unterstützt. Die Auszeichnung des ersten Rathauses im Kreis DA-DI in Roßdorf wurde ebenso von Matthias Voigt begleitet. Es folgten weitere Rathäuser und sogar das Kreishaus in der Mundart-Hochburg Dieburg ist Inhaber des mittlerweile begehrten Schildes. Mittlerweile wird die Wartliste von Interessenten immer länger und wächst wöchentlich. Maßgeblich hat das Darmstädter Echo zum Erfolg der Aktion beigetragen. Deshalb war es ein Anliegen von Frau Dr. Buchhold, der ersten Vorsitzenden vom Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar (VKKD) und Fritz Ehmke, dem Echo für diese großartige Unterstützung ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Leider war Frau Dr. Buchhold zu dem sehr kurzfristig angesetzten Treff verhindert und hat Fritz Ehmke gebeten, insbesondere auch in ihrem Namen Dankesworte auszusprechen. (siehe Bild). Statt`s Gebühren für eine Schildauszeichnung wird um eine direkte Spenden-Überweisung an den VKKD nach freiem Ermessen gebeten. Mittlerweile sind dabei über 3000 Euro zusammengekommen.

Bild: Besuch von Matthias Voigt in Modautal-Lützelbach - Text und Bild: Fritz Ehmke - 24.10.2016

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 07.10.2016

 

Mundart hält bis in`s hohe Alter fit, Auszeichnung vom “Därrabbel“  aus Ober Ramstadt
 

94 Lenze zählt Willi Rodenhäuser, bekannt in der Stadt der Farben Ober-Ramstadt  als „Därrabbel“

Ein unglaublich aktiver und umtriebiger Mensch ist der Därrabbel. Er erfreut sich bester Gesundheit.und ist ein Ober-Ramstädter Original.

Seit  62 Jahren schreibt er für die Heimatzeitung „Odenwälder Nachrichten“ wöchentlich eine Geschichte in heimischer  Mundart, das sind bislang 3224 Beiträge!

Auch im Ober-Ramstädter Karnevals-Leben war er sehr aktiv.

Für seine langjähriges Engagement  und Verdienste zum Erhalt unseres kostbaren Kulturgutes Mundart wurde er am 07 Oktober 2016 mit dem Schild der Mundartfreunde Südhessen „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet.

Fritz Ehmke gratulierte und wünschte weiterhin gute Gesundheit, Freude und weitere Schaffenskraft für die Mundart.

Weiterhin wurde ein Büchlein und eine CD übergeben.

Willi Rodenhäuser bedankte sich mit einer Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt.

Das Schild „Mer babbele Mundart“ wird den Hauseingang an der „Ijel-Goss“ schmücken.

Fritz Ehmke bringt demnächst bei einem weiter vereinbartem Besuch mehr Zeit mit und freut sich darauf, dem „Därrabbel“ zuzuhören, der sehr viel interessantes aus 94 Jahren zu erzählen weiss.
 

Bildunterschrift: v.L Georg Krämer, Manfred Bitsch, Willi Rodenheber, Fritz Ehmke, Karl Erwin Vierheller, der erste Stadtrat von Ober- Ramstadt, Wolf Siemsen.

***  Mit  heimischer Mundart schafft die Odenwälder Mobilfunkberatung gute Verbindungen  ***
 

Patric Zimmer aus Modautal-Neunkirchen ist ein bekennender Verfechter der heimischen Mundart. "Mit haomischer Mundaort fihlt  mer sich wie dehaom un hod a e besser Vebindung,  a graod waon mä iwwers Handy babbelt, orrer waon mä die Leit emol besuche dud", maont de Patric Zimmer.

Er iss Spezialist fer Berorung, Vekaaf un Reberadur vun Mobilfunkprodukte. Patric dut de komplette "vor-Ort-Service" oubiere  un kimmt ohne Faohrkosdeberechnung a zu de Leit gefaohrn.

Do spaort mä  laonge Wäje in de nechste Shop un spaort a Zeit. Vun de Berorung vorm Kaaf, iwwer de Vekaaf vun Mobilfunk- und DSL-Tarife, vun Geräde (wie Smartphones und Tablets) un den gaonze Krom un Gelärsch däs do noch dezu gehärd, mit de Ärwed vun de Eurischdung un Installation bei eich dehaom.  A waonn de PC orrer Druggä  emol streike dut, muss där Krom ned mäi aobgebaut wärn. Die Diaschnos un Räperadur dut bei eisch dehaom stattfinne. A de Handyempfaong in de eischene vier Wenn,  is kao Glicksach mäi. Die Sischnalqualidät säigt mä do dezu un die Geschwindischkeit vun däre Daore- Iwwerdraoung kenne dehaom vorhär  prowiert wärn.
 

Un waon ehr de Patric emol brauche dut: Telefon: 06254/942515 un seu Homepage- Adress  www.odenwaelder-mobilfunkberatung.de
 

Fritz Ehmke hot sich gfraat , dass a die junge Leit zu ehrne Mundaort stäihn un hot sich fer e Spende aon de Veeun fer krebskraonke und chronisch kraonke Kinner Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V. bedaonkt.

Auszeichnung  „Biene`s Schnapsideen“ in Fränkisch- Crumbach

 

Im liebevoll eingerichteten Laden „Biene`s Schnapsideen“ in Fränkisch- Crumbach http://www.bienes-schnapsideen.de wird der heimische Zungenschlag gepflegt. Ein Schild mit der Aufschrift „Mer babbele Mundart“ prangt seit kurzem am Eingang der Ladentür.

Sabine Best die Inhaberin ist eine bekennende Mundart-Liebhaberin und wurde deshalb von Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen mit dem Schild ausgezeichnet. Ehmke freute sich, dass auch die Tochter…. des Hauses den heimischen Dialekt beherrscht, sie besorgte eine Wasserwaage, „damit des Schild ach grod drougemoachd werrn konnd“. Zur Unterstützung der Mundartfreunde wird Sabine Best die Benefiz Mundart CD`s in ihrem Sortiment mit anbieten.

*** Auszeichnung von unserer "Babbelschnut" Gerd Grein ***
 

Als Zeichen der langjährigen Freundschaft und für sein großes Engagement zur Erhaltung und Förderung von heimatlichem Brauchtum und unserer Mundart wurde Gerd Grein am 13 Nov 2016 mit dem Schild "Mer babbele Mundart" ausgezeichnet. Verbunden wurde die Auszeichnung mit einer Führung im Museum für Odenwälder Volkskultur in Lengfeld. Wunderschön sind die Weihnachtsgrippen anzuschauen die in vielen Variationen liebevoll von Gerd hergerichtet wurden. Verliebt hat sich Fritz Ehmke sofort in die Hessische Weihnachtsgrippe, siehe Bild. Das Jesuskind bekommt frischen süßen Apfelmost direkt aus der Kelter ;-)

In der Stadt der Farben Ober-Ramstadt leben Mundart und Tradition

 

Der Metzgerladen am Markt, geführt von Manfred Bitsch und seiner Ehefrau Irene, ist weit über die Grenzen von Ober-Ramstadt bekannt für seine gute Qualität und dem herausragenden Party Service.  Ausser allerfeinsten Wurst und Fleischwaren wird ausserdem den Kunden der heimische Zungenschlag geliefert. Das bezeugt die Idendität zur Heimat. „Mer fiehlt sich wie dehoam, und des kimmt oijg gut aou“, so babbelt  Manfred Bitsch.

Am Montag den 22 August wurde das Ehepaar Bitsch mit allen Mitarbeitern mit dem Schild: "Mer babbele Mundart" ausgezeichnet. Mit dabei waren Karl- Erwin Vierheller, der erste Stadtrat von Ober-Ramstadt. Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen wurde herzlich empfangen und bedankte sich für die Gastfreundschaft und Bewirtung mit guter hausmacher Wurst und Ebbelwoi. Weiterhin bedankte sich Ehmke für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V. Ursprung der Schild- Aktion ist, die Mundartfreunde Südhessen haben eine Idee entwickelt, wie der heimische Zungenschlag weiter gefördert werden kann. An Gaststätten, Geschäften, Rathäusern sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird. Der dahinter steckende Gedanke ist, dass Leute, die in das Haus  hineingehen, sich darauf einstellen sollen, dass hier gebabbelt wird, heißt es in der Pressemitteilung der Mundartfreunde. Außerdem sollen sie dazu motiviert werden, sich ihrer „Muttersprache“ zu erinnern und dann selbst zu „babbele“. „Die babbele ja wie isch“, denkt sich dann zum Beispiel ein Kunde im Metzgerladen Bitsch. Barrieren werden abgebaut und man ist sich oft auf Anhieb sympathisch. „Trifft Dialektsprecher auf Dialektsprecher, so fördert das die Verbundenheit. „Der Kontakt wird auf eine persönliche Ebene gezogen. Das führt oft zu besseren Erfolgen im gemeinsamen Dialog. Es kann also durchaus förderlich sein, seinen regionalen Zungenschlag nicht zu verbergen. „Wer Dialekt spricht, schafft Vertrauen.“ Ein Geschäftsmann oder auch Unternehmer, der hörbar zu seiner Heimat steht, wird in der Region geschätzt als „einer von uns“. Insbesondere kann man in Mundart so manches sagen, was einem in Hochdeutsch krumm genommen werden könnte. Mittlerweile wurden in ganz Südhessen über 100  Schilder angebracht. Das ist ein wertvoller Beitrag unsere Mundart zu schützen. Denn wenn man Mundart benützt, dann wird sie geschützt, so Fritz Ehmke. Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der in der Folge auch die Zustimmung erhält, das Schild – alternativ gibt es auch einen Aufkleber – am Eingang anzubringen. Eine Gebühr wird nicht fällig, „jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V.


Kontakt: Fritz Ehmke (Telefon 06254-28 30). Informationen unter www.gebabbel-suedhessen.de   Facebook:  Mundartfreunde Südhessen

 

Bildunterschrift von Links: Otto Küfner, Anita Jäger, Marion Heß, Karl-Erwin Vierheller, erster Stadtrat von Ober-Ramstadt, Irene Bitsch, Manfred Bitsch, Manuel Bitsch, Fritz Ehmke

*** In "Rawisch" werd gebabbelt ***

 

Angelika Romig-Saul, Stadträtin und zuständig für Kunst und Kultur der Stadt Breuberg und Jörg Springer, Bürgermeister der Stadt Breuberg erhielten die Auszeichnung mit dem Schild "Mer babbele Mundart". Die Mundartfreunde Südhessen wurden bereits bei ihrer Fahrradtour im letzten Jahr auf dem wunderbar gestalteten Dorfplatz in Rai- Breitenbach herzlich empfangen. Auch in diesem Jahr sind wir gerne der Einladung zum Brunnenfest gefolgt.  Die "Ourewäller Hartriel" (Peter Roßmann, David Strnad, Karl-Heinz Hach, Werner Ewald) die letzten Bänkelsänger (Adam Breitwieser und Theo Speckhardt), Karl Ohl, und Arnold Kratz haben auf der Naturbühne ein buntes Mundartprogramm geboten. Fritz Ehmke moderierte das Programm und bedankte sich bei allen Bühnenakteuren für ihren ehrenamtlichen Einsatz und für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V.    Text und Bild : Fritz Ehmke 21.08.2016

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 13. August 2016
 

+++ Auszeichnung für das urigste Lokal in Ober Ramstadt mit dem Schild „Mer babbele Mundart“ +++


Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen war begeistert über den herzlichen Empfang durch die Wirtin und den Stammgästen des Gasthauses „Zum Spässchen“ in Ober Ramstadt. Mit dabei waren bei der Feierstunde Karin Spalt, Kreistagsabgeordnete und  Karl Erwin Vierheller, der erste Stadtrat von Ober- Ramstadt. Nach der Anbringung des Schildes ging es hoch her in der urgemütlichen Kneipe, Heinz Steiger gab als Kostprobe für den Ober-Ramstädter Zungenschlag eine überlieferte Anekdote wie folgt zum Besten: „Moamme, gell ich bin koan Latsch. No moin Buu, du bisd koan Latsch. Da, troag du de Oamer ennunner un nemm  glei die Moon mit ruff.  Ich häb heid moin Wäschdoag, un muss heid noch die Wäsch uffhänge“.
 

Fritz Ehmke bedankte sich für eine Spende für den Verein für krebskranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V. 
Bewerbungen für das Schild bitte an E-Mail: ehmke@fritzehmke.de oder Tel. 06254-2830
 

Weitere Informationen über das Lokal "Zum Spässchen" in folgendem sehr amüsanten Pressebericht im Darmstädter Echo:
http://www.echo-online.de/freizeit/essen-trinken/gastro-tipps/spaesschen-in-ober-ramstadt_15297536.htm

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 30.07.2016

*** Mundart gehört mit zur Konzeption ***

Auszeichnung der Kindertagespflege "Kleine Himmelsstürmer" in Erfelden-Riedstadt mit dem Schild "Mer babbele Mundart".

„Erziehen ist vor allem eine Sache des Herzens„ ist das Leitbild von Walburga Dannenberg, Staatlich anerkannte Erzieherin mit mehrjähriger Berufserfahrung. Dazu gehört auch, dass mit den Kindern „gebabbelt„ wird, und das gehört mit zu der Konzeption ihrer Kindertagespflege sagt Walburga Dannenberg. Denn nach einem Bericht in der Zeitschrift ELTERN ist „Dialekt sprechen erwünscht„ Schüler, die eine Mundart beherrschen, machen 30 Prozent weniger Rechtschreibfehler als diejenigen, die nur Hochdeutsch sprechen."Nachteile haben Dialekt-Kinder heute nur noch, wenn ihr Gegenüber Vorurteile hat." So bringt Prof. Anthony Rowley von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften den neuesten Stand der Forschungen zu diesem Thema auf den Punkt. Dialekt sprechen - ja, bitte. Mit diesen Worten lässt sich dieser aktuelle Stand der Wissenschaft zusammenfassen. Kinder die zweisprachig, also Hochdeutsch und in Mundart erzogen werden, sind die besseren Schüler und lernen später leichter eine Fremdsprache dazu. Dietlinde und Fritz Ehmke, die sich für die Auszeichnung mit dem Schild aus Modautal im Odenwald auf den Weg nach Erfelden gemacht hatten, waren sehr beeindruckt welche Fürsorge und liebevolle Betreuung umgeben in schöner Natur mit Hühnergärtchen und Spielwiese den Kindern in der Tagesstätte zu Gute kommt. „Mundart schafft Identität und vermittelt ein Gefühl des zu Hause-Seins„, mit diesen Worten von Klaus Peter Schellhaas, dem Landrat vom Landkreis Darmstadt Dieburg verabschiedete sich Ehmke und bedankte sich für den herzlichen Empfang sowie eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.e.V. Informationen zur Kindertagespflege "Kleine Himmelsstürmer" in Erfelden-Riedstadt unter: http://www.riedstadt.de/fileadmin/www/media/dokumente/leben-in-riedstadt/kinder/140728_Steckbrief_Walburga_Dannenberg.pdf

Echo Online - Dieburg 23.07.2016

Bekenntnis zur Mundart

AKTION Im Kreishaus in Dieburg wird gebabbelt / Landrat: „Ein Gefühl des Zu-Hause-Seins“

 

DIEBURG - (rj). Nun ist es offiziell und für jeden sichtbar: im Kreishaus in Dieburg wird Mundart gebabbelt. Die Mundartfreunde Südhessen haben mit Landrat Klaus Peter Schellhaas und Vertretern des Karnevalvereins Dieburg ein Schild „Mer babbele Mundart“ am Eingang des Kreishauses angebracht.

Die Idee kommt vom Verein zur Erhaltung der Mittelhessischen Mundart und Kultur. Die Schilderaktion ist dort im Herbst 2015 gestartet, in Südhessen begann sie im Frühjahr. Seitdem sind mehr als einhundert Schilder „Mer babbele Mundart“ an Gasthäusern, Geschäften, Rathäusern und Hauseingängen angebracht worden. Sie sollen den Besuchern des Kreishauses signalisieren: Hier wird Mundart gesprochen. Initiator hierfür in Darmstadt-Dieburg ist Fritz Ehmke aus Modautal. Er war es auch, der das Schild an Landrat Klaus Peter Schellhaas überreichte. „Das Bekenntnis zur Mundart ist mir eine Herzensangelegenheit. Immer weniger Menschen sprechen Mundart. Gerade die Mundart vermittelt ein Gefühl des Zu-Hause-Seins, schafft Identität und ist etwas Besonderes. Umso mehr freue ich mich, dass im Kreishaus in Dieburg Mundart gebabbelt wird“, so der Landrat.

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 12. Juli 2016
 

****  Max Jung Transport GmbH , Bekenntnis zur Heimat und Mundart  ****


Es hat alles zusammengepasst bei der kürzlich stattgefundenen  Feierstunde in Lichtenberg. Vor historischem Hintergrund  des Lichtenberger Schlosses, herrlichem Sommerwetter wurde ein neuer Lastzug  der Max Jung Transport GmbH aus Fischbachtal  getauft.  Auf dem großen Kessel  des Lastzuges prangt ein wunderbares Landschaftsbild  von der Region mit der Aufschrift „Meine Heimat Fischbachtal“ sowie die Schilder „Mer babbele Mundart“. Mundartfreund Peter Schellhaas, der Landrat des Kreises Darmstadt Dieburg hielt unter unterem die Ansprache, bevor mit der oblikatorischen Sektflasche die Taufe vollzogen wurde und den Führern des Lastzuges  gutes Geleit wünschte.

Edgar Bodensohn und Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen übergaben Max Jung mit seiner Mannschaft die Auszeichnung und lobten die Idee, unseren schönen Odenwald und die Bekenntnis zur heimischen Mundart weit über die Landkreisgrenzen bekannt zu machen. Fritz Ehmke war begeistert von dem Team des Unternehmens und meinte, „Alles dufte und motivierte  Kerle mit denen man herzlich babbeln kann“. Die Mundartfreunde Südhessen bedanken sich für die Einladung und großartige Unterstützung  zur Förderung von  Brauchtum und Erhalt unseres kostbaren Kulturgutes.  

„Wie schee, der babbelt ja wie isch“

Ober-Ramstadts Bürgermeister Werner Schuchmann (Mitte) wurde von den Mundartfreunden Südhessen, hier Edgar Bodensohn (links) und Fritz Ehmke, ausgezeichnet. Foto: Mundartfreunde

Von Christina Kolb
MUNDARTFREUNDE Ober-Ramstadts Bürgermeister Schuchmann wird geehrt

OBER-RAMSTADT - In der Stadt der Farben Ober-Ramstadt leben Tradition und die Mundart. Das kommt nicht von ungefähr, denn Bürgermeister Werner Schuchmann ist ein bekennender Vertreter des heimischen Dialekts und legt Wert darauf, dass in seiner Stadt Mundart gepflegt und gefördert wird. Außerdem unterstützt der Rathauschef die geplante Vorstellung des Benefiz Mundart-Projekts von und für Kinder in der Stadthalle Ober-Ramstadt im Jahr 2017. Dafür wurde er jetzt von den Mundartfreunden Südhessen ausgezeichnet.

„Mer babbele Mundart“ steht auf dem Schild, das ihm Edgar Bodensohn und Fritz Ehmke überreichten und das künftig den Eingang des Rathauses schmücken wird. „Die Leute, die in das Rathaus hineingehen, sollen sich darauf einstellen, dass hier gebabbelt wird“, so Fritz Ehmke. „Der babbelt ja wie isch“, solle sich der Rathaus-Besucher denken.

Die Mundartfreunde sind sich sicher: „Trifft Dialektsprecher auf Dialektsprecher, so fördert das die Verbundenheit. Insbesondere in einem Rathaus, das vor allem regional agiert. Ein Bürgermeister oder Unternehmer, der hörbar zu seiner Heimat stehe, werde in der Region geschätzt als „einer von uns“.

Mittlerweile haben die Mundartfreunde in ganz Südhessen mehr als 100 Schilder angebracht. „Das ist ein wertvoller Beitrag unsere Mundart zu schützen“, so Ehmke.

Er fordert daher auch andere Einrichtungen auf, sich zu melden, falls sie sich das Schild aufhängen möchten. Eine Gebühr wird nicht fällig: „Jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar.

Presse Portal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 10-06-2016 
 

*** Mundart ist ein Stück Identität und Heimat ***


Am Eingang des weit über die Grenzen von Neutsch hinaus bekannten und beliebten Gasthauses Lautenschläger prangt seit neuem das Schild: „Mer babbele Mundart“

Die Wirtsleute des urigen Ourewäller Gasthauses Annemarie und Heide Bernhardt, servieren ihren Gästen außer leckeren Ourewäller Gerichten heimische Mundart. Mundart ist ein Stück Identität und Heimat, in der man sich aufgehoben fühlt. Die Gaststätte ist so etwas wie ein zweites Wohnzimmer. Daran hat die urige Einrichtung einen ebenso großen Anteil wie das warmherzige Wesen der Wirtin Annemarie spricht  Fritz Ehmke. Gerne kehren auch "Die letzten Bänkelsänger Adam und Theo" in dem Lokal ein und sorgen musikalisch für gute Stimmung. Es war deshalb eine Ehrensache, dass die beiden Originale bei der Auszeichnung mit dem Schild mit dabei waren. Fritz Ehmke bedankte sich für eine Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V.

Bessunger Zeitung - 09.06.2016

 

Kein Schild-Bürger-Streich: „Mer babbele Mundart“

MUNDART WIRD GESCHÜTZT, INDEM MAN SIE BENÜTZT. Schon immer beispielgebend für „gelebte“ Mund- und Lebensart der Südhessen ist das Kikeriki Theater. Dafür wurde es vorgestern (8.) von den „Mundartfreunden Südhessen“ mit dem begehrten Metallschild mit der Aufschrift „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet. Unser Bild zeigt den Geschäftsführer Felix Hotz mit „Theaterdirektor“ Hahn Paul-Helmut bei der Verleihung durch Fritz Ehmke (r.) von den Mundartfreunden. Das Schild erhält seinen künftigen Ehrenplatz an der Eingangstür des Theaterlokals. (Zum Bericht) (Bild: Ralf Hellriegel

BESSUNGEN (hf). An der Eingangstür vom Theaterlokal der Comedy Hall in Bessungen prangt jetzt ein Metallschild mit der Aufschrift „Mer babbele Mundart“.

Fritz Ehmke von den „Mundartfreunden Südhessen“ hat am vergangenen Mittwoch (8). Roland und Felix Hotz, die Inhaber des Kikeriki Theaters, als bekennende „Mundart-Babbler“ ausgezeichnet.
Das Kikeriki Theater hat zur Förderung der Mundart unter anderem zusammen mit dem Heimatverein Darmstädter Heiner, der Datterologischen Gesellschaft und der Hessischen Spielgemeinschaft einen Mundartpreis gestiftet: Den „Spirwes“. Vergeben wird der Preis erstmals am 26. Juni ab 11.00 Uhr in der Centralstation. (Näheres hierzu auf Seite 4).

Ehmke freute sich über die Einladung in die Comedy Hall zum Erfahrungsaustausch sowie die zukünftige Zusammenarbeit mit den Mundartfreunden Südhessen und bedankte sich herzlich für eine Spende des Kikeriki Theaters in Höhe von 500 Euro an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V.

„Die Schild-Aktion der Mundartfreunde Südhessen ist Sinnbild für Menschen, Institutionen, Vereine etc., die den heimischen Zungenschlag „in die Welt hinaus tragen“, ihn öffentlichkeitswirksam fördern.
An Gaststätten, Geschäften sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird. Was bedeutet, dass hinter den Mauern, an denen das metallene Schild „Mer babbele Mundart“ prangt, die Muttersprache lebt. Generell gilt: Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der das Schild am jeweiligen Eingang anbringen darf.

„Eine Gebühr wird nicht erhoben“, so Fritz Ehmke gegenüber den Bessunger Neue Nachrichten, „jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für die krebskranken und chronisch kranken Kinder. Eine sehr gelungene win-win- Situation. Nach mittlerweile vier erfolgten Mundart CD-Produktionen der Mundartfreunde Südhessen, bei denen überwiegend betagtere Mundartkünstler zu hören sind, ist Ehmke jetzt in Kindergärten und Schulen der Region unterwegs, um auch die Kinder für den heimischen Zungenschlag zu begeistern. „Teilweise war es recht mühevoll,“ so Fritz Ehmke, „denn es mussten erst einmal die Eltern überzeugt werden.
Es hat sich leider noch nicht überall herumgesprochen, dass zweisprachig – in Hochdeutsch und in Mundart – heranwachsende Kinder die besseren Schüler sind, weniger Rechtschreibefehler machen und eine weitere Fremdsprache leichter dazulernen. Das ist wissenschaftlich erwiesen“.

Mittlerweile sind zahlreiche Beiträge von Kindergärten und Schulen im Kasten, so dass eine Doppel CD geplant wird, verrät uns Ehmke. Auf der ersten Silberscheibe sind Kinder mit Reimen, Liedern und Geschichten zu hören. Auf der zweiten CD sind Beiträge von Erwachsenen Mundartbabblern und Sängern mit Beiträgen für Kinder und Junggebliebene gebrannt. Die Tonaufnahmen laufen noch bis in den Frühherbst dieses Jahres. Interessenten, insbesondere aus der Region Darmstadt, sind eingeladen, mit Reimen, Gedichten und Liedern mitzumachen.
Kontakt: Mundartfreunde Südhessen, Fritz Ehmke, Telefon 06254-2830. Weitere Informationen gibt es auch unter www.gebabbel-suedhessen.de

BESSUNGER
Zeitung für Bessungen, die Heimstättensiedlung, Eberstadt und Mühltal

*** Bekenntnis zur Mundart***


Doange aon unsere Mundartfreundin Sabine Roehl aus Owwerrammscht fer des schäijne Bild.
In Owwerramschd lebt die Tradition un unser Mundart  22.05.2016

Presseportal der Mundartfreunde Südhessen, Ausgabe 15.05.2016
 

*** Bekenntnis zur heimischen Mundart, Apfelweinhof Dieburg wurde ausgezeichnet ***


Am Eingangs-Tor vom Apfelweinhof Dieburg in der Steinstraße 12 prangt jetzt das Schild "Mer babbele Mundart". Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen hat Familie Lars Wiessner als bekennende Freunde des heimischen Zungenschlages mit dem Schild ausgezeichnet und bedankte sich für eine übergebene Spende an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V. Im kleinen gemütlichen Hinterhof mit rustikal ausgebauter Scheune, bei schön arrangierten Biertischgarnituren lädt Familie Wiessner mit selbstgekeltertem Äppelwoi (Made in Dieburg) zu einem gehaltvollen Schoppen ein. Begleitet von Handkäse mit Musik, Schmalzbroten und weiteren hessischen Spezialitäten. Informationen unter: www.apfelweinhof.de

Auszeichnung von unserem Mundartfreund Harald Krauß „Felsberg Apotheke„ Reichenbach /Lautertal

Pressebericht der Mundartfreunde Südhessen

Bekenntnis zur heimischen Sprache
Dass Mundart verbindet, Identität schafft und darüber hinaus Freude schenkt ist auf dem Bild mit v-l. Eva Heckmann. Harald Krauß und Katharina Eckstein von der Felsbergapotheke in Reichenbach zu sehen. Fritz Ehmke aus Modautal von den Mundartfreunden Südhessen hat Harald Krauß mit seinen Mitarbeitern mit einem das Schild an der Eingangstür der Apotheke mit dem Text ausgezeichnet, „Mer babbele Mundart„. Das kommt nicht von ungefähr, denn Harald Krauß hatte im Jahr 2014 den großen Mundartabend in der Lautertalhalle angeregt und unterstützt. Er babbelt als Lindenfelser auch mit seinen Kunden in der Apotheke den Odenwälder Dialekt und leistet damit einen wertvollen Beitrag den heimischen Zungenschlag zu pflegen und zu erhalten. Darüber hinaus arbeiten in der Felsberg Apotheke (nicht auf dem Bild) drei Apothekerinnen mit Fremdsprachenkenntnissen (houchdeidsch) und fünf weitere Mitarbeiterinnen, die unsere Muttersprache beherrschen bzw. sich damit üben. Ehmke freut sich über weitere Bewerbungen, das Schild an öffentlichen Gebäuden, Gaststätten oder Einzelhandel anzubringen. Auch als Geburtstagsgeschenk an Mundartliebhaber und die es werden wollen ist das Schild oder Aufkleber mit den Abmessungen 130x100mm sowie eines Ansteckers gut geeignet. Ehmke freut sich anstatt einer Gebühr über eine Spende nach eigenem Ermessen direkt an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar e.V..

Auszeichnung Nothnagel u. Co. Baustoffe und Containerdienst in Pfungstadt

 

Geschäftsführerin Hedwig Pockrandt ist bekennende Mundart-Babblerin . Nicht nur am Hauseingang prangt das Schild "Mer babbele Mundart", sondern auch alle Lastwagen sollen mit Aufkleber- Schildern ausgestattet werden! Wenn das keine Reklame für unsere Mundart ist ;-)

Auszeichnung Reimund`s Baggstubb in Brandau

 

Am Eingang von Reimund`s Backstube in Brandau prangen neue Schilder. Darauf steht: „Mer babbele Mundart. Mundartfreunde Südhessen“.

Der Inhaber der Bäckerei Jürgen Reimund mit Irene und Willi Reimund mussten von der Idee nicht lange überzeugt werden. Die für hervorragende und stets frisch zubereitete Backwaren weit bekannte Bäckerei ist bekannt und beliebt dafür, dass die netten Damen hinter der Verkaufstheke mit ihren Kunden in heimischer Mundart babbeln und die Mundartfreunde Südhessen beim Verkauf  ihrer Benefiz Mundart- CDs unterstützen.

 

Bildunterschrift v.L  Ursula Hauner, Daniela Gerhardt-Stefanski, Elke Heist, Sabine Steiger

Echo-Online - Ober-Ramstadt / Modautal 01.03.2016 (Original-Artikel)

Bekenntnis zur heimischen Sprache

Von Matthias Voigt


AKTION Mundartfreunde Südhessen bringen an Einrichtungen, in denen Dialekt gesprochen wird, Schilder an
 

MODAUTAL - Die Mundartfreunde Südhessen haben eine Idee entwickelt, wie der heimische Zungenschlag weiter gefördert werden kann. An Gaststätten, Geschäften des Einzelhandels sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird. Wenige Schläge, dann sitzt das Schild. Am Samstag haben die Mundartfreunde Südhessen Vollzug zu ihrer neuesten Idee vermelden können. Am Gasthof „Spitzewirt“ im Modautaler Ortsteil Lützelbach prangt nun direkt am Eingang ein Schild, etwa zehn mal 13 Zentimeter groß. Darauf steht: „Mer babbele Mundart. Mundartfreunde Südhessen.“ Den dahinter steckenden Gedanken erklärt Fritz Ehmke von der Interessengemeinschaft (IG) Mundartfreunde Südhessen, der wenige Meter hangaufwärts wohnt: „Leute, die in die Gaststätte hineingehen, sollen sich darauf einstellen, dass hier gebabbelt wird.“ Außerdem sollen sie dazu motiviert werden, „sich ihrer Muttersprache zu erinnern und dann selbst zu babbele“. Die Betreiber des „Spitzewirts“ mussten von der Idee nicht lange überzeugt werden. Sie sind bekannt dafür, dass sie nicht zurückschrecken, ihren Gästen aus der Stadt ordentlich mit Mundart aufzutischen. „Wir haben zwei junge Kellner von hier, die mit Dialekt bewirten, und das kommt bei unseren Gästen sehr gut an“, sagt Wirtsfrau Margit Peter. In der holzgetäfelten Gaststube mit dem Kachelofen kommen an so manchem Donnerstag Mundartfreunde zusammen, singen Lieder, erzählen Witze, und genießen die Gemeinsamkeit.

„Wir sind einer der wenigen Gasthöfe mit langer Tradition“, sagt Peter, und erinnert daran, dass der „Spitzewirt“ 2016 seinen 120. Geburtstag feiert. Das alte Fachwerkhaus, dazu auf der Speisekarte „Äppelwoi und Handkees“, da passt die Verbindung zur Mundart. Daher sagten die Wirtsleute Margit und Gerhard Peter auch gleich zu, am Eingang der Gaststätte das Schild der Mundartfreunde Südhessen anzubringen.

Generell gilt: Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die wiederum entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der in der Folge auch die Erlaubnis erhält, das Schild – alternativ gibt es auch einen entsprechenden Aufkleber – am Eingang anzubringen. Eine Gebühr wird nicht fällig, „jeder spendet nach eigenem Ermessen“, erklärt Ehmke. Einen Teil des Betrages erhält der Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt. Eine Anekdote bei der Gestaltung der Schilder kann Fritz Ehmke zum Besten geben. „Erst hatten wir daran gedacht, ,mer schwätze Mundart‘ drauf zu schreiben.“ Doch sofort hagelte es Kritk von Mundartfreunden von der Bergstraße aus Heppenheim. „Wenn du das drauf schreibst, hängen wir es nicht auf“, krittelten die Heppenheimer. „Mir babbele oder redde, aber mir schwätze net.“ Dem Ansinnen wurde daraufhin stattgegeben. Kontakt Wer Interesse hat, sich als bekennender Mundart-Verfechter ein Schild an seine Einrichtung zu hängen, kann sich mit Fritz Ehmke unter 06254-28 30 in Verbindung setzen.

Mitteilung der Mundartfreunde Südhessen am 10.04.2016 auf der Facebook Seite: Mundartfreunde Südhessen

*** Mundart Pur, auch auf der Speisekarte***


Die Dorfschänke in Mitlechtern ist bekannt und beliebt für Leckerein insbesondere „Ourewällerisches„ aus eigener Herstellung. Selbst die Speisekarte ist in heimischer Mundart verfasst. Dort wird nicht nur gekocht, die gesamte Familie kann auch mit Musik begeistern. Und es wird vor allem gebabbelt. Nicht von ungefähr hat deshalb Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen kürzlich die Wirtsleute Ruth
und Ludwig Schaab mit dem Schild „Mer babbele Mundart„ ausgezeichnet, das nun den Eingang der guten Stube schmückt, um die Gäste darauf vorzubereiten, dass hier gebabbelt wird.

Darmstädter Echo - 25.05.2016

 

Das erste Mundart-Rathaus im Kreis

Fritz Ehmke, Frontmann der „Mundartfreunde Südhessen“, überreichte Roßdorfs Bürgermeisterin Christel Sprößler ein „Mer babbele Mundart“-Schild. Foto: Karl-Heinz Bärtl

Von Matthias Voigt

BRAUCHTUM In Roßdorf zeigt sich die Gemeindeverwaltung als Verfechterin des heimischen Zungenschlags

ROSSDORF - Die Mundartfreunde Südhessen wollen den heimischen Zungenschlag fördern. An Gaststätten, Geschäften und anderen Einrichtungen weisen Schilder darauf hin, dass Dialekt gebabbelt wird. Nun haben die Mundartfreunde in Roßdorf das erste Schild an einem Rathaus angebracht.

„Bevor es das Schild gibt, müssen Sie erst noch einen kleinen Test ablegen.“ Fritz Ehmke, Frontmann der Interessengemeinschaft (IG) Mundartfreunde Südhessen, holt im Roßdörfer Rathaus einen Zettel hervor. Bürgermeisterin Christel Sprößler (SPD) ist überrascht: „Davon hat mir aber keiner was gesagt.“ Doch die Prüfung, die die Rathaus-Chefin ablegen muss, ist nicht wirklich schwierig. VON GASTSTÄTTE BIS KINDERGARTEN(mv). Folgende Adressen sind Besitzer des Mundart-Schilds: Gasthaus zum Spitzewirt (Lützelbach), Containerdienst Nothnagel (Pfungstadt), Bäckerei Reimund (Brandau), Apfelweinhof (Dieburg), Kindergarten Heubach, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Mundartfreunde Südhessen, Sabine Roehl (Ober-Ramstadt).

Fest geplante Auszeichnungen sind für folgende Adressen vorgesehen: Rathaus Dieburg, Gasthaus Lautenschläger (Neutsch), Friseurgeschäft Jährling (Brandau), Rathaus Ober-Ramstadt, „Dieters Wurstladen“ (Lützelbach), Postagentur (Brandau).

Der Lützelbacher Ehmke trägt vor: „Heute ist sehr schönes Wetter.“ Sprößler muss nun babbele. Ruck-zuck trägt sie vor: „Heut’ is arg schee Wedder“, sagt sie. Ehmke ist zufrieden. Obwohl: „Bei uns auf der Neunkircher Höhe sagt man eher ,schej‘ statt ,schee‘, aber das ist ja von Ort zu Ort verschieden.“ So wird das Übersetzen weitergeführt, auch der kleine Stolperstein „Rathaus“ bringt Sprößler nicht aus dem Tritt: „Bojermeesterei.“

Kurz darauf wird das Schild, etwa zehn mal 13 Zentimeter groß, am Eingang des Rathauses angebracht. Darauf steht: „Mer babbele Mundart. Mundartfreunde Südhessen.“ Laut Ehmke sollen Menschen, die in das Rathaus gehen, sich beim Anblick des Hinweises darauf einstellen, „dass hier gebabbelt wird“ – und dies als Motivation sehen, selbst in ihrer Muttersprache zu reden. „In Roßdorf haben wir nun das erste Rathaus auszeichnen können“, sagt Ehmke. Mehrere Gaststätten und weitere Einrichtungen haben sich zuvor schon zum heimischen Zungenschlag bekannt. Für die Aufnahme des „Südhessisch-Gebabbel-Clubs“ wird eine Spende fällig, die an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar weitergeleitet wird. Die Höhe legen die Spender selbst fest.

Die Motivation, das Roßdörfer Rathaus als Hort der Mundart-Babbler auszuweisen, begründet Sprößler so: „Wir in Roßdorf beschäftigen uns seit Längerem intensiv mit dem Thema, allen voran das Forum Gundernhausen und der Kulturhistorische Verein.“ So werden zum Beispiel auf der Homepage der Gemeinde viele Straßen mit ihrem offiziellen, aber auch ihrem inoffiziellen Namen in Mundart aufgeführt und der Ursprung erklärt. „Mit dem heimischen Dialekt verbinde ich Heimat“, sagt Sprößler. „Mundart ist schützenswert und stiftet Identität.“ Und wie viele Angestellte im Rathaus reden Mundart? „Es sind nicht ganz so viele. Aber wenn, dann eher die älteren Mitarbeiter.“ Angedacht ist zudem, das Thema Mundart auch im Unterricht aufzugreifen. „Wir werden die Thematik der Justin-Wagner-Schule vortragen. Daraus könnte vielleicht ein Schulprojekt werden“, sagt Sprößler.

Kontakt Wer Interesse hat, sich als bekennender Mundart-Verfechter auszuweisen, kann sich mit Fritz Ehmke unter 06254-2830 in Verbindung setzen. Infos auch auf www.gebabbel-suedhessen.de.

Artikel im Darmstädter Echo, Rubrik Darmstadt-Dieburg

Roßdorf 25.05.2016

Darmstädter ECHO Odenwaldkreis - 04.05.2016

 

Ein Schild ehrt die Odenwälderisch-Babbler

AUSZEICHNUNG Mundartfreunde Südhessen würdigen das Bad Königer Buchhändler-Ehepaar Gertrud und Joachim Steiger


BAD KÖNIG - (big). „Mer babbele Mundart“ heißt es fortan auf einem Schild beim Eingang der Bad Königer Literaturhandlung „Paperback“: Damit haben die Mundartfreunde Südhessen die bekennenden Odenwälderisch-Babbler Gertrud und Joachim Steiger ausgezeichnet.

Sie kennen sich aus im großen weiten Feld der Literatur, sind sich aber keineswegs zu schade, den heimischen Dialekt zu pflegen. Und deshalb sind Gertrud und Joachim Steiger von der Bad Königer Literaturhandlung „Paperback“ nun als bekennende Odenwälderisch-Vertreter ausgezeichnet worden. Fritz Ehmke (Modautal), Frontmann der Mundartfreunde Südhessen, hat den Buchhändlern dieser Tage das entsprechende Schild übergeben: „Mer babbele Mundart“ heißt es auf dem Stück, das fortan den Eingang des gutsortierten Geschäftes schmückt.

DIALEKTPFLEGE(big).

Kontakt zu den Mundartfreunden Südhessen ist möglich über Fritz Ehmke, Telefon 06254-2830. Im Netz ist der Verein unter www.gebabbel-suedhessen.de präsent. Dort gibt es auch Informationen zum CD-Projekt „Mundart für den guten Zweck“ und zu weiteren Aktivitäten der Gruppe.

Und Ehmke, der sein Hobby Tontechnik seit Jahren mit der Unterstützung schwerkranker Kinder verbindet, fuhr auch nicht mit leeren Händen nach Hause: Steigers haben ihm als Dank für die Sache eine Spende zur Unterstützung des Vereins für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar mit auf den Weg gegeben.

Mit ihrer Schilder-Aktion möchten die Mundartfreunde Südhessen dazu beitragen, den heimischen Zungenschlag am Leben zu erhalten. An Gaststätten, Geschäften und anderen Einrichtungen sollen die Schilder zeigen, dass dort jeweils auch Mundart gesprochen wird. Das Schild sei zudem als originelles Geburtstagsgeschenk geeignet, heißt es in einer Pressenotiz der Dialektbabbler. Dies, zumal es gratis dazu einen Anstecker und das Liederbuch „Mer sin all vum Ourewoald“ gebe.

Ebenso möchten die Initiatoren ihre Zeitgenossen aus Nah und Fern motivieren, sich ihrer eigenen Muttersprache zu erinnern und dann selbst zu „babbeln“. Generell gilt: Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der bei positivem Ergebnis auch die Zustimmung erhält, das Schild – alternativ gibt es einen Aufkleber – am Eingang anzubringen. Eine Gebühr wird nicht fällig: „Jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar“, erklärt Ehmke.

Bad König, 04.05.2016

Starkenburger Echo - 23.04.2016

 

Damit der Dialekt gefördert wird

AUSZEICHNUNG Karl-Heinz Trares erhält von Fritz Ehmke das Schild „Mer babbele Mundart“


HEPPENHEIM - (red). Im Auftrag der Mundartfreunde Südhessen hat Fritz Ehmke Karl-Heinz Trares aus Heppenheim das Schild „Mer babbele Mundart“ gegeben. Damit soll der heimische Zungenschlag gefördert werden.

Der Heppenheimer Karl-Heinz Trares, der als martialisch gewandeter „Ritter Konrad“ auch mundartlich geprägte Führungen durch die Starkenburg auf dem Heppenheimer Schlossberg anbietet, wurde von Fritz Ehmke mit dem Schild „Mer babbele Mundart“ ausgezeichnet.

Mit dem Schild „Mer babbele Mundart“ haben die Mundartfreunde Südhessen eine Idee entwickelt, wie der heimische Zungenschlag weiter gefördert werden kann. An Gaststätten, Geschäften sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird.

Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Diese entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der in der Folge auch die Zustimmung erhält, das Schild – alternativ gibt es auch einen Aufkleber – am Eingang anzubringen.

Eine Gebühr wird nicht fällig, jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar, heißt es in einer Pressemitteilung der Mundartfreunde Südhessen. Kontakt Mundartfreunde Südhessen, Fritz Ehmke, Telefon 06254-2830. Infos www.gebabbel-suedhessen.de; Führungen auf der Starkenburg, Karl-Heinz Trares, Telefon 06252-72 549, Infos www.tfs-erlebniswelt.de.

Odenwälder Zeitung/Starkenburger Echo 16.04.2016

 

Mundartfreunde: Als erster Betrieb im Überwald erhalten die „Odenwälder Feinen Brände“ in Litzelbach eine besondere Auszeichnung

*** Beim Brennen wird Mundart „gebabbelt ***

„Mer babble Mundart“ heißt es jetzt am Eingang der „Odenwälder Feinen Brände“ in Litzelbach. Und Chef Johannes Gehrig ließ sich das nicht zwei Mal sagen. In breitem Ourewällerisch mit kurpfälzischem Einschlag begrüßte er die Gäste, die das Hinweisschild überbrachten: Dietlinde und Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen. Die waren aus Modautal angereist, um den Gehrigs als erstem Betrieb im Überwald das Schild zu überreichen.

Die Mundartfreunde Südhessen haben laut Ehmke eine Idee entwickelt, wie der heimische Zungenschlag weiter gefördert werden kann. An Gaststätten, Geschäften sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, dass Mundart „gebabbelt“ wird. Der dahinter stehende Gedanke ist, dass Besucher, die in ein Haus hineingehen, sich darauf einstellen sollen, dass hier Dialekt und nicht Hochdeutsch geredet wird, sagt er. Außerdem sollen Gäste und Einheimische dazu motiviert werden, sich ihrer „Muttersprache“ zu erinnern. Generell gilt Ehmke zufolge: Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der in der Folge auch die Zustimmung erhält, das Schild – alternativ einen Aufkleber – am Eingang anzubringen.

Mit der „Beschilderung“ startete Ehmke in seinem Heimatkreis Darmstadt-Dieburg. Es folgte das Weschnitztal mit Ellenbach und Mitlechtern, jetzt kam der Überwald dran. Weiter geht’s ins Gebiet Groß-Gerau, dann hinüber in den Odenwaldkreis. „Die Leute sind begeistert, wenn sie das Schild irgendwo sehen“, weiß Ehmke. Auch als originelles Geburtstagsgeschenk ist das Schild geeignet. In dessen Genuss kam bereits der ehemalige Landrat des Odenwaldkreises, Horst Schnur – als prominenter Verfechter der Mundart. Aber auch Außenstehende können anderen damit eine Freude bereiten.

„Das passt zu uns“
Gratis dazu gibt es für das Geburtstagskind noch einen Anstecker und das neu aufgelegte sowie erweiterte Liederbuch „Mer sin all vum Ourewoald“ von Philipp Bickelhaupt mit Odenwälder Heimat- und Mundartliedern. „Das passt zu uns“, war Johannes Gehrigs erster Gedanke, als er in der OZ den Bericht über eine ähnliche Aktion im Ellenbacher Gasthaus „Odenwald“ las. „Das wollen wir auch haben“, war er sich mit seiner Frau Monica Gehrig-Himmel einig.
Schnell war der Kontakt hergestellt.

Und die Verabredung, dass beide Ehepaare in Odenwälder Tracht aufmarschieren würden.„Wir legen Wert darauf, platt zu reden“,sagt Gehrig. Und Fritz Ehmke erläutert: „Wir möchten unser Brauchtum erhalten“. Seinen Worten zufolge dürfen sich deshalb „Bekennende Mundartliebhaber“ mit der „Auszeichnung“ schmücken. Er unterstreicht, „dass dies alles Hobby bleiben soll. Wir sind die letzte Generation, die noch eine klare Mundart spricht“. Deshalb sehe es der Verein als seine Aufgabe an, das Idiom in Kindergärten und Schulen an die Heranwachsenden weiterzugeben. Es sei sogar eine CD mit Kinderliedern auf Mundart vorgesehen. Auf dem Silberling soll das Ergebnis Mitte Oktober verfügbar sein.

Eine Gebühr wird für die „Ausschilderung“ als Mundart-babbelnde Institution nicht fällig. „Jeder spendet einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt/Rhein-Main-Neckar“, erläutert Ehmke. Dessen Unterstützung ist ihm durch eigene familiäre Erlebnisse eine Herzensangelegenheit.Der Verein biete den Familien unbürokratische Hilfe und arbeite mit den Kliniken in Mannheim,Heidelberg und Frankfurt zusammen,erläutert er. Am 15. Oktober 2016 soll ein Mundart- und Heimat Abend in der Mehrzweckhalle Erbach/Heppenheim zugunsten dieses wohltätigen Zwecks stattfinden. Tom

Echo-Online  Fürth  09.03.2016

Bekenntnis zur heimischen Sprache


Auszeichnung von unserem Mundartfreund Ralf Rauch,
Gastwirt vom Gasthaus „Zum Odenwald„ in Ellenbach bei Fürth/Odw. mit unserem Schild „Mer babbele Mundart„


Pressebericht im Starkenburger Echo

 

MUNDARTFREUNDE Im Gasthaus „Zum Odenwald“ Ellenbach wird hessisch gebabbelt

ELLENBACH - (e). Seit Samstag prangt am Eingang des Gasthauses „Zum Odenwald“ in Ellenbach ein neues Schild. Darauf steht: „Mer babbele Mundart. Mundartfreunde Südhessen“.
 

Die Mundartfreunde Südhessen haben eine Idee entwickelt, wie der heimische Zungenschlag weiter gefördert werden kann. An Gaststätten, Geschäften sowie anderen Einrichtungen sollen Schilder darauf hinweisen, wo Mundart gebabbelt wird. Der dahinter steckende Gedanke ist, dass Leute, die in die Gaststätte hineingehen, sich darauf einstellen sollen, dass hier gebabbelt wird, heißt es in der Pressemitteilung der Mundartfreunde.

Außerdem sollen sie dazu motiviert werden, sich ihrer „Muttersprache“ zu erinnern und dann selbst zu „babbele“. Die Betreiber des Gasthauses „Zum Odenwald“ Susanne Vetter und Ralf Rauch mussten von der Idee nicht lange überzeugt werden. Sie sind bekannt dafür, dass sie ihren Gästen ordentlich mit Mundart auftischen und Veranstaltungen organisieren, bei denen Mundart-Babbler und Sänger sowie Musikanten auf der Bühne stehen. Donnerstags kommen die Sänger „Halwebeiverdrei“. Adam Eberle, ein Odenwälder Original, stimmt mit seinem Akkordeon Heimat und Mundartlieder an. Das sei, so Fritz Ehmke, ein kostbares Stück Heimat. Das Schild an der Eingangstür soll helfen, dass es auch noch lange so erhalten bleibt.

Generell gilt: Falls eine Einrichtung das Schild aufhängen möchte, muss sie sich zunächst bei den Mundartfreunden melden. Die entscheiden, ob es sich bei dem Bewerber um einen wahrhaftigen Vertreter des heimischen Dialekts handelt, der in der Folge auch die Erlaubnis erhält, das Schild – alternativ gibt es auch einen Aufkleber – am Eingang anzubringen. Eine Gebühr wird nicht fällig, „jeder spendet nach eigenem Ermessen“, erklärt Ehmke. Einen Teil des Betrages erhält der Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder in Darmstadt.

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